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5 Technologie- und Steuertipps für international tätige E-Commerce-Händler

5 Technologie- und Steuertipps für international tätige E-Commerce-Händler
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Der Onlinehandel boomt. Allein im vergangenen Jahr konnten über das Internet Gewinne in Höhe von 1,9 Billionen US-Dollar eingefahren werden. Mehr als 1 Milliarde Menschen rund um den Globus haben im Jahr 2016 Waren und Dienstleistungen via Internet eingekauft. Und der elektronische Handel wächst ungebremst weiter. Umfragen zufolge erwartet die Hälfte aller Händler für 2017 ein Umsatzwachstum von bis zu 20 Prozent; jeder Fünfte geht sogar davon aus, dass sich der Umsatz verdoppelt. Was müssen Händler beachten, wenn sie Geschäftsaktivitäten im Internet starten wollen? Welche technische Lösung ist am besten geeignet? Und welchen steuerlichen Herausforderungen sehen sich E-Commerce-Anbieter gegenüber? – 5 Tipps für international tätige E-Commerce-Händler.

1. Internet-Handel: Bestimmen Sie Ihre Ziele!

Entscheidend für den Geschäftserfolg im Internet ist die strategische Ausrichtung. Welche Ziele verfolgen Sie? Wie setzt sich das Portfolio aus Produkten und Dienstleistungen zusammen? Welche Zielgruppen wollen Sie ansprechen? Je genauer all diese Aspekte definiert sind, desto einfacher kann bestimmt werden, was dafür gebraucht wird. Mit anderen Worten: Die Wahl der Technologie ist abhängig von den Geschäftszielen.

2. Die strategische Ausrichtung entscheidet über die Wahl der Technologie

Shop-Lösung oder E-Commerce-Plattform? – Welche Softwarelösung ist die richtige? Zur strategischen Ausrichtung des Geschäftsmodells gehört heute auch die Einbindung einer ganzheitlichen digitalen Strategie. Die Entscheidung für oder gegen eine entsprechende technologische Plattform sollte folgendes berücksichtigen: Die Lösung muss skalierbar sein. Das heißt, auch wenn Sie zu Beginn klein anfangen, muss die Technologie so gewählt werden, dass sie flexibel erweiterbar und kompatibel ist. Sie sollte modular aufgebaut und systemübergreifend ausgelegt sein sowie alle Unternehmensprozesse berücksichtigen.

3. Den Kunden im Blick: Erlebniseinkauf ist Trumpf

Der Online-Handel ist den Kinderschuhen längst entwachsen. Die Kunden sind gut informiert und anspruchsvoll. Die Erwartungshaltung ist hoch, die Frustrationstoleranz niedrig. Sie erwarten ein rundum-sorglos-Paket von ihrem Online-Händler, den sie über unterschiedliche Endgeräte besuchen: Viele Online-Kunden starten eine Transaktion zum Beispiel über den PC zu Hause und beenden sie mit ihrem Smartphone von unterwegs. Wichtig ist dabei das ungetrübte Einkaufsvergnügen, ganz gleich ob online, im Shop in der Einkaufspassage oder via Social Media.

4. Schnell, sicher, bequem – wie das Einkaufsvergnügen zum Kundenbindungsinstrument wird

Zum reibungslosen Erlebniseinkauf gehört neben den vielfältigen Zugangsmöglichkeiten in erster Linie die Benutzerfreundlichkeit: ansprechendes Design, einfache Benutzerführung und hohe Performance sind ein Muss. Lange Ladezeiten hingegen können die Kundenzufriedenheit stark beeinträchtigen. Ebenso entscheidend ist die schnelle Kaufabwicklung: Wichtige Informationen über das Produkt sowie der Preis müssen auf einen Blick erkennbar sein. Freie Auswahl bei den Zahlungsmöglichkeiten versteht sich von selbst, ob Kreditkarte, Paypal, Kauf auf Rechnung oder SEPA-Lastschrift, alles muss möglich sein. Auch zusätzliche Serviceleistungen wie Coupons, Geschenkgutscheine und Rabatt-Codes gehören heutzutage zum virtuellen Shoppingangebot. Und ganz wichtig: Es muss gewährleistet sein, dass der Verbraucher die Ware risikofrei bestellen, testen und auf Wunsch kostenfrei wieder zurücksenden kann.

5. Grenzüberschreitender Handel – vielfältige Abgabenpflicht

Beim Aufbau des E-Commerce-Geschäfts wird das Thema Steuerpflicht gern übersehen. Dabei ist es wichtig, von Beginn an die Abgaben im Blick zu behalten. Die fehlerhafte Übermittlung von Steuereinnahmen beim länderübergreifenden Online-Handel kann ins Auge gehen und den Geschäftserfolg nachhaltig beeinträchtigen. Deshalb ist es ratsam, gleich zu Beginn eine entsprechende Steuersoftware-Lösung in die E-Commerce-Plattform mit einzubinden.

Avalara bietet wachsenden E-Commerce-Unternehmen eine cloudbasierte, automatisierte Lösung an, die mit dem Business mitwächst, die Höhe der Abgaben jederzeit im Blick hat und die Umsetzung der komplexen steuerlichen Verpflichtungen gegenüber lokalen, nationalen und weiteren Steuerbehörden beschleunigt.

via PM

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5 Technologie- und Steuertipps für international tätige E-Commerce-Händler, 5.0 out of 5 based on 1 rating

Comments (1)

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    Zum Thema grenzüberschreitender Handel – vielfältige Abgabenpflicht ist anzumerken, dass die meisten automatisierten Lösungen nur Buchungsdaten produzieren und der Onlinehändler trotzdem viel Geld bei seinem Steuerberater für die Buchhaltung bezahlen muss. Habe nun eine neue Lösung für Amazon-Händler kennengelernt. „AccountOne.de“ ist die erste deutsche Softwarelösung zur Umwandlung von Amazonumsätzen in Buchhaltungsdaten bei welcher eine eigene steuerliche Bewertungsmatrix eingesetzt wird. Dies bietet Steuerberatern und Onlinehändlern den Vorteil, wichtige steuerliche Aspekte selbst zu hinterlegen und nicht auf die Daten aus Fremdsystemen wie Warenwirtschaft oder Ähnlichem angewiesen zu sein. AccountOne ruft die Verkaufsdaten des Mandanten mehrmals pro Tag bei AMAZON ab und wandelt diese in Buchhaltungsdaten um.

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