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Studie Online-Händler: SEO, Google Adwords & Co.

Für die meisten Online-Händler ist der organische Traffic oder die breit angelegte Adwords-Kampagne ein wesentliches Instrument, um potenzielle Kunden auf das eigene Shop-Angebot zu leiten. In einer aktuellen Studie von dem-deutschland.de wurden 183 Online-Shops nach ihrer Nutzung von SEO, Google Adwords, der Google Universal Search und Social Media Kanälen unter die Lupe genommen.Dabei wurden die Shops in zwölf Kategorien Kosmetik, Tiernahrung, Elektronik, Heimwerker, Möbel, Büroausstattung, Auto & Motorrad, Medien, Kleidung, Komplettsortiment, Arzneimittel und Spielwaren gegliedert.

Ein Blick auf die Trafficverteilung durch Suchmaschinentraffic zeigt deutlich, dass organischer Traffic immer noch die wichtigste Traffic-Komponente bei vielen Online-Shops ist. Hier aber die Ergebnisse im Überblick:

  • 64,18% Organisch (Vorjahr: 63,00%)
  • 9,67% Universal Search (Vorjahr: 19,00%)
  • 26,14% Google Adwords (Vorjahr 18,00%)
Die Ergebnisse sind für die meisten von uns nicht sonderlich verwunderlich. Organischer Traffic liegt vor Adword-Traffic und Search-Traffic. Interessant ist aber die Veränderung zum Vorjahr. Der Anteil an der Universal Search ist kräftig eingebrochen,m während der Anteil an Adwords-Traffic um gut acht Prozent angestiegen ist. Dies könnte unter anderem damit zusammenhängen, dass der Wettbewerbsdruck sehr stark zugenommen hat. Denn immer mehr Online-Shops eröffnen und wollen ihren Anteil am Online-Kuchen abhaben.
Insbesondere die Bereiche Möbel, Tiernahrung sowie Auto & Motorrad verfügen aktuell über einen überdurchschnittlichen Anteil an SEO-Traffic. Bei Adwords liegen beispielsweise Bereiche wie Spielwaren, Arzneimittel, Komplettsortiment, Büroausstattung und Heimwerker über dem Schnitt. Das Universal-Search Volumen ist in den Kategorien Spielwaren, Komplettsortiment, Medien, Büroausstattung und Heimwerker gut über dem Durchschnitt.
Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie ergibt sich aus der Betrachtung des Universal Search Traffics. Bei den größten Online-Shops dominiert Google Shopping (43,7%), gefolgt von Bildern (33,05%), Maps (19,10%) und Video (3,53%). Gerade der Bereich Google Shopping hat in den letzten Monaten einen enormen Schub erfahren, da Google selbst den Bereich durch die Integration der One-Boxen in Universal Search Listigs stärkt.
Ein weiterer Fokus der Studie waren die Social-Media-Aktivitäten der Online-Shops. Viele Shopbetreiber sind in Sachen Facebook, Twitter & Co. noch sehr zurückhaltend. Insgesamt dominiert Facebook auch bei den deutschen Online-Shops vor Twitter und Google+. Die Studien hat untersucht, wie hoch die  Social Visibility, also in diesem Fall die Summe der Facebook Likes, Tweets und Google +1 je Shop ausfällt. Auch wenn die Werte nicht repräsentativ sind, zeigt sich sehr deutlich, dass Facebook bei Online-Shops die klare Nummer eins ist. Ganz lange kommt nichts bevor Twitter und noch weiter abgeschlagen Google+ kommt.
Wer sich für die Studie interessieret, kann diese an dieser Stelle herunterladen. Sie ist kostenfrei, lediglich ein Bekanntmachen via Facebook oder Twitter ist notwendig.
Auf wenn die Studie nicht repräsentativ ist, zeigt sie gute Ansätze, wie sich die Suchmaschinen-Aktivitäten doch verändert hat. Das Unternehmen in unterschiedlicher Art und Weise ihre Social-Media-Aktivitäten ausleben ist genauso klar, wie die unterschiedliche Verwendung von Adwords oder Google Shopping. Dennoch wird deutlich, dass jeder Kanal seine Berechtigung hat und man als Online-Händler sich mit den verschiedenen Kanälen befassen muss. Man muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen, sollte aber immer den Blick auch links und rechts richten.
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