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E-Commerce als Chance in der Corona-Krise

E-Commerce als Chance in der Corona-Krise
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Die Digitalisierung hat besonders in der Corona-Krise wieder an Bedeutung gewonnen und stellt seit Langem wieder ein zentrales Thema für viele Unternehmen dar. Im vergangenen Jahr ist sie in acht von zehn Unternehmen erneut wichtig geworden, während die Investitionen in Digitalisierung in fast jedem dritten Unternehmen zurückgefahren werden mussten. Ein Umsatzrückgang und verstärkte Kurzarbeit waren nur einige Gründe dafür. Und dennoch: anstatt die Corona-Krise ausschließlich als unausweichliche Hürde zu sehen, kann sie ebenfalls eine große Chance darstellen.

Eine fortgeschrittene Digitalisierung erleichtert die Zeit während der Krise

Darüber, dass die Digitalisierung eine Chance für Unternehmen darstellt, sind sich rund 97 Prozent der Unternehmen einig. Dabei wird die Corona-Pandemie auch als Vorbereitung auf die Zukunft betrachtet. Sind die Geschäftsprozesse der Unternehmen ausreichend digitalisiert, dann hält auch eine potenzielle zukünftige Krise weniger Gefahren aus Unternehmenssicht bereit. Wie zu beobachten ist, hat das vergangene Jahr die deutsche Wirtschaft hart und unvorbereitet getroffen. Nur wenig Firmen rechnen damit, gestärkt aus dieser schwierigen Zeit hervorzugehen.

Um trotz der Einschränkungen voranzukommen, wird der aktuelle Stand der Digitalisierung im eigenen Unternehmen kritisch hinterfragt und verstärkt vorangetrieben, sowie es die finanziellen Möglichkeiten zulassen. Diese Selbstkritik ist als positiv zu werten, solange sie künftig in die Handlung statt in die Resignation führt. Langfristig betrachtet, sollte die Pandemie also zur Folge haben, dass der lange vernachlässigte Bereich endlich angegangen und zu einem zufriedenstellenden Ergebnis geführt wird.

Als größte Hürde gelten dabei drei Faktoren: der Datenschutz, die technische Sicherheit und das Fachpersonal. Ohne das Investment in diese Bereiche gestaltet sich die Weiterentwicklung der eigenen Prozesse als überaus schwierig. Sie bilden die Grundlagen und setzen den Fokus auf die drei wichtigsten Aspekte während des Digitalisierungsprozesses.

Technologie, Geschäftsprozesse und Mitarbeiter – die drei großen Faktoren während der Krise

Die Digitalisierung in Krisenzeiten richtet sich an den vielversprechendsten Erfolgsfaktoren aus: den Mitarbeitern, den Geschäftsprozessen und der Technologie. Dazu müssen gleichermaßen neue Softwarelösungen und weitere Hardware angeschafft werden. Auch müssen – falls noch nicht vorhanden – VPN-Zugänge bereitstehen und ein zentrales Kommunikationssystem aufgebaut werden. Einen Aufschwung erlebt in diesem Bereich außerdem die Videokonferenz, wo zunehmend auf Microsoft Teams, Slack oder Zoom gesetzt wird.

Dabei stellt sich heraus, dass die Digitalisierung ein hochindividueller Prozess ist, der in den wenigsten Unternehmen identisch ausfällt. Damit die Transformation erfolgreich ist, reichen nicht nur neue Technologien aus. Stattdessen ist die Kombination aus Technologie, Abbildung der Geschäftsprozesse und Qualifizierung der Mitarbeiter notwendig.

Bei den Maßnahmen zur Transformation geht es für viele Unternehmen nicht ausschließlich darum, während der aktuellen Pandemie arbeiten zu können. Vielmehr gilt es sicherzustellen, dass im Falle einer weiteren Krise die notwendigen Vorbereitungen bereits getroffen sind. Das haben auch die Unternehmen erkannt, die aktuell unter Versäumnissen in diesem Bereich zu kämpfen haben. Ihnen geht es darum, die Rückstände aufzuholen und für eine nachhaltige Transformation zu sorgen, durch die gleichzeitig neue Geschäftsfelder erschlossen werden können.

E-Commerce als Chance in der Corona-Krise

Nicht nur die eingesessenen und lokalen Unternehmen sehen einem Wandel entgegen. Auch der Onlinehandel sieht sich bedingt durch die Pandemie vor neue Herausforderungen gestellt. Trotzdem gilt der E-Commerce als Chance während der Corona-Krise. Um diese Gelegenheit nutzen zu können, müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, wozu der Aufbau eines ansprechenden Webshops und die Auslieferung der Waren zählen.

Viele Firmen, die ihr Geschäftsmodell neu auf die veränderten Bedingungen anpassen, wählen bereits etablierte Online-Partner und bewegen sich in Richtung des sogenannten Multi-Channel-Vertriebs. Dieser stellt eine Verknüpfung dar, der einerseits den online Markt bedient, andererseits die lokalen Kunden weiterhin begrüßt, sobald das wieder möglich ist. Unternehmen, die ihre Strategie in Zukunft auf diese Kombination ausrichten, können gestärkt und abgesichert aus dieser Zeit hervorgehen und auch künftig von den aktiv umgesetzten Neuerungen profitieren.

 

Foto: ©ipopba / stock.adobe.com

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