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Facts & Figures zum Ecommerce 2015

Facts & Figures zum Ecommerce 2015
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Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Ecommerce in Deutschland geworfen und diese in Form von Facts & Figures in seinen Mitgliedernews veröffentlicht. Dort heißt es, dass Markenerlebnisse von Kunden sowohl Offline als auch Online erwartet werden und die Händler von morgen dazu zusätzliche Kompetenzen benötigen. Das Kundenverhalten habe sich insbesondere durch die starke Verbreitung mobiler Endgeräte radikal verändert und es entstehen neue Erwartungen auf der Seite der Konsumenten. Um die eigene Zielgruppe auf lange Sicht zu erreichen und zu binden, ist es nötig, Botschaften kanalübergreifend zu platzieren und die gesamte Customer Journey zu begleiten.

Der interaktive Handel in Deutschland konnte 2014 erneut ein deutliches Umsatzwachstum erzielen. Separat betrachtet, verzeichnet der eCommerce-Bereich ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die beliebteste Warengruppe ist noch immer Bekleidung (+1,5 Prozent), dicht gefolgt von Unterhaltungselektronik (+30 Prozent) und Büchern (+1,5 Prozent).  41,9 Milliarden Euro wurden 2014 im Versandhandel mit Ecommerce umgesetzt. Dies entspricht 85 Prozent des Gesamtumsatzes in der Branche.

Mobile Commerce boomt nach wie vor

Bis 2020 wird, so der BVDW, der Online-Anteil am gesamten Einzelhandel 15,7 Prozent betragen. Bereits knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Online-Umsätze werden bis 2018 über mobile Devices eingeholt. Der Umsatz in der Display-Werbung stieg 2014 um 52 Prozent an. Dies entspricht 1,581 Milliarden Euro Netto-Werbeumsätze für Online und Mobile.

Nutzer sind ungeduldig

30 bis 50 Prozent aller Käufe in Deutschland beginnen bei Amazon. Alle 12 Minuten aktivieren User ihr Smartphone und nutzen es im Durchschnitt 3 Stunden täglich. Hier ergeben sich für Händler, insbesondere durch mobile Optionen wie die iBeacon-Technologie, enorme Chancen. Doch Nutzer haben wenig Zeit: Maximal 3 Sekunden wartet ein User, bis der Shop sein Sortiment geladen hat. Muss er länger warten, verlässt er die Website wieder und kauft möglicherweise beim Wettbewerber ein.

Internetnutzung der Generation Z liegt bei 100 Prozent

90 Prozent der Marketeer im Ecommerce sehen Individualisierung ganz oben auf ihrer Prioritätenliste und bereits 78 Prozent der Marketing-Verantwortlichen betreiben hierfür bereits ein datenbasiertes Marketing. Doch auch die junge Generation sollte Beachtung finden, denn sie sind die Kunden von morgen. Bereits heute ist die so genannte Generation Z (14-19-Jährige) für knapp 44 Milliarden US-Dollar Einkaufsvolumen im Jahr verantwortlich und die Internetnutzungsrate liegt bei satten 100 Prozent. Im Vergleich: bei den über 60-Jährigen sind es lediglich 45 Prozent. Aus diesem Grund ist es dringend nötig, dass sich Marketeer mit der richtigen Zielgruppenansprache beschäftigen.

Hier sind die vom BVDW erarbeiteten und visualisierten Facts und Figures aus dem Online-Handel im Überblick.

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