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Erfolgsfaktoren bei der Logistik

Erfolgsfaktoren bei der Logistik
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Der E-Commerce-Markt entwickelt sich prächtig. Die Wachstumszahlen sind in allen Bereichen zu spüren. Mit dem positiven Wachstum werden aber auch die Wettbewerber immer mehr. Um erfolgreich am Markt agieren zu können, sind mehrere Parameter erfolgsentscheidend. Ziel ist es, hohe Conversionrates zu schaffen, organischen Suchtraffic durch gezielte SEO-Maßnahmen zu steigern und insgesamt im Online-Marketing einen guten Job zu machen.

Logistik als USP im E-Commerce

Mindestens genauso wichtig wie das Online-Marketing sind die Prozesse hinter dem Online-Shop. Beispielsweise die Logistik. Die meisten Online-Händler nutzen eine externe Logistik, d.h. sie haben keine eigenen Lagerhallen und sind indirekt auf den Partner angewiesen. Wer sich im Haifischbecken E-Comerce differenzieren möchte, kann den Hebel beispielsweise genau an dieser Stelle ansetzen. Zuverlässige und schnelle Lieferung kann ein echter Wettbewerbsvorteil sein. Amazon zeigt uns, wie das ganze funktioniert. Wer bei Amazon bucht, weiß sehr genau, wie lange es dauert bis die Ware beim Kunden ankommt.

Damit dem Kunden ein gleichbleibend guter und schneller Versandprozess gewährleistet werden kann, sind die Prozesse optimal abzustimmen.

  • Flexible Arbeitszeiten
    Ein Erfolgsfaktor ist mit Sicherheit das Thema flexible Arbeitszeiten. Nur so ist man als Shopbetreiber auch in der Lage die unterschiedlichen Bestellvolumen optimal zu verarbeiten. Für viele Online-Shops wird es im Sommer erfahrungsgemäß etwas ruhiger und zum Weihnachtsgeschäft hat man kaum ausreichend Ressourcen um den Ansturm an Bestellungen zu bewältigen. Entsprechend gilt es mit den Mitarbeitern Vereinbarungen zu treffen, damit das Bestellaufkommen auch optimal bewältigt werden kann. Denn: Egal ob im Sommer oder zu Weihnachten. Kunden, die in einem Online-Shop bestellen, erwarten eine zügige und reibungslose Lieferung der Ware. Wer mit dem eigenen Personal zu den Peaks der Saison nicht hinkommt, sollte sich frühzeitig beispielsweise mit Zeitarbeitsfirmen auseinandersetzen.
  • Spezialisierung vs. Alleskönner
    Es liest sich auf den ersten Blick vielleicht etwas merkwürdig – geschultes Personal ist wichtig. Im Laufe des Logistik-Prozeses sind im Lager mehrere Arbeitsschritte erforderlich. Um Effizienz in die jeweiligen Arbeitsprozesse zu bekommen, werden die Mitarbeiter auf ihre Tätigkeit hin spezialisiert und besonders eingearbeitet. Vergessen darf man an dieser Stelle aber nicht, dass es auch mal zu unerwarteten Engpässen, durch Krankheit, Urlaub, etc. kommen kann und es somit auch sehr wichtig ist, das Kollegen auch andere Tätigkeiten ausüben und einspringen können. Abwechslung schadet nicht, im Gegenteil – es kann sogar förderlich sein, wenn ein Lagerarbeiter mal andere, neue Aufgaben machen und nicht immer ihrer ursprünglichen Arbeit nachgehen müssen. Genauso wichtig ist auch eine detaillierte Job-Beschreibung, damit Kollegen möglichst schnell in ein neues Aufgabengebiet eingearbeitet werden können.
  • Transparente Kommunikation und flexible Lieferangaben
    Amazon ist ein Beispiel dafür, dass der Versandprozess möglichst effizient und taggleich erfolgen sollte. Damit das gelingen kann, ist neben einer klaren Aufgabenverteilung auch die Kommunikation mit dem Kunden zu beachten. Kann die Ware tatsächlich immer am gleichen Tag versendet werden? Was ist an einem Samstag oder Sonntag – arbeitet hier die Logistik. Flexible Angaben der Lieferung sind ein Muss und eine klare Kommunikation. Wenn es möglich ist, einzelne Teile taggleich an den Kunden zu liefern, sollte man den Kunden im Checkout-Prozess entscheiden lassen, ob er eine Teillieferung wünscht oder die Ware komplett geliefert haben möchte.
  • Strategisches Zeitmanagement
    Der vielleicht größte Hebel in Sachen Effizienz liegt im richtigen Zeitmangement. Daher sollte im Vorfeld sehr genau beschrieben sein, in welchem Zeitfenster, welche Bestellungen und Arbeitsschritte abgearbeitet sein sollten. Auch die Verteilung der Bestellungen, die taggleich erfolgen können, sollten priorisiert werden und im Zeitfenster von 6:30 bis 11 Uhr beispielsweise umgesetzt werden. In der übrigen Zeit können Bestellungen bearbeitet werden, die kein spezielles Auslieferungsdatum (z.b. Express) haben. Und in viele dieser Punkte spielt dann immer wieder das zuerst genannte Problem rein – flexible Arbeitszeiten, um Peaks an gewissen Tagen problemlos meistern zu können.
  • Laggerreichweite überprüfen
    Wer viele Bestellungen taggleich bearbeitet und versendet, sollte immer auch die Lagerreichweite im Auge halten. Hohe Sollbestände der einzelnen Artikel sind hier wichtig. Das Zusammenspiel Lager und Einkauf muss optimal funktionieren, im Optimalfall läuft das automatisiert hab und der Einkauf bekommt frühzeitig nach gewissen Algorithmen Informationen über mögliche Orderaufträge. Je höher der Automatisierungsgrad, desto effizienter der gesamte Prozess und letztlich die Produktivität.

Es gibt sicherlich noch viele kleinere Details, die man beachten kann und sollte. Wer sich als Online-Händler für einen eigenen Logistikprozess entscheidet, muss im Vorfeld einige Überlegungen anstellen. Auch während des Prozesses sollte der eingeschlagene Weg ständig optimiert und effizienter gestaltet werden. Wer den Versand optimiert spart nicht nur Zeit und Geld, sondern schafft in der Regel auch eine höhere Kundenzufriedenheit. Wer gesteigertes Interesse an dem Thema hat, kann sich auch den Logistik-Ratgeber von Pixi gern anschauen.

 

 

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