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Das sind die wichtigsten E-Commerce Trends für 2019

Das sind die wichtigsten E-Commerce Trends für 2019
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Der Online-Handel erobert auch in Deutschland immer mehr Marktanteile. Amazon, eBay, und Zalando sind die größten und bekanntesten Shops. Auch abseits der Shopping-Giganten tun sich im Jahr 2019 gute Chancen für Online-Händler auf, die ihrer Zukunft dementsprechend positiv entgegensehen. Neben dem Mobile Commerce, und mobilem Payment über Zahlungsdienstleister wie PayPal gibt es einige weitere interessante E-Commerce-Trends für 2019, die den Erfolg des Online-Handels weiter festigen werden.

Pessimisten meinen für den stationären Handel schon den Untergang des Abendlandes am Horizont zu erkennen, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. So konnte E-Commerce im Jahr 2018 in Deutschland lediglich einen Anteil von rund zehn Prozent am Gesamtmarkt erobern. Die Tendenz ist allerdings steigend, was niemanden verwundern sollte. Studien prognostizieren für das Jahr 2023 einen Anteil von rund zwanzig Prozent. Unbestritten ist, dass die Evolution von E-Commerce sehr stark technologiegetrieben ist. Daraus leiten sich auch die Trends für die nahe Zukunft ab.

Jeder profitiert von jedem

Die Popkultur hat in den letzten Jahrzehnten den Kommerz entdeckt und ist längst zu einer weltumspannenden Verkaufsmaschine angewachsen. Die Verschmelzung von Film-, Society-, Musik- und Mode-Events hat dafür gesorgt, dass gigantische neue Märkte entstanden sind. Alles, was das Licht der Öffentlichkeit erblickt, kann auch innerhalb kürzester Zeit gekauft werden. Wenn Sean Connery in den 60er-Jahren in einem perfekt geschnitten Smoking in einem Film wie Diamantenfieber ein Casino betrat, oder Superstar Frank Sinatra seine Anzüge im Film spazieren trug, dann konnten Fans nur erahnen um welche Marke es sich handelt, bzw. wo man diese Kleidung eventuell kaufen könnte. Heute wird jeder Auftritt eines Stars in der Öffentlichkeit automatisch zur Verkaufsshow. Wenn die Frau des britischen Thronfolgers öffentlich ein neues Kleid trägt, ist es am nächsten Tag ausverkauft. Wenn die Hollywood-Stars zum Oscar-Schaulaufen antreten, sitzen die Designer schon voller Vorfreude zu Hause und erwarten die Massen an Bestellungen, die jedes Jahr aufs Neue verlässlich eintreffen.

Der Handel hat sich längst auf die enorme Medienöffentlichkeit, die sich jeden Tag aufs Neue rund um den Auftritt von Stars abspielt, eingestellt und verdient ausgezeichnet damit. Amazon Video blendet schon heute bei seinen Eigenproduktionen nicht nur Portraits der Schauspieler, sondern auch die Songs ein die gerade laufen. Selbstverständlich kann man diese, wenn sie gefallen, sofort im hauseigenen Shop erwerben.

Über die sozialen Medien in den Shop

Der Siegeszug der sozialen Medien macht Facebook und Co. zu einem interessanten Kundenlieferanten. Abgesehen von der klassischen Werbung werden 2019 „Easy to buy“-Posts für Shop-Inhaber immer interessanter. Facebook und Co. bauen ihr Angebot immer weiter aus. Das können E-Commerce-Unternehmer für sich nutzen. Pinterest bietet eigene Pins mit Shopping-Funktion an, auf Instagram können Unternehmer bis zu fünf Produkte pro Post taggen. Visuell beeindruckende Posts können helfen den Umsatz zu steigern, schließlich suchen die User heute auf Social-Media-Plattformen gezielt nach Produkten.

Voice-Commerce über Sprachassistenten

Digitale Sprachassistenten wie Alexa gibt es bereits in vielen verschiedenen Ausführungen am Markt und sie sind ein richtiger Kassenschlager. Per Zuruf können über die virtuellen Assistenten heute Bestellungen im Internet aufgegeben werden. Sobald eine gewisse Marktdurchdringung vorhanden ist, könnte sich die Bestellung per Assistent rasch durchsetzen. Diese Bestellvorgänge sind allerdings nicht nur eine Herausforderung für Suchmaschinenoptimierer, sondern auch für den Online-Handel. Schließlich geht es darum, dem Kunden ein durchgehend einfaches Such- und Bestellverfahren zu bieten.

Mit dem Abo zu Planbarkeit und Umsatz

Von einem Abonnement profitieren Kunden und Unternehmer gleichermaßen. Planbarkeit beim Umsatz steht der Bequemlichkeit der Käufer gegenüber. Klassische Produkte für den Online-Abo-Verkauf sind Hygieneprodukte oder Socken, die man in regelmäßigen Abständen benötigt. Ein Dauer-Abo bestellt, liefert und bezahlt automatisch das gewünschte Produkt.

Der Versand rüstet auf

Bei der sofortigen Verfügbarkeit nach dem Einkauf ist der stationäre Handel noch im Vorteil. Doch die Versandlogistik bringt regelmäßig neue Innovationen auf den Markt. So testet Amazon schon seit längerem die Zustellung per Drohne. Davon abgesehen, ist der Konkurrenzkampf rund um die Zustellung von Millionen Paketen erst so richtig entbrannt. Online-Händler können dies 2019 verstärkt für sich nutzen, um noch bessere Konditionen und Lieferzeiten für ihre Kunden zu verhandeln.

Die KI hält Einzug

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Auch im E-Commerce bieten sich hier verstärkt interessante Ansätze. Ob der virtuelle Modeberater oder ein Chat-Bot, sie alle verbessern die Nutzererfahrung und geben den Kunden die Möglichkeit ihre Wünsche zu kommunizieren. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse lassen es zu, noch detaillierter auf die Kunden einzugehen und entsprechende Vorschläge zu machen. In einem nächsten Schritt werden diese auch auf die Produktentwicklung selbst Einfluss nehmen.

Die zukünftigen Möglichkeiten derartiger Innovationen sind schier unbegrenzt. Die Herausforderungen für den stationären Handel haben gerade erst begonnen, die Möglichkeiten für E-Commerce sind scheinbar unbegrenzt geworden. Wer sich darauf einstellt und den Finger am Puls der Zeit behält, kann sein Business hervorragend weiterentwickeln.

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