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Die erste Webseite: Tipps für den Start

Die erste Webseite: Tipps für den Start
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Längst sind die Vorteile einer Online-Präsenz von Unternehmen kein Geheimnis mehr; längst haben sich auch Betreiber ursprünglich stationärer Geschäfte diesem Trend angeschlossen. Mit einer eigenen Unternehmenswebseite erreichen Firmen einen höheren Einzugsbereich, stärken die Kundenbindung und versorgen Leser rund um die Uhr mit Informationen zur Marke, Sie stellen zusätzliche Verkaufsmöglichkeiten her und bieten Kunden im Rahmen von Local SEO die Chance zum Laden zu finden. Schließlich ist heute für 90 % aller Einkäufe die Onlinesuche die Basis. Diese Bewegung wird sich durch Corona weiter verstärken.

Es stellt sich für Unternehmer also nicht die Frage, ob sie mit ihrem Angeboten im Internet präsent sein sollten, sondern wie sie ihren Online-Auftritt gestalten. In diesem Ratgeber richten wir uns an alle Anbieter, die hierbei vor ihren ersten Schritten stehen. Welche Punkte sind zu beachten, damit gleich von Beginn an die Weichen richtig gestellt sind und bereits der Start den Keim des Erfolgs in sich trägt?

Die Wahl des Hosters

Damit der Start gelingt, müssen die Bausteine, auf denen die Webseite aufgebaut ist, gut sein. Zunächst benötigen Webseitenbetreiber einen Hoster, der den Speicherplatz zur Verfügung stellt. Immer wieder machen Neulinge den Fehler, aus preislichen Gründen auf Billiganbieter zu setzen. Sie wundern sich dann über stockende Ladezeiten, ständige Ausfälle und negative Auswirkungen auf die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Diese entstehen nämlich durch die sogenannte „Bad Neighbourhood“, wenn zum Beispiel auf dem Server ebenfalls Ü18-Seiten vorhanden sind. Auch im Problemfall wirkt der Support nicht wirklich kompetent. Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl des Hosters sind deshalb Ladegeschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Datenschutz und Seriosität.

Die ersten Signale

Das Kind will einen Namen haben. Mit dem richtigen Namen schaffen Betreiber gute Voraussetzungen für einen späteren Besucherstrom. Es empfiehlt sich ein möglichst kurzer und eingängiger Name, der leicht zu merken ist und Interesse weckt. Das Favicon ist wiederum mit dem Firmenlogo im Internet gleichzusetzen. Das Symbol ist für die Internetnutzer nach dem Seitenaufruf immer zu sehen, sodass auch hier die Möglichkeiten für ein zugkräftiges Leitbild günstig sind.

Außerdem hat sich im eher anonymen Online-Geschäft gezeigt, dass es sich lohnt, den Mitwirkenden am Unternehmen ein Gesicht zu geben. Diese Maßnahme schafft Vertrauen und bietet Identifikation. Eine gute Möglichkeit dafür ist die Über-uns-Seite mit Fotos und Angaben zu den Personen. Schließlich sind die Alleinstellungsmerkmale von Unternehmen und Produkten ein entscheidender Stimulus für Kunden. Es zahlt sich aus, die unique selling points (USP) in Inhalten und Ästhetik hervorzuheben. Geschichten, mit denen das Unternehmen verbunden wird, wecken im Rahmen des vielgerühmten Storytellings weitere Reize bei Kunden, denn Menschen lieben Geschichten.

Aspekte zur Software

Die Software für Webseiten wird zwischen Anbietern nach Baukastenprinzip, Content-Marketing-System (CMS) und Homepages nach freier Gestaltung unterschieden. Bei der Frage, welches System man wählt, sind die Ansprüche der Kunden, aber auch die eigene Expertise im IT-Bereich wichtige Orientierungspunkte. Zuweilen gibt es auch Webseitenbetreiber höchst anspruchsvoller Homepages ohne jedes technisches Verständnis, die aber einen Freund oder Vertrauten haben, der als Technik-Enthusiast diese Aufgabe gern übernimmt. Typisch ist das Hineinwachsen in Aufgaben, sodass man sich zunächst mit dem Baukastenprinzip begnügt, dann auf eine CMS-Seite wechselt, um dann den Sprung in die völlige gestalterische Unabhängigkeit zu wagen.

Baukastensystem: Vor- und Nachteile

Baukasten-Systeme sind durch die einfache Bedienung laiengerecht und erfordern weder zusätzliche Software noch erweiterte technische Kenntnisse. Anbieter wie WiX und Jimdo sind auf technische Nachfragen ihrer Kunden eingestellt und mit einem professionellen Support ausgestattet. Jimdo ist nicht ganz so einfach wie WiX, bietet aber mehr Funktionen. Betreiber, die erst einmal mit dem Baukasten ihr Glück versuchen möchten, sollten im Hinterkopf behalten, dass die Komplexität schnell an ihre Grenzen stößt und spätere Erweiterungen nicht ohne Weiteres in die Seitenstruktur implementiert werden können.

33 % aller Betreiber nutzen WordPress

Viele Unternehmer, die noch nicht zu einer vollständig freien Seitengestaltung fähig sind, setzen deshalb auf Content-Marketing-Tools wie das WordPress Hosting. Diese bieten bereits deutlich mehr Funktionen als die Baukastensoftware. Zusatzfunktionen lassen sich bei Bedarf über Plugins herstellen, für die es jeweils eine eigene Unterseite gibt. CMS-Seiten arbeiten mit Vorlagen, den Templates, anhand derer der Anwender seine Forenstruktur gliedern kann. Die Anwendung funktioniert über eine Navigationsseite, die meistens oben zu finden ist, aber auch zweidimensional ausgerichtet werden kann. Hier kann der Besucher die einzelnen Unterbereiche wie Forum, Produktseite, Angebote, Gästebuch, eine sinnvolle Produktsortierung, Infos zum Unternehmen, Unternehmensphilosophie, Newsletter, Gästebuch und vieles mehr finden. Das Impressum steht hingegen im Footer.

Warum sich eine gute QR für Online-Shops lohnt

Webseitenbetreiber haben in erster Linie die Steigerung der Benutzerzahlen im Visier, so wie es in jedem SEO-Handbuch steht. Das ist auch völlig richtig. Genauso wichtig für Online-Shops ist allerdings die Conversion-Rate (QR), die das Verhältnis zwischen Besuchern und Käufern widerspiegelt und eine wichtige Kennzahl für den Umsatz ist. Genau wie bei der Reichweitensteigerung verfügen Besitzer über einige Stellschrauben, um die QR nach oben zu verschieben. Eine intuitive Navigation, übersichtliche Gliederung, kurze Verlaufswege, präsente Verkaufsbuttons und einladende Produktbilder- und -beschreibungen sind da nur erste Hinweise für die vielfältigen Optionen, die sich hier auftun. Das Social-Media-Marketing ist ein günstiges und effektives Mittel, sowohl die Reichweite als auch die QR des Online-Shops zu erhöhen, vor allem, wenn man diese Plattformen für eine gute Kundenpolitik nutzt.

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