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Die wichtigsten Auswahlkriterien für B2B-Commerce-Anbieter

Die wichtigsten Auswahlkriterien für B2B-Commerce-Anbieter
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Vision und Strategie

Die langfristige Vision und die kurzfristige Produkt-Roadmap eines Anbieters sind von entscheidender Bedeutung, ebenso wie die Frage, wie viel Aufmerksamkeit der Anbieter einem B2B-spezifischen Angebot widmet – von der Strategie und den vorhandenen Funktionen bis hin zu Personal und Fachwissen. Informieren Sie sich eingehend über die aktuelle Situation und die Strategie, die hinter dem Partner-Ökosystem des Anbieters steht, und darüber, ob die Implementierungspartner für die Bereitstellung von kompatiblen Implementierungen qualifiziert sind.

Fragen, die Sie stellen sollten:

  • Wie sieht die Vision des Anbieters für eine digitale B2B-Commerce-Lösung aus?
  • Wie klar und wertvoll ist die Produkt-Roadmap des Anbieters? Entspricht sie den spezifischen Anforderungen von B2B?
  • Wie sehr ist der Anbieter auf B2B fokussiert?
  • Wie sieht die Strategie mit Implementierungspartnern in kompatiblen Umgebungen aus?

Kosten und Zeitplan

Bewerten Sie die Elemente der Gesamtbetriebskosten (TCO) des Anbieters, wie das Preismodell und die durchschnittliche Implementierung nach Projektgröße. Kennzahlen wie die durchschnittliche Vertragsgröße sowie die durchschnittlichen Einrichtungs- und Integrationskosten (bei direkter Implementierung oder über einen Implementierungspartner) geben Ihnen wichtige Informationen, um zu beurteilen, ob der potenzielle Anbieter mit Ihrem Budget vereinbar ist und Ihre zeitlichen Anforderungen erfüllen kann.

Fragen, die Sie stellen sollten:

  • Wie hoch sind die durchschnittlichen Einrichtungs- und Integrationskosten?
  • Basiert die Preisgestaltung auf Jahreslizenzen oder ist sie leistungs- bzw. nutzungsabhängig?
  • Wie sehen die Preispläne aus?
  • Kann die Preisgestaltung an Ihre Bedürfnisse angepasst werden?

Funktionsweise und Daten

Es ist an der Zeit, sich mit den Einzelheiten zu befassen! Der erste Schritt besteht darin, sich mit den übergeordneten Funktionen zu befassen, z. B. mit der Fähigkeit, mehrere Geschäftsmodelle (B2B, B2C, D2C, B2B2C) auf einer Handelsplattform zu unterstützen, mit der Art und Weise, wie Ihr Unternehmen Daten modellieren und nutzen kann, und mit der Frage, wie robust, flexibel und konfigurierbar die Produktmodellierungsfunktionen sind. Auf diese Weise soll die Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit des Anbieters bewertet werden.

Der nächste Teil dieser “Funktionsprüfung” besteht darin, die sofort einsatzbereiten Produktfunktionen für B2B zu verstehen, wie z. B. einen erweiterten Produktkatalog, die Fähigkeit, große Bestellungen zu bearbeiten, Nachbestellungen und Auftragsplanung, usw.

Fragen, die Sie stellen sollten:

Übergeordnete Fähigkeiten:

  • Wie ermöglicht der Anbieter Anpassungen und Erweiterungen?
  • Wie flexibel ist das Datenmodell?
  • Kann der Anbieter Workflows erstellen und ändern, z. B. für die Angebotsverwaltung?
  • Wie kann die Stammdatenquelle (Produkt-, Bestands- und Kundendaten) im gesamten

Unternehmen verwaltet werden?

  • Verlangt der Anbieter Updates oder ist die Lösung versionslos?

Sofort einsatzbereite Funktionen:

  • Welche B2B-spezifischen Funktionen bietet der Anbieter, z. B. PIM/Produktkatalog, Suche, Werbeaktionen, Genehmigungsprozesse usw.?
  • Kann der Anbieter CMS- und/oder Frontend-Funktionen zur Erstellung digitaler Schaufenster bereitstellen?
  • Kann der Anbieter den Verkauf auf einem unternehmenseigenen und/oder -eigenen Marktplatz unterstützen?

Integrationen

Ein Commerce-Anbieter bietet vielleicht nicht alle Funktionen sofort an (und manche Funktionen gehören einfach nicht in eine Handelsplattform!), aber er sollte die Mittel bereitstellen, um diese Funktionen von Best-of-Breed-Lösungen nahtlos freizuschalten. Die Fähigkeit, die Funktionen des Systems zu integrieren, zu aktivieren und zu erweitern, ist absolut unerlässlich, um B2B-Firmen dabei zu unterstützen, das volle Potenzial des digitalen Handels auszuschöpfen – und genau hier kommt der API-first-Ansatz zum Tragen.

Fragen, die Sie stellen sollten:

  • Kann der Anbieter einen Best-of-Breed-Ansatz für Ihr Unternehmen unterstützen?
  • Welche vorgefertigten Integrationen kann der Anbieter bereitstellen?
  • Ist der Anbieter ein API-first-System?
  • Welche Integrations-/Verbindungsoptionen gibt es mit Ihrem ERP-System (falls eine ERP-Integration erforderlich ist)?

Implementierungsmodelle

Um Ihre Bewertung abzuschließen, sollten Sie prüfen, welche Implementierungsmodelle verfügbar sind. Überlegen Sie, wie Ihr Unternehmen tatsächlich Composable einsetzen kann und ob ein schrittweiser Ansatz mit dem sogenannten Strangler-Muster unterstützt wird. Die Möglichkeit, Prototypen, Minimum Viable Products (MVPs) und Proofs of Concept (POCs) zu erstellen, hilft vielen Unternehmen bei der Einführung von Composable Commerce, um Komponenten auszuprobieren und frei zu experimentieren, ohne ihre bestehende Infrastruktur zu stören.

Fazit

Sie müssen nicht Monate damit verbringen, Ihren zukünftigen Digital-Commerce-Anbieter zu bewerten. Diese Fragen helfen Ihnen nicht nur dabei, eine Auswahlliste potenzieller Anbieter zu erstellen, sondern Sie können auch auf unabhängige Studien führender Analysten zurückgreifen, wie z. B. das B2B Paradigm Combine, um sich eingehende Klarheit über die Fähigkeiten der Anbieter zu verschaffen, die Ihren Geschäftsanforderungen am besten entsprechen.

 

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