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Bloggen im E-Commerce: Markenaufbau

Bloggen im E-Commerce: Markenaufbau
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Wir sind auf der Zielgeraden unserer Artikelserie “Bloggen im E-Commerce” angelangt. In unserem 10. Artikel der Serie wird es um das Thema Markenaufbau gehen.

Als Onlinehändler sollte man sich im  Vorfeld sehr gut überlegen, mit welcher Strategie man seinen Blog betreiben und bekannt machen möchte. Insbesondere wenn der Blog parallel zu dem bereits erfolgreichen Shop aufgebaut werden soll, ist der Aufbau einer Marke durchaus sinnvoll.

Aufbau einer Marke

Wie genau sollte man nun an den Aufbau einer Marke herangehen. Grundsätzlich gibt es sechs Ansätze, um eine Marke sukzessive aufzubauen.

  • Content
    Content is king – so heißt der Titel des letzten Artikels unserer Artikelserie “Bloggen im E-Commerce”. Der Aufbau einer Blog-Marke geht nur über den guten Content. Keine Werbung, kein Layout dieser Welt kann den Content ersetzen und einen Blog zum Erfolg führen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, den eigenen Stil zu entwickeln und eigene Formate oder Artikelserien zu kreieren. Nur wer regelmäßig bloggt, wird überhaupt die Chance haben, eine eigene Marke in der Blogosphäre zu etablieren. Damit beim Content auch alles Hand und Fuß hat, sollte man unbedingt auf einen Redaktionsplan setzen. Hier können bevorstehende Events oder Themen frühzeitig erfasst und dann geplant werden.
  • Authentizität und Interaktion
    Neben dem guten Content ist es wichtig, authentisch und ehrlich auf Leserreaktionen zu antworten. Der rege Austausch wird für notwendige und wichtige virale Effekte sorgen und so die Marke weiter aufbauen.
  • Das Layout
    Das Layout gehört zum Grundgerüst beim Markenaufbau. Dabei sollte man direkt von Anfang an auf ein einheitliches Konzept und eine Corporate Identity setzen und nicht am falschen Ende sparen. Die Individualität sollte gegeben sein. Wer ein WordPress-Theme verwendet, was so in der Form bereits hunderte Mal verwendet wird, sollte es beim Aufbau einer Marke eher schwer haben. Das Spiel mit Farben, ein professionelles Logo und die Durchgängigkeit über alle Seiten hinweg sind wichtige Punkte, die man beim eigenen Layout berücksichtigen muss.
  • Kreativität und einen langen Atem
    Der Aufbau einer Marke ist nicht genau vorhersehbar. Mit dem richtigen Konzept, ausreichend Kreativität und einem langen Atem kann es aber klappen. Gerade zum Anfang sollte man immer wieder ein wenig testen, was genau bei den Lesern gut ankommt und was vielleicht weniger. Neue Artikelideen oder – serien können beim Aufbau der Marke helfen. Wichtig ist, dass der Nutzer gerne zurückkehrt, Vertrauen hat und ein gewisser Widererkennungswert geschaffen wird. Dies geht aber nur, wenn auch regelmäßig gebloggt und die Leser mit neuen Artikeln versorgt werden.
  • Redaktionsteam
    Ich habe diesen Punkt bewusst Redaktionsteam genannt. Wer eine Marke aufbauen möchte und nicht von einer Person oder Mitarbeiter abhängig sein möchte, sollte die redaktionelle auf mehrere Personen verteilen. Es gibt nichts schlimmeres, wenn ein Einzelkämpfer das Unternehmen verlässt und dem Blog als  einziger sein Gesucht gegeben hat. Die Folgen können schwerwiegend sein und viel Zeit in Anspruch nehmen, um dem Blog und den Artikeln ein neues Gesicht zu verleihen.
  • Werbung, PR & Kooperationen
    Wer das nötige Kleingeld hat, kann den Aufbau einer Marke gezielt durch Werbung und Promotion steuern. Auch Kooperationen mit anderen Blogs oder Webseiten kann helfen, die Bekanntheit und somit die Marke zu steigern bzw. aufzubauen. Das regelmäßige Versenden von Pressemitteilungen, beispielsweise bei neue Artikelserien oder Fachbeiträgen kann helfen, die Bekanntheit des Blogs zu steigern. Gerade das Thema Werbung & PR bietet vielseitige Möglichkeiten für einen gezielten Markenaufbau. Jedoch muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass man auch viel Geld in diesem Bereich verbrennen kann, wenn man konzept- und planlos an die Sache geht. Auf der anderen Seite kann man mit dem richtigen Mix auch mit wenig Geld viel herausholen und seinem Ziel näherkommen.

Wenn man diese fünf Dinge konsequent berücksichtigt, hat man eine gute Basis für den Aufbau einer eigenen Marke geschaffen. Der letzte Punkt ist jedoch nicht zwingend notwendig, unterstützt und beschleunigt aber  den gezielten Markenaufbau.

Es gibt viele Vor- und Nachteile für den gezielten Aufbau einer Blog-Marke. Jeder Online-Händler sollte sich sehr genau überlegen, was und wohin er mit dem Blog will. Fest steht, wer halbherzig und ohne Geduld an solch ein Projekt geht, sollte es lieber direkt sein lassen und das Geld in andere Projekte stecken. Bloggen ist langfristig ausgelegt.

Wer an dieser Stelle eine Antwort erwartet, wie lange der Aufbau einer Marke dauert, muss ich leider enttäuschen. Der Aufbau einer Marke dauert, meist viele Monate und Jahre. Voraussetzung für den Aufbau der Marke ist die Reichweite. Nur wer es geschafft hat, eine gewisse Reichweite aufgebaut zu haben, wird die Möglichkeit eines Markenaufbaus haben. Der Aufbau einer eigenen Marke kann gerade im E-Commerce wichtige Wettbewerbsvorteile mitbringen und indirekte Umsätze auch im Shop generieren.

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