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Deswegen können Unternehmen nicht mehr auf Reputationsmanagement verzichten

Deswegen können Unternehmen nicht mehr auf Reputationsmanagement verzichten
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Unter dem Begriff Reputation wird das Ansehen einer Institution oder einer Person verstanden, welches sie aufgrund erfolgreicher Leistungen für sich beansprucht. Der Faktor Reputation ist ausschlaggebend dafür, ob sich Informationen in einem negativen oder einem positiven Kontext verbreiten. Bei der Reputation handelt es sich somit grundsätzlich um eine Art der Propaganda. Sie kann ab einem bestimmten Punkt kaum noch ins Gegenteil verändert werden und bestimmt den jeweiligen Eigenwert.

In den heutigen Zeiten wird die Reputation von Organisationen und Unternehmen maßgeblich durch das Internet geprägt. Damit entsteht allerdings der Nachteil, dass die Verbreitung von negativen Informationen und Erfahrungen wesentlich schneller als früher stattfindet. Dennoch entsteht für Unternehmen durch das Internet auch die Chance, ihre eigene Reputation kontrolliert zu steuern und diese dadurch positiv zu beeinflussen.

Online-Bewertungen werden stetig wichtiger

Das sogenannte Online-Reputationsmanagement beschäftigt sich damit, den eigenen Ruf zu kontrollieren und möglichst positiv zu gestalten. Da sich das Unternehmertum und der Handel auch in Zukunft immer stärker ins Internet verlagern wird, kommt diesem Tätigkeitsbereich eine stetig größere Bedeutung zu.

Das Unternehmen Searchengineland aus den USA hat eine Marktforschungsstudie in Auftrag gegeben, die belegt, dass Bewertungen im Internet für mehr als 70 Prozent der Befragten einen ebenso hohen Stellenwert genießen, wie Empfehlungen von Freunden und Bekannten.

Darüber hinaus zeigte sich im Zuge der Studie, dass für mehr als die Hälfte der Befragten auch Online-Bewertungen eine Rolle spielen, die lokale Unternehmen betreffen.

Nach einer Zeit von zwei Jahren wurde die gleiche Studie noch einmal durchgeführt. Diese zweite Studie hat gezeigt, dass die Bedeutung von Bewertungen im Internet exponentiell steigt. Das Kaufverhalten der Verbraucher wird somit durch Kundenbewertungen im Internet, egal, ob bei Trip Advisor, Amazon, Facebook oder Google, äußerst stark beeinflusst wird.

Wenn zum Beispiel bei Google My Business oder Socials eine negative Bewertung eines Unternehmens in den Top-Kommentaren zu finden ist, kann dies für Unternehmen und Marken damit ein ernsthaftes Problem darstellen. Unternehmer sollten daher auf ein professionelles Online-Reputationsmanagement keinesfalls verzichten. Ein erfahrener SEO Freelancer hilft Unternehmen, dieses langfristig erfolgreich zu gestalten.

Funktion und Ziel des Reputationsmanagements

Für ein erfolgreiches Reputationsmanagement stehen unterschiedliche Maßnahmen und Methoden zur Verfügung, die auch aus Sicht des Marketings einen großen Mehrwert bieten. Das Ziel des Reputationsmanagement liegt grundsätzlich darin, den eigenen Ruf zu verbessern und die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern.

Unternehmen können so ihre Reputation im World Wide Web uneingeschränkt kontrollieren und steuern. Damit geht außerdem eine optimierte Conversionrate einher, worin ein ebenfalls wichtiger und vor allem lukrativer Aspekt besteht. Durch dieses Vorgehen können sogar lokal agierende Unternehmen ihren Umsatz erheblich steigern.

Auf Experten setzen oder selbst aktiv werden?

Ein guter Ruf ist für den Erfolg eines Unternehmens maßgeblich verantwortlich. Unabhängig davon, ob es sich um eine Organisation, ein Unternehmen oder eine Privatperson handelt. Die eigene Reputation im Internet sollte im Zeitalter der Digitalisierung von niemanden vernachlässigt werden, der erfolgreich sein möchte.

Selbst ein gut durchdachtes Erfolgskonzept kann durch nur eine negative Äußerung – egal, auf welcher Plattform diese zu finden ist – ins Wanken gebracht werden. Abhängig von der jeweiligen Wichtigkeit des Portals können Kritiken und unangemessene Inhalte sowohl den Umsatz, den Erfolg und den Ruf eines Unternehmens äußerst negativ beeinflussen.

Dieses Problem kann gelöst werden, indem ein Unternehmen beauftragt wird, welches auf ein professionelles Online-Reputationsmanagement spezialisiert ist. Denn, selbst wenn sich das Fachwissen zu diesem Thema von dem Unternehmer selbst angeeignet wird, ist für die anschließende Umsetzung ein großer Zeitaufwand einkalkulieren. Dieser kann von Unternehmen selbst kaum gestemmt werden.

Grundsätzlich zählt das Reputationsmanagement im Internet zu dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung. Wie auch bei den nötigen SEO-Maßnahmen ist es daher ratsam, einen Experten mit den Aufgaben zu betrauen, der ebenfalls eine kontinuierliche Überwachung durchführt und so dem Unternehmen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschafft.

Planung und Analyse des IST-Zustandes

Zu Beginn des Reputationsmanagements sind drei verschiedene Ausgangslagen, in denen sich ein Unternehmen befinden kann, denkbar. Zum einen gibt es Unternehmen, die im Internet bereits etabliert sind. Sie verfügen über einen gewissen Grad an Bekanntheit und verfolgen somit hauptsächlich das Ziel, ihren guten Ruf langfristig aufrecht zu erhalten. Zum anderen kann es sein, dass ein Unternehmen zwar bereits im Netz bekannt ist, allerdings dabei unter einem negativen Image leidet.

Ein drittes denkbares Szenario besteht darin, dass die aktuelle Präsenz eines Unternehmens im Internet durchaus noch mangelhaft ist und das Reputationsmanagement gleichzeitig genutzt wird, um die Bekanntheit zu steigern. So wird sowohl gewährleistet, dass die Marke oder das Unternehmen bekannter wird und sich gleichzeitig die Reputation positiv entwickelt.

Die richtige Strategie für das Reputationsmanagement

Welche Strategie für das Reputationsmanagement die richtige ist, wird auf Basis der Lageanalyse entschieden. Es werden dabei die jeweiligen Ziele und nötigen Schritte definiert, dokumentiert und anschließend planmäßig ausgeführt.

Beispielsweise können durch die Optimierung der eigenen Webseite oder Promotions in den sozialen Medien die positiven Eindrücke eines Unternehmens in den Fokus gerückt werden. Die positive Markenpräsenz wird durch ein aktives Suchmaschinen-Marketing gesteigert und negative Eindrücke damit in den Hintergrund gerückt.

Doch wie können bereits erfolgte negative Rezensionen in den Hintergrund gestellt werden? Eine Möglichkeit dafür bilden PR-Kampagnen. Durch die Einreichung von Artikeln, Pressemitteilungen oder Social Media Marketing auf bekannten Bewertungsportalen, ist der Aufbau einer positiven Reputation gezielt möglich.

Ebenfalls ist es empfehlenswert, Backlinks aufzubauen, die für die Suchmaschinen relevant sind und damit sowohl die Reputation als auch die Suchmaschinenoptimierung positiv beeinflussen. Grundsätzlich sollte außerdem immer auch die Suchmaschinenoptimierung der Unternehmens- oder Markenwebseite einbezogen werden. Durch ein professionelles Content-Management wird das positive Bild des Unternehmens nachhaltig gestärkt.

Kontinuierliches Reputationsmanagement

Bei einem professionellen Reputationsmanagement handelt es sich um ein überaus effektives Werkzeug, das dazu beiträgt, schwerwiegende Probleme, mit denen Unternehmen tagtäglich zu kämpfen haben, zu lösen.

Eine Herausforderung dabei ist, dass das Internet äußerst schnelllebig ist und sich eine Reputation dadurch in kurzer Zeit verändern kann. Bei dem Online-Reputationsmanagement handelt es sich daher immer um einen Prozess, der andauernd und kontinuierlich betrieben werden muss. Um den positiven Ruf langfristig aufrechtzuerhalten, ist also ein fortlaufendes Monitoring notwendig.

So wichtig ist das Online-Reputationsmanagement

Der Ursprung des Konzepts des aktiven Reputationsmanagements im Internet liegt in den USA. Doch auch Unternehmen in Europa werden sich mittlerweile immer stärker bewusst, dass sie auf die entsprechenden Maßnahmen nicht mehr verzichten können, wenn sie langfristig erfolgreich sein möchten.

Das Reputationsmanagement umfasst dabei nicht nur eine ständige Kontrolle des eigenen Rufs, sondern die aktive Steuerung des eignen Ansehens und die Vermarktung des eigenen Geschäftsmodells.

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