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Studie: 95 Prozent der Internet-Einkäufe finden zu Hause statt

Zu welcher Uhrzeit wird im Internet am häufigsten geshopped. Mit dieser Fragestellung hat sich der Global Online Shopper Report von WorldPay beschäftigt. Das Ergebnis:  Weltweit wird zu Hause um 20:40 Uhr abends im Internet geshopped. 95 Prozent der Internet-Einkäufe passieren von zu Hause aus, 54 Prozent finden im Wohnzimmer statt, 43 Prozent im Schlafzimmer und immerhin noch drei Prozent im Badezimmer.

Besonders die Internet-Nutzer in Großbritannien verbringen mehr Zeit und geben mehr Geld fürs Online-Shopping als der globale Durchschnitt. Die Briten verbringen im Schnitt rund 6 Stunden pro Monat (weltweiter Schnitt: 5 Stunden) zum Shopping im World Wide Web. 51 Prozent erledigen ihre Online-Einkäufe während sie TV schauen. Auch was die Ausgaben im Verhältnis zum Shoppingumsatz angeht, sind die Briten spitze. Sie geben rund ein Viertel ihres Einkommens aus, während der weltweite Durchschnitt rund 22 Prozent des Einkommens im Internet ausgibt.

Studie Online ShoppingBei uns in Deutschland (wir berichteten drüber) steckt das Geschäft mit den Lebensmitteln im Internet noch in den Kinderschuhen. Die Menschen in Großbritannien geben immerhin schon 33 Prozent im Schnitt für Lebensmittel aus, der weltweite Schnitt liegt bei 18 Prozent.

Insgesamt haben rund 19.000 Verbraucher und Entscheider aus 15 Ländern (z.B. Großbritannien, USA, China, Deutschland, Spanien, Italien und Indien) an der Studie teilgenommen.

Längst ist nicht nur der heimische Computer zum Shoppen im Internet im Einsatz. 55 Prozent shoppen mit dem Laptop, 19 Prozent mit einem Smartphone während 11 Prozent mit einem Tablet-PC online einkaufen. In China und Indien liegen die Quoten beim Einkauf via Smartphone sogar bei 46 und 40 Prozent.

Die Konsumenten weltweit werden immer mobiler. Das mobile Business wird zunehmend an Wichtigkeit gewinnen und Shopbetreiber müssen sich sukzessive auf die veränderten Anforderungen ihrer Kunden einstellen.

“This increased mobility is expanding the audience of potential consumers for merchants to target but, in tandem, presents challenges in offering the best experience for these consumers whenever and wherever they demand it. As technologies develop merchants will need to be ahead of the game to understand and offer consumers the services they demand.”

meint Philip McGriskin, chief product officer bei WorldPay. Nach seiner Auffassung wird sich der Bereich E-Commerce rasant weiterentwickeln.

Die Ergebnisse zeigen, E-Commerce ist weltweit weiter auf dem Vormarsch und viele Einzelhänder sollten verstehen, ihre E-Commerce-Aktivitäten gezielt zu starten beziehungsweise zu forcieren. Dabei kann ein pfiffiges Multichannel-Konzept ein echter Wettbewerbsvorteil sein. Eine sehr hinderliche Barriere bei vielen deutschen Großkonzernen ist die komplexe Franchise- oder Gesellschafterstruktur. Bei der Expert AG beispielsweise ist jeder der 238 Händler an der AG beteiligt und so Interessenkonflikte vorprogrammiert. Wer in Deutschland ein komplexes und pfiffiges Multichannel-Konzept, mit tollen Serviceleistungen, einer breiten Produktpalette zu kompetitiven Preisen im Internet anbieten kann, wird sich von den Pure Playern differenzieren und nachhaltig vielleicht auch erfolgreicher sein.

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2 Reaktionen auf "Studie: 95 Prozent der Internet-Einkäufe finden zu Hause statt"

  1. Andreas sagt:

    Hallo,

    die Überschrift ist doch falsch? 95% finden zu Hause, aber nicht im Wohnzimmer statt…

    Gruss

    Andreas

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