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Bitcoin: Börsenaufsicht lehnt Handel ab – weiterer Rückschlag?

Bitcoin: Börsenaufsicht lehnt Handel ab – weiterer Rückschlag?
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Wir haben ja sehr ausführlich in der jüngsten Vergangenheit über die Entwicklung des Bitcoins berichtet. So haben wir mit Oliver Flaskämper erst vor kurzem ein Update zum Thema Bitcoin-Entwicklung in unserem Podcast besprochen. Der Bitcoin ist zwar erwachsener geworden, als alternative, neue Währung konnte er sich jedoch bisher noch nicht durchsetzen. Oliver Flaskämper selbst weiß, wie schwer das auch werden wird und zeigt einige Szenarios auf, weshalb der Bitcoin auch im Ecommerce so attraktiv sein kann.

Bisher setzen nur wenige Online Händler auf den Bitcoin als Zahlungsmittel. Eine auf ecommerce-vision.de umgesetzen Umfrage zeigt, dass immerhin 42 Prozent der Online-Händler die gestiegene Relevanz des Bitcoins erkennen, jedoch bisher noch nicht aktiv wurden.

Börsenaufsicht erteilt Bitcoin eine Absage

Die Zwillinge Cameron und Tyler Winklevoss hatten eine Vision und wollten Bitcoins mit dem „Winklevoss Bitcoin Trust ETF“ an den Finanzmärkten bringen. Wie die Börsenaufsicht SEC nun aber mitteilte, ist der Versuch gescheitert und der Fond wurde nicht akzeptiert. Ziel war es, eine breite Anlegerschaft für Bitcoins zu gewinnen und diese von der Währung indirekt natürlich zu überzeugen.

Als Grund für die Absage nannte die Börsenaufsicht insbesondere den Grund der mangelnden Regulierung der digitalen Währung. Der Bitcoin habe in der Vergangenheit gezeigt, wie anfällig die Währung für Betrügereien und Manipulationen sei.

In den vergangenen Jahren gab es für den Bitcoin immer wieder herbe Rückschläge, eine schlechte PR oder Berichte über mögliche Geldwäscheversuche. Der aktuelle Rückschlag wird den Bitcoin auch nicht sonderlich zurückwerfen, wenngleich die Entscheidung auch nicht dazu beitragen wird, die digitale Währung Bitcoin schneller im Handel zu etablieren.

Ist der Bitcoin noch aufzuhalten oder längst irrelevant?

Eine ganz schwierige Frage, die man so pauschal nicht beantworten kann. Schaut man sich die Entwicklung in den vergangenen Jahren an, ist die Geschwindigkeit, mit der sich dr Bitcoin verbreitet eher konservativ einzustufen. Auf der anderen Seite sind einige Vorteile nicht von der Hand zu weisen und vielleicht muss sich der Bitcoin erst noch selbst finden und die ein oder anderen Hürden meistern, bevor man überhaupt von einer alternativen Währung sprechen kann.

Unser Gesprächspartner Oliver Flaskämper bezeichnete den Bitcoin, wie ich finde sehr zutreffend, als digitales Gold. Er ist spekulativ, hat Potenzial für Wertzuwachs und man kann mit ihm auch bezahlen.

 

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