HomeAllgemein

Anlegen in Gold – Wieso Goldbarren so wertvoll sind

Anlegen in Gold – Wieso Goldbarren so wertvoll sind
Like Tweet Pin it Share Share Email

Anlegen in Gold – Was ist so faszinierend an den Goldbarren?

“Anlegen in Gold” Seit Jahrtausenden fasziniert Gold die Menschen – sowohl in seiner Verwendung für Schmuckzwecke, als auch als Investitionsgut.

Insbesondere das letzte Jahrhundert zeigte: Das Anlegen in Gold ist außerordentlich krisensicher und kann auch als Wertaufbewahrungsmittel in Krisenzeiten dienen. Ob Währungsreform Anfang des 20. Jahrhunderts oder Ablösung der Reichsmark durch die Deutsche Mark, der Goldbarren blieb erhalten und konnte dann in der neuen Währungsordnung zu Geld gemacht werden.

Ein weiterer Vorteil: Gold wird beinahe weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert und ist auch so gut standardisiert, dass es beim Wiederverkauf keine Diskussionen über die Wertbestandteile gibt. Das Goldbarren-Gewicht eines Feingold-Barrens mit einem Feingoldgehalt von 99,99 % ergibt multipliziert mit dem Preis pro Gramm oder pro Unze den Preis entweder für Ankauf oder Verkauf. Dieser unterscheidet sich etwas, da die den Goldbarren ankaufende Instanz diesen auf die Reinheit prüft und den Betrag dann auszahlt.

Der Goldpreis ist zudem von so hoher wirtschaftlicher Bedeutung, dass er in verschiedenen zuverlässigen Quellen gefunden werden kann:

  • Große Tageszeitungen nennen den Goldpreis für verschiedene Goldbarren und auch Münzen
  • Die Direktbroker nennen die Börsenkurse
  • Auf vielen fachspezifischen Webseiten kann der Goldpreis in Echtzeit eingesehen werden

Auch eine der bedeutendsten Quellen für den weltweit gültigen Goldpreis ist direkt einsehbar: Es handelt sich um die London Bullion Market Association, die das weiterführt, was früher wohl als amtliche Preisfestlegung bezeichnet worden wäre.

Anders als Schmuckgold, welches auch mit Goldanteilen von nur 58,5 Prozent (14 Karat) plus Metallbeimischung oder auch 75,0 Prozent (18 Karat) angeboten wird, haben die Feingoldbarren immer 99,99 % Goldgehalt.

Die ersten beiden Schritte zum sicheren Goldkauf sind deshalb, dass man einen Blick auf den Marktpreis wirft und sich der inneren Werte der Feingoldbarren bewusstwird.

Der Kauf beim Fachmann ist weitestgehend risikofrei – Antikmärkte meiden

Der Kauf von Gold ist Vertrauenssache und lockt natürlich auch viele Menschen an, die überhaupt nicht vom Fach sind und den schnellen Euro wittern. Da es sich um hohe Beträge handelt, sollte man das Goldbarren kaufen ausschließlich bei Händlern, die jederzeit wieder auffindbar und zertifiziert sind, vornehmen. Dies können bekannte Händler sein, die mit einer Kombination aus Niederlassung und Online-Auftritt verkaufen oder aber auch bekannte Anbieter, deren Impressum und Angaben überprüft werden können.

Der reisende Händler vom Antikmarkt, der zufällig und nur jetzt einen günstigen Barren anbieten kann, sollte nicht unbedingt die bevorzugte Goldquelle sein. Meist hat er diesen Goldbarren erworben ohne ihn zu prüfen. Denn ihm steht das notwendige Equipment wie ein Goldtester oder auch ein Dichtemessgerät nicht zur Verfügung.

Goldbarren statt Goldmünze: Bei Goldbarren gibt es mehr Gramm pro investiertem Euro

Ein Goldbarren ist Wertigkeit pur: Wie bereits beschrieben ist das Gewicht der ausschlaggebende Faktor. Dazu kommen jedoch in der Regel keinerlei “Seltenheitszuschläge” oder “Sammlerwerte” wie bei manchen Goldmünzen. Je mehr man sich von Substanzwerten entfernt, desto höher das Risiko: Aktuell sind nur wenige Liebhaber oder Numismatiker zu finden, die genau ein bestimmtes Motiv suchen. Deshalb ist bei vielen Sammlermünzen auch oftmals nur der Verkauf zum Goldwert oder leicht darüber möglich.

Der nächste Schritt zum Plus an Sicherheit ist also: Goldbarren mit vollem Substanzwert statt schwieriger Mischung aus Goldwert und Sammlerwert.

Anlegen in Gold, statt Unternehmensanleihen: Warum Goldbarren einen Mindestwert haben

Die langfristige Darstellung des Goldwertes entwickelt sich – mit Ausnahme kurzfristiger Zeiträume – meist nach oben. Dies liegt an zwei Gegebenheiten der Finanzmärkte: Einerseits gilt Gold als sicherer Hafen und wird im Vergleich noch sicherer, je unruhiger die finanzielle Situation wird. Zudem hat jede Anleger-Generation ihre eigenen Schockerlebnisse mit Entwertung von Wertpapieren.

Viele Anleihen von Unternehmen, die kurz nach dem Jahr 2008 in Konkurs gingen, wurden nur zu einem verschwindend geringen Teil zurückbezahlt oder sogar komplett entwertet. Der Verlust der Anleger lag dabei oftmals bei 100 Prozent!

Der Grund hierfür ist, dass es sich bei der Unternehmensanleihe um eine Art Kredit handelt, der nur zurückbezahlt wird, so lange das Unternehmen noch über die Rückzahlungsfähigkeit verfügt.

Bei Gold ist dies anders: Da es immer einen Verwendungszweck gibt, hat Gold immer auch einen Nutzwert für den Abnehmer. Sei es zu Schmuck- oder Industriezwecken. Zudem können Wirtschaftswissenschaftler den Selbstkostenpreis pro Gramm oder Kilo Gold errechnen. Die großen Goldförderer sind riesige Unternehmen müssen also zuverlässige Zahlen veröffentlichen, die von Wirtschaftsprüfern nachvollzogen werden.

 

Bildquelle: Pixabay.com

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)
Anlegen in Gold – Wieso Goldbarren so wertvoll sind, 5.0 out of 5 based on 1 rating

Comments (0)

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen