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Corona vs Logistikbranche

Corona vs Logistikbranche
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Das Jahr 2020 war geprägt von der Corona-Krise. Völlig unvorhergesehen hat sie die globale Wirtschaft schwer getroffen und hat sie seitdem fest im Griff. Eine der Branchen, die neben dem Tourismus und der Luftfahrt am schwersten betroffen ist, ist die Logistik.

In diesem Zusammenhang gibt es noch immer viele offene Fragen. Welche Auswirkungen hatte und hat Corona auf die Transport- und Logistikbranche? Wie kann im Speziellen die Lage der einzelnen Speditionen beurteilt werden? Und welche Maßnahmen sieht die Politik vor, um Unternehmen und ihren Angestellten sowohl kurzfristig als auch langfristig zu helfen?

Wie ist die aktuelle Situation?

Man sollte sich zunächst der Tatsache bewusst werden, dass die Logistik bei weitem nicht nur aus Lastkraftwagenverkehr besteht. Sie schließt auch den Gütertransport seitens diverser Bahn- und Fluggesellschaften mit ein, dazu kommen die Logistikzentren und Paketshops. Seitens der Bundesregierung wurde zuletzt vermehrt darauf hingewiesen, dass die Logistik vor allem in Europa seit Ausbruch des Virus in einigen Bereichen zum Erliegen gekommen ist und es nur langsam vorwärtsgeht. Das hat Auswirkungen auf viele Firmen und hunderttausende Beschäftigte.

Was sind die Probleme in der Logistikbranche?

Zunächst stellt sich für die Logistik problematisch dar, dass es bereits Krankheitsfälle unter den Beschäftigten gibt. Dies hat nicht selten zur Folge, dass ganze Abteilungen von betroffenen Unternehmen vorübergehend in Quarantäne gehen müssen. In dieser Zeit ist der reibungslose Ablauf im Firmen nur in wenigen Fällen trotzdem weiterhin gesichert. Meist stehen dadurch auch ausgebildete Fachkräfte für einige Zeit nicht zur Verfügung und können nicht ersetzt werden.

Die Schließung der Binnengrenzen innerhalb der EU macht der Branche zusätzlich zu schaffen. Durch diese Maßnahme kann die ununterbrochene Versorgung erschwert und sogar gefährdet werden. Hinzu kommt, dass durch den erneuten Lockdown auch eine adäquate Verpflegung und Unterkunft sowie sanitäre Einrichtungen auf den Autobahnen für viele LKW-Fahrer nicht immer sichergestellt werden können.

Welche Logistik-Unternehmen sind jetzt gut aufgestellt?

Die Krise schwächt sehr viele Unternehmen unterschiedlicher Größen. Dennoch lässt sich erkennen, dass digital besser aufgestellte Unternehmen, die ein intelligentes Flottenmanagementsystem und die Vorteile der GPS-Fahrzeugortung nutzen, die Krisensituation auch besser meistern. Diese können ihre Aufträge flexibler planen, schneller reagieren und bieten auch den Geschäfts- sowie Privatkunden die gerade jetzt so notwendige Transparenz. So können sie diese zum Beispiel besser auf dem Laufenden halten und ihnen in Echtzeit immer aufzeigen, wo sich ihre Lieferung zurzeit befindet und wie lange es ungefähr noch dauert, bis sie ankommt. Wie gut einzelne Unternehmen durch die Krise kommen und wie schnell sie sich von ihr wieder erholen können, wird also nicht zuletzt die Digitalisierung und Innovation entscheiden.

Mit welchen Maßnahmen hilft die Politik?

In erster Linie zielt die Regierung zurzeit darauf ab, vor allem Unternehmen und Berufsgruppen, die direkt und dadurch schwer von der Situation betroffen sind, finanziell zu entschädigen. Zu den Kernpunkten des beschlossenen Konjunkturpaketes zählen unter anderem die Senkung der Mehrwertsteuer, Kaufprämien für LKW sowie weitere Überbrückungshilfen, die der schwächelnden Logistikbranche unter die Arme greifen sollen. Richtige Impulse, bestätigen auch die Transport- und Logistikverbände. Nichtsdestotrotz müssen die Fördermaßnahmen zukünftig noch breiter angelegt werden, um die Wirtschaft auch nachhaltig zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern.

 

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