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Studie: Mobile Commerce immer wichtiger für Online-Händler

Zanox hat die Studie “zanox Mobile Performance Barometer 2011″ veröffentlicht. Die Studie zeigt sehr deutlich, das Mobile längst bei uns angekommen ist und  die guten alten Zeiten mit “WAP” endgültig der Vergangenheit angehören. Ein Grund für die zunehmende Beliebtheit ist sicherlich die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs.

Das internationale zanox Performance Advertising Netzwerk ist ein Netzwerk, welches auf Transaktionsbasis zu einem der größten europäischen Plattformen für die Analyse von Trends und Entwicklungen im Bereich E-Commerce und Mobile-Commerce gilt. Mehr als 2 Millionen Transaktionen sind in die Analyse eingegangen und entsprechend aufbereitet worden.

Die wichtigsten Ergebnisse in Bezug auf Nutzergewohnheiten, Veränderungen von Marktanteilen oder Hinweise auf Entwicklungen haben wir kurz und knapp zusammengefasst. Im Gegensatz zu den meisten anderen Studien, handelt es sich bei dem „zanox Mobile Performance Barometer“ um eine Studie, die nicht auf Befragungen oder Hochrechnungen basiert, sondern Ergebnisse aufweiset, die auf tatsächliche Transaktionen – also Käufen, Vertragsabschlüssen oder Abonnements zurückzuführen sind.

iPad als Umsatztreiber im Mobile-Commerce

Erst vor wenigen Wochen ist mit dem neuen iPad 3 ein neuer Tablet-Computer in Deutschland auf den Markt gekommen. Das iPad ist laut Studie auch der Wachstumstreiber im Mobile Business. Alleine im Dezember 2011 hat das iPad die Hälfte aller Transaktionen ausgemacht. 63 Prozent der iPad-Käufer geben zudem noch mehr Geld aus wie iPhone-oder Android-Nutzer. Ein weiterer sehr positiver und wichtiger Wert ist, dass der durchschnittliche Warenkorb bei Käufen mit dem iPad überdurchschnittlich zu dem Warenkorb im E-Commerce ausfällt.  Dies könnte beipsielsweise darauf zurückzuführen sein, dass iPad-Nutzer in der Regel eine sehr kaufkräftige Zielgruppe darstellen.

Transaktionen mit iPAd

In der folgenden Grafik sieht man zudem insgesamt die Dominanz von IOS-Devices. In Deutschland und Frankreich nimmt der Anteil von IOS-Geräten knapp 80 Prozent ein. Aber auch in anderen europäischen Ländern wie Italien, den Benelux-Ländern oder Scandinavien gibt Apple mit seinen Devices den Ton an. Lediglich in Polen ist Android mächtiger als iOS, was klar auch aufzeigt, wie wichtig es für Online-Händler ist, sich sehr genau bei der Internationalisierung über die jeweiligen Heimatmärkte umfassend zu informieren.

Mobile Devices nach Ländern

Der Trend in Deutschland ist positiv. Dennoch muss festgehalten werden, dass wir mit 2,4 Prozent an den mobilen Umsätzen nur im Durchschnitt des Rankings liegen. In Skandinavien und Belenux liegt der Umsatz bei 3 bzw. 2,9 Prozent. Auch Spanien liegt mit 2,6 Prozent noch vor Deutschland. In Polen hingegen beträgt der Anteil nur 1,2 Prozent. Inwieweit dieser Wert mit der Tatsache in Verbindung gebracht werden kann, dass in Polen Android vorzugsweise genutzt wird, ist an dieser Stelle nicht klar auszumachen.

Viel Potenzial für Shopbetreiber

Das Potenzial im mobilen E-Commerce scheint riesig. Insbesondere die Tatsache, dass erst 10 Prozent der Advertiser im zanox Netzwerk eine optimierte Seite für die mobilen Devices anbietet. Shop-Betreiber haben demnach einen sehr großen Nachholbedarf und wer hier zu den ersten Anbietern gehört, könnte sich entscheidende Wettbewerbsvorteile einholen. Grundsätzlich ist es aber wichtig, die Gesamtstrategie und somit das Geschäftskonzept so zu verändern, dass E-Commerce und M-Commerce eine Einheit werden und für beide Bereiche nachhaltiges Wachstum entstehen kann.

 

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