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Backen mit Erythrit: So funktioniert es

Backen mit Erythrit: So funktioniert es
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Geschmack ohne Kalorien

Die Suche nach Alternativen für herkömmlichen Zucker ist stets im Zunehmen und löst vor allem unter Personen, die ihr altbekanntes Hüftgold verlieren wollen oder nach gesünderen Varianten suchen, einen regelrechten Hype aus. Zucker prägt unser Leben, er ist in einem Großteil unserer Ernährung vertreten und das oftmals gar nicht zu knapp.

100 Gramm Zucker liefern stolze 387 Kalorien und sind insbesondere im Alter hauptverantwortlich dafür, dass Menschen an Altersdiabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen leiden. Die Kalorienbombe ist eine Hauptzutat von Backwaren, Torten, Kuchen, Süßgetränke und natürlich Naschereien aller Art.

Besonders deutlich zum Vorschein tritt es bei der Betrachtung eines halben Liters Coca-Cola. 500 Milliliter des beliebten Getränkes liefern sage und schreibe 20 Stück Würfelzucker. In einem einfachen Selbstexperiment könnte man exakt diese Menge auf einem Tisch vor sich platzieren und das Ausmaß, wie man den Organismus damit auf Dauer belasten kann, selbst visualisieren.

Welche Alternative gibt es?

Verschiedenste Möglichkeiten bieten sich an, um dem Konsum von Zucker entgegenzuwirken. Eine effektive Methode ist der Umstieg auf Erythrit, eine süß schmeckende Verbindung, die zu den sogenannten Zuckeralkoholen gezählt wird. Der Zuckeralkohol ist stabil gegenüber Wärme, geruchsfrei und nimmt keine Feuchtigkeit aus der Umgebung auf. Erythrit hat, im Gegensatz zu gewöhnlichem Zucker, keinen Einfluss auf unseren Insulinspiegel.

Dieser prompte Anstieg und der ebenso rasante Abfall unseres Blutzuckerspiegels sind einer der Hauptgründe für Gewichtszunahme und Heißhungerattacken, welche die Lust nach Süßem erst richtig wecken. Generell sollte im Zuge einer ausgewogenen Ernährung darauf geachtet werden, den Insulinspiegel auf halbwegs konstantem Niveau zu halten.

Welche Vorteile bietet dieser Zuckeralkohol?

Da der Konsum von Erythrit keinen Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel hat, liegt einer der großen Vorteile bereits auf der Hand, indem keine Heißhungerattacken entstehen. Mit knapp 20 Kalorien auf 100 Gramm ist Erythrit ein echter Kalorienzwerg. Der Großteil der aufgenommenen Menge wird bereits im Dünndarm aufgenommen, von den Nieren verstoffwechselt und anschließend über den Urin ausgeschieden.

Der als Lebensmittelzusatzstoff zugelassene Zuckerersatz besitzt etwa 70 Prozent der Süßkraft von Zucker, daher muss man die Erythrit-Menge umrechnen, um eine ähnlich süßende Wirkung im Vergleich zu Zucker zu erhalten. Praktische und einfache Anleitungen geben Einblicke, wie der Zuckerersatzstoff zum Backen und Kochen eingesetzt werden kann. So einfach und effektiv kann der Umstieg auf eine gesündere Alternative sein.

Wichtige Tipps zum Backen

Herkömmlicher Zucker kann von Erythrit beim Backen ersetzt werden. Die Erythrit-Menge umrechnen, um eine ähnliche Süßkraft wie der kalorienreiche Gegenspieler sollte als einer der ersten Schritte beachtet werden. Im Gegensatz zu Zucker, der eine Löslichkeit von 2 Kilogramm pro Liter Wasser hat, besitzt das kalorienarme Pendant gerade einmal eine Löslichkeit von 100 Gramm pro Liter Wasser. Dadurch kann es beim Abkühlen der Süßspeise leichter auskristallisieren und das Endprodukt etwas knuspriger gestalten. Dem Geschmack steht es um nicht viel nach.

Torten und Kuchen sind nicht das Einzige, wo man Zucker durch diese kalorienfreie Alternative ersetzen kann. Ein beliebter Einsatz von Erythrit findet sich auch im Süßen von Getränken.

In der Lebensmittelindustrie wird die Methode zur Herstellung von zuckerfreien Süßigkeiten, wie zum Beispiel von Kaugummis oder Bonbons eingesetzt.

Fazit

Man sieht es also deutlich, der Einsatz von Erythrit im eigenen Haushalt und in der Lebensmittelindustrie befindet sich in stetigem Wachstum und macht der Zuckerindustrie Konkurrenz. Im Endeffekt werden sich unsere Zähne und vor allem unser Körper sehr über diese Null-Kalorien-Bilanz freuen.

Foto Von Danijela@adobe.com

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