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Bestätigt: Home24 geht an die Börse

Bestätigt: Home24 geht an die Börse
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Wie die Kollegen von Gründerszene berichteten, ist das Gerücht, dass Home24 an die Börse will, nun kein Gerücht mehr.  Das Berliner Startup bestätigte die IPO-Pläne und will noch in diesem Sommer an die Börse.

Der Schritt zum IPO, der in wenigen Wochen nach der Ankündigung erfolgen dürfte, hat sich das Unternehmen in eine europäische Aktiengesellschaft SE gewandelt. Home24 plant durch den Börsengang 150-200 Millionen Euro frisches Kapital zu erhalten. Eingesetzt werden soll das Geld für das weiteres Wachstum, was aufgrund der aktuellen Situation am Markt und durch Wettbewerber durchaus sinnvoll und notwendig ist.

Die Möbelbranche hat es schwer

Das Möbel- oder Living-Segment hat es dieser Tage immer noch nicht einfach. Die Entwicklung ist nicht so eingetroffen, wie erhofft. In einem unserer “Deep Dives” bin ich auf die Möbelindustrie und deren Probleme ausführlicher eingegangen. Home24 braucht weiteres Kapital, um Wachstum zu generieren und um mit den großen wie IKEA oder auch einem Otto entsprechend mithalten zu können. Die Anteile im Möbelmarkt sind noch längst nicht verteilt und es gilt in den kommenden Jahren den Grundstein zu legen.

Home24 noch längst nicht profitabel

Hme24 ist noch längst nicht profitabel und über den Berg. Die Marktanteile werden in den kommenden Jahren vergeben und auch heute ist Home24 noch längst nicht profitabel und benötigt daher weiteres Kapital. Im vergangenen Jahr generierte das Unternehmen einen Umsatz von rund 280 Millionen Euro, bei einem Verlust von 22 Millionen Euro. Auch im ersten Quartal 2018 sah es nicht anders aus und der Möbel-Händler erwirtschaftete einen Umsatz von 84,5 Millionen Euro. Der Verlust lag bei rund 5 Millionen Euro.

Immerhin ist Home24 in acht Ländern aktiv und Wachstum kann weiter forciert werden. und trotz der aktuell anhaltenden Verluste will das Unternehmen durch weitere Wachstumsinvestitionen in den kommenden 18 Monaten Profitabel werden. Ein durchaus ambitioniertes Ziel, wenn man bedenkt, dass offensives Wachstum einfach Geld kostet.

 

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