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Facebook: Social Graph Search vorgestellt / Neue Richtlinien für Fanpages

Facebook: Social Graph Search vorgestellt / Neue Richtlinien für Fanpages
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Alles neu, macht der Januar. Nachdem Facebook am Dienstagabend seine neue soziale Suche vorgestellt hat, stellt sich nun insbesondere auch für Shopbetreiber die Frage, wie man die Suche von Facebook künftig vielleicht effizient nutzen kann. Zwar befindet sich das neue Feature aktuell noch in der Testphase, dennoch möchten wir heute bereits schon den Blick über den Tellerand wagen. Außerdem hat sich mit dem 15.01.2013 auch bei Facebook-Fanpages etwas getan.

Inhalt des Artikel

Social Graph Search von Facebook

So hat Mark Zuckerberg seinen neusten Sprößling gennant – Social Graph Search. Mit dem neuen Features möchte Facebook die Verbindungen innerhalb der Facebook-Gemeinde weiter ausbauen. Mit über eine Milliarde Nutzer ist Facebook nicht nur das größte soziale Netzwerk, sondern es beinhaltet auch einen unvorstellbar großen Datenpool. Knapp eine Billionen Verknüpfungen und rund eine Milliarde Suchanfragen soll es auf Facebook aktuell geben. Was bisher nicht geht, ist das Filtern von Informationen, um sein Netzwerk weiter auszubauen und auf anderen Menschen zu treffen, die über ähnliche Interessen verfügen und vielleicht ihr Netzwerk ebenfalls vergrößern wollen.

FacebookDas enorme Datenpotenzial und die neuen Möglichkeiten sind der Antrieb für eine soziale Suchfunktion gewesen, die Facebook Social Graph Search betitelt. Der Social Graph Search ist das neue Herzstück, welches die Daten und Verknüpfungen bündelt und nutzbar macht. In einer Suchleiste können Nutzer dann ganz gezielt beispielsweise nach bestimmten Personen, Interessen, Orten oder Bildern suchen.

Facebook wird mehr und mehr transparenter, ohne, so verspricht es Facebook jedenfalls, die Privatsphäre lockern zu müssen. Wer die Daten nicht sehen soll, wird sie auch künftig nicht zu Gesiucht oder entsprechend Suchergebnisse geliefert bekommen. Die Suche bei Facebook jedenfalls unterschiedet sich somit signifikant von der von Google. Zum Start des Social Graph Search wird Facebook sich wohl auf vier Filterkriterien fokussieren:

  • Menschen:
    Mit diesem Filterkriterium kann man beispielsweise schauen, welche Freunde in der eigenen Stadt wohnen, die aus der Heimatstadt an Fußball oder Klamotten interessiert sind oder halt einfach Dinge mögen, die man selbst auch gerne mag.
  • Fotos:
    In der Suche kann man Fotos anzeigen lassen, die mir, meinen Freunden oder meiner Familie gefallen. Auch kann man sich Fotos anzeigen lassen, die von meinem Netzwerk oder Gleichgesinnten aufgenommen wurden (Beispielsweise der Eifeltum in Paris, etc.)
  • Orte:
    Auch hier geht es um Empfehlungen, beispielsweise von Restaurants in Städten, Ländern, welche von Familienmitgliedern oder Freunden besucht wurden. Letztlich geht es um Orte, also auch um Touristeninfomationen oder sonstige Dinge.
  • Interessen: Besonders spannend, bei dem sich unsere Datenschützer sicherlich nicht so ganz wohlfühlen werden, sind die Interessen einer Freunde. Was gefällt wem, wofür interessiert er sich und welche Vorlieben hat Freund X und Y.
  • Web-Suche: Da Facebook mit Microsoft kooperiert, wird neben den bereits erwähnten Funtionen, auch eine Websuche auf Basis von Bing zur Verfügung stehen. Sowohl für Facebook als auch für Microsoft ein wichtiger Schritt wohl, um im Wettbewerb mit Google Marktanteile zu gewinnen.

Was bedeutet dies für Onlinehändler?

Onlinehändler erhalten direkten Zugriff auf eine Milliarde potenzieller Kunden. Mit Hilfe des Filters können vielleicht sogar neue Mitarbeiter rekrutiert, die Kommunikation mit neuen Gleichgesinnten (z.B. Interesse an modischen Gürtelschnallen) forciert und aufgrund der Filterfunktonen neue Kunden gewonnen werden. Letzteres wird sich zeigen, da bisher noch zu wenig bekannt ist, welche Filterkriterien und in welcher Tiefe es geben wird. Auch noch unklar ist, inwieweit vielleicht sogar die Suche für Facebook Fanpages erweitert oder nutzbar gemacht wird und man gezielt über das Fanpageprofil die Suche erweitern kann. Mit dem neuen Service könnte man die Liste „Trends 2013 im E-Commerce“ weiter ausstatten. Wenn die Filterfunktionen sauber funktionieren und ausreichend Nutzer dem zustimmen und vielleicht sogar eine Integration, in welcher Forma auch immer, in die Fanpage erfolgt, sicherlich ein Trend mit Potenzial im Jahr 2013. Was Facebook mit der Integration der neuen Suche aber auch bewirkt ist ein weiterer Entwicklungsprozess bei Unternehmen. Die Suchergebnisse werden, ähnlich wie bei Google auch, nach bestimmten Relevanzfaktoren gelistet werden. Bilder mit vielen Likes werden besser geranked, gleiches gilt für Kommentare.

Neue Richtlinien für Facebook Fanpages

Mit dem 15. Januar hat Facebook seine Richtlinien für Fanpages modifiziert. So wurde für die Timeline beispielsweise eine „20 Prozent Regel“ erlassen. Bilder, die mehr als 20 Prozent Text beinhalten, sind ab sofort nicht mehr zulässig. Das  Titelbild einer Fanpage darf außerdem keine Rabatt-Informationen (z.B. 20 Prozent auf Produkt X und Y) haben. Verschiedene Händler haben Kontaktinformationen im Titelbild. Auch diese sind nicht mehr erlaubt und sollen nur noch an den dafür vorgesehenen Stellen platziert werden (Info-Seite). Facebook mag es außerdem nicht, wenn via Titelbild direkt auf irgendwlche Aktionen oder Handlungsaufforderungen (z.B. „Werde jetzt Fan und gewinne“ … oder „Hole dir jetzt einen attraktiven Rabatt“)a ufmerksam gemacht wird. Facebook wird die Änderungen sehr schnell wohl umsetzen. Mit Hilfe eines Tools werden Bilder in ein 5×5 gleich großes Raster gelegt. Maximal 5 der Kästchen dürfen dann einen Text enthalten. Wer seine Grafik überprüfen möchte, kann diese mit diesem Tool prüfen.

Die 20 Prozent-Regel gilt im übrigen auch für Werbeanzeigen bei Facebook. So dürfen die Anzeigen keine Bilder mit mehr als 20 Prozent Text haben, da auch in diesem Fall Google einschreitet und die Anzeige deaktivieren wird.

Facebook hat mit den Änderungen eine Suchfunktion integriert, die das Miteinander noch interessanter und spannender machen wird. Insbesondere für Unternehmen könnte die neue Suche völlig neue Möglichkeiten mitbringen. Nicht nur, was die Kommunikation, sondern auch das Engagement bei Facebook selbst anmgeht. Wer bei Facebook aktiv ist, weiß, dass SOcial Media Strategien langfristig ausgelegt sein müssen. Mit der Integration des „Social Graph Search“ erweitert Facebook das Spektrum und macht das Thema Social Media noch ein wenig komplexer. Wer künftig in der Suche von Facebook weit oben stehen möchte, muss verschiedenste Relevanzfaktoren aufweisen. Hier kommt die Analogie von SEO wieder ins Spiel. Wer bei Google auf den vordersten Plätzen stehen wmöchte, muss verschiedene Faktoren (Trust, On- und Offpage-Elemente) aufweisen. Mit dem Start von Social Graph Search kann Facebook die Entwicklung rund um Relevanz und Innovation in eine neue Dimension bringen. Durch die verschiedenen Filtermöglichkeiten, die im Laufe der Zeit sicherlich weiter ausgebaut werden, könnte Facebook ein entscheidender Schritt gegen Wettbewerber Goolge gelingen. Gestärkt wird das Ganze durch die Kooperation mit Microsoft und dessen Suchmaschine Bing. Microsoft kämpft seit Jahren verbissen gegen Goolge und konnte bisher keine entscheidenden Akzente mit seiner Suchmaschine setzen. Durch die Kooperation mit Facebook könnte das anders sein. Denn auch der umgekehrte Weg, die Verknüpfung mit Facebook’s Search, erlaubt zumindest Raum für Visionen.

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