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Eventmarketing mit Erinnerungswert: Die Bedeutung von Live-Entertainment auf Messen und Firmenveranstaltungen

Eventmarketing mit Erinnerungswert: Die Bedeutung von Live-Entertainment auf Messen und Firmenveranstaltungen
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Messen und Firmenveranstaltungen stehen unter Druck. Sie müssen Kontakte herstellen, Marken sichtbar machen und – wenn alles optimal läuft – sogar zur Geschäftsanbahnung führen. Gleichzeitig müssen sie sich einer hohen Reizdichte stellen. Die Messebesucher winden sich durch volle Hallen, stehen vor Stand mit Stand und müssen in kurzer Zeit viele Anbieter bedienen. Deshalb reicht einfache Präsenz oft nicht.

Inhalt des Artikel

Warum Live-Erlebnisse im Eventmarketing wieder an Gewicht gewinnen

Digitale Kanäle sind für Reichweite, Leadgenerierung und Performance-Messung wichtig. Bei Veranstaltungen gilt eine andere Logik. Dort zählt nicht nur die Botschaft. Entscheidend ist auch die Art ihrer Vermittlung. Emotionale, überraschende, interaktive Begegnungen bleiben viel deutlicher im Gedächtnis als die rein funktionale Ansprache.

Live-Entertainment schafft diese Situation. Es lockt für einen Moment den gewohnten Messekommunikationsrhythmus aus den Fugen. Anstelle des informativen Gesprächs über dies und das, entsteht ein kurzer Moment des Stehenbleibens, des Schauens, des Sich-Verbindens mit einer Marke. Das steigert nicht automatisch die Quote der Vertragsabschlüsse, macht aber den Weg zu besseren Gesprächen frei. Gilt übrigens auch für Firmenevents. Seien es Produktpräsentationen, Betriebsjubiläen, Mitarbeiterevents oder Kundeneinladungen: Ein Programmpunkt mit Unterhaltungswert lockert das Programm auf und gibt der Veranstaltung Struktur.

Was Live-Entertainment auf Messen wirklich kann

Live-Entertainment ist nie Selbstzweck. Es sollte nicht gebucht werden, weil es Aufmerksamkeit verspricht. Wichtiger ist die Funktion im Gesamtkonzept. Auf Messen kann Unterhaltung etwa dazu dienen, Laufpublikum zu stoppen, Wartezeiten zu verkürzen oder den Einstieg in Gespräche zu erleichtern. Dazu zählen kurze, mobile, interaktive Programmpunkte, indem man beispielsweise einen Zauberer in Hamburg zu bucht, wo Menschen eingebunden werden, ohne den Messebetrieb lahmzulegen.

Idealerweise arbeitet das Entertainment nicht gegen die Marke, sondern mit ihr. Es sollte also nicht beliebig und nicht austauschbar sein. Je mehr der Auftritt zur Zielgruppe, zum Anlass und zur Tonalität des Unternehmens passt, desto mehr Sinn macht er.

Was gute Unterhaltung von bloßer Ablenkung unterscheidet

Ein typischer Fehler im Eventmarketing ist, Unterhaltung und Wirkung gleichzusetzen. Nicht jede Show hat automatisch mehr Relevanz. Wenn die Besucher nur mal kurz hingucken, dann aber keinen Bezug zum Unternehmen aufbauen, bleibt ein netter Moment ohne geschäftlichen Nutzen.

Gute Unterhaltung erfüllt also mehrere Kriterien. Sie ist zeitlich gut eingepasst, sie stört keine Abläufe, sie passt zur Veranstaltung. Sie zieht Blicke an, ohne den kommunikativen Inhalt zu übertünchen. Und sie schlägt Brücken, damit aus einem Erlebnis auch ein Gespräch wird.

Für Messen konkret heißt das: das Standpersonal muss vorbereitet sein. Stehen durch einen Programmpunkt plötzlich mehr Menschen am Stand, muss gleich darauf auch eine Ansprache folgen. Sonst verpufft der Effekt. Für die eigenen Firmenveranstaltungen gilt das Gleiche. Ein unterhaltsamer Programmpunkt zwischendurch hebt die Stimmung, ersetzt aber keine saubere Dramaturgie.

Welche Rolle Zielgruppe und Anlass bei der Wahl spielen

Nicht jedes Format passt zu jedem Event. Eine lockere Abendveranstaltung mit Bestandskunden läuft anders als ein Messetag mit Fachpublikum. Und anders interne Mitarbeiterevents als vertriebsorientierte B2B-Veranstaltungen.

Deshalb sollte die Auswahl von Live-Entertainment nicht nach dem eigenen Gusto, sondern nach Zielgruppe, Anlass und Raumstruktur erfolgen. Hier zählt die Länge des Auftritts, seine Lautstärke, die Tiefe der Interaktion und die Frage, ob sich das Format eher für kleine Runden oder die große Bühne eignet.

Und auch die Position im Ablauf ist entscheidend. Ein Programmpunkt direkt zu Beginn zielt anders als ein kurzer Einsatz zwischen zwei Fachvorträgen oder ein lockerer Ausklang am Abend. Wer hier unsauber plant, läuft Gefahr, Brüche im Ablauf zu erzeugen oder dem Publikum unklare Erwartungen zu wecken.

 

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