E-Commerce 2016 – zwei Faktoren, die an Bedeutung gewinnen werden

Der E-Commerce Sektor in Deutschland wächst Jahr für Jahr an. Über 45 Millionen Menschen ordern hierzulande Waren und Dienstleistungen über das Internet und geben dafür im Durchschnitt 1.211 Euro pro Jahr aus. Nach Großbritannien und den USA belegt Deutschland damit weltweit Platz drei und verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 41,7 Milliarden Euro. Betrachtet man die Entwicklung der vergangenen Jahre, dann wird der Markt auch in Zukunft weiter wachsen. Damit bietet der deutsche Markt enormes Potential für neue Wettbewerber und lockt zunehmend Geldgeber an, die in ihn investieren wollen.

Sichtbarkeit, Zugang und Erinnerungen

Während der Wettbewerb im E-Commerce immer größer wird, müssen Betreiber einer entsprechenden Plattform Mittel und Wege finden, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Kunden den Onlineshop in Suchmaschinen finden können. Dieses Ziel kann bereits mit einem einfachen Tool wie Magento SEO erreicht werden. Damit kann man alle relevanten Einstellungen vornehmen, um die Sichtbarkeit des eigenen Shops zu erhöhen und so mehr Kunden auf die eigene Webseite zu locken. Haben Kunden den Shop erst einmal gefunden, sollte im Folgeschritt eine hohe Benutzerfreundlichkeit des Shops gegeben sein. Dazu gehören nicht nur offensichtliche Design- und Marketingmaßnahmen, sondern auch Funktionen, die den Einkauf angenehmer und einfacher gestalten.

  • Der E-Commerce-Markt ist im Wandel. Wurde bis vor einigen Jahren ein Großteil der Käufe über Desktop-PCs oder Laptops getätigt, kaufen heute immer mehr Menschen über ihre Mobilgeräte ein. Dadurch wird es für Betreiber immer wichtiger, ihre Plattformen entsprechend zu optimieren, um die neuen Verkaufskanäle effektiv zu nutzen. Schließlich müssen Onlineshops bei den kleinen Touchscreens der Mobilgeräte gänzlich andere Anforderungen an Bedienung und Übersichtlichkeit erfüllen. Neben dem Design müssen Shops dadurch auch ihre Architektur verändern, ihre Prozesse vereinfachen und entsprechende Apps für Mobilnutzer veröffentlichen. In diesem Zusammenhang wird häufig auch von Vernetzung gesprochen. Gemeint ist damit, dem Kunden möglichst viele Möglichkeiten zu bieten, wie er auf das Angebot eines Onlineshops zugreifen kann, sei es über eine App oder den Browser.
  • Darüber hinaus kann auch eine kleine Erinnerung zu höheren Verkäufen führen. „Retargeting“ nennt sich diese Methode und soll ehemalige Kunden durch gezielte Ansprache zurückgewinnen. Haben Kunden ein Produkt in den Warenkorb gelegt und anschließend den Kauf abgebrochen, lohnt es sich, sie an den Artikel im Warenkorb zu erinnern. Ebenfalls bieten sich entsprechende Newsletter über saisonale Angebote oder Aktionen an. Dadurch werden Kunden an den Onlineshop erinnert, den sie unter Umständen bereits wieder vergessen haben. Retargeting muss sich allerdings nicht auf eine kleine Erinnerung beschränken, sondern kann auch als Vorschlag verstanden werden. Branchenriese Amazon führt seit Jahren eine spezielle Kategorie mit dem Titel: „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch“. Auch das ist eine Form des Retargeting. Dem Kunden werden passende Produkte vorgestellt, die ihn womöglich interessieren könnten. Diese Methode ist darüber hinaus auch ein Service, der den Kunden auf Alternativen oder Ergänzungen aufmerksam macht.


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