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Freelancer: Übersetzer werden – so geht’s!

Freelancer: Übersetzer werden – so geht’s!
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Der Beruf des Übersetzers

Übersetzer machen im Prinzip genau das, was ihre Berufsbezeichnung erahnen lässt. Sie übersetzen Sprachen in andere Sprachen. Hierbei handelt es sich zumeist um Texte, die übersetzt werden müssen. Die meisten Übersetzer sind echt Sprachtalente und sprechen mindestens ein bis zwei Fremdsprachen. Am sinnvollsten ist es allerdings in Kombination mit der eigenen Muttersprache zu übersetzen, da diese meist am besten beherrscht wird.

Ebenso werden kleine Nuancen wie der Ausdruck eines Textes oder auch umgangssprachliche Mittel wesentlich besser eingesetzt. Den Großteil des Arbeitstages verbringt ein Übersetzer am eigenen Schreibtisch, ausgestattet mit Computer oder Laptop. Die meisten Übersetzer arbeiten heutzutage als Freelancer. Es gibt allerdings auch zahlreiche Übersetzerbüros, in denen angestellte Übersetzer tätig sind.

Voraussetzungen

Die erste Grundvoraussetzung hierfür ist wohl ein großes Interesse am Themenfeld der Sprache, sowie ein grundsätzliches Talent im Umgang damit. Eine Person, die also mit Leichtigkeit neue Sprachen lernt und diese gekonnt einsetzen kann, eignet sich gut für diesen Beruf.

Hierfür wird mindestens eine Fremdsprache voraussetzt. Besonders gut ist es, wenn der Übersetzer / die Übersetzerin einige Zeit im Ausland verbracht hat und die Sprache und ebenso die zugehörige Kultur kennenlernen konnte.

Des Weiteren sind Fähigkeiten wie ein gutes Gefühl für das geschrieben Wort von enormer Bedeutung. So müssen Grammatik, Rechtschreibung sowie passende Formulierungen gut eingesetzt werden können.

Am besten ist es außerdem, wenn man der Übersetzer oder die Übersetzerin bestimmte Fachgebiete abdecken kann, in denen er / sie sich sehr gut auskennt. So kann man als absolute Experte eingesetzt werden und beherrscht Fachbegriffe sowie Terminologien ganz anders als ein Laie auf dem jeweiligen Interessensgebiet. Das Interesse an einer bestimmten Nische ist also von Vorteil, stellt allerdings keine Voraussetzung dar.

Wie wird man Übersetzer?

Den Beruf des Übersetzers kann man studieren. Einige deutsche Fachhochschulen sowie Universitäten bieten passende Studiengänge an. Meist zu den gängigsten Sprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch. Während des Studiums durchläuft man außerdem zahlreiche Auslandsaufenthalte, um die Sprache, das Land und die Menschen besser kennenzulernen.

Die Berufsausbildung des Fremdsprachenkorrespondenten qualifiziert ebenso dazu, Übersetzerarbeit zu übernehmen. Diese Ausbildung ist allerdings in den meisten Fällen kostenpflichtig.

Immer mehr Menschen kommen allerdings als sogenannte Quereinsteiger und haben den Beruf nicht gelernt oder an einer Universität studiert. Menschen, die zum Beispiel einige Zeit im Ausland verbracht haben oder mit zwei Sprachen aufgewachsen sind, eigenen sich ebenso für den Beruf des Übersetzers.

Mittlerweile gibt es auch im Internet einige tolle Plattformen, welche Übersetzern ganz gleich welcher Profession ermöglichen auf Freelancer Basis ihrem Job nachzugehen. So zum Beispiel auf der Plattform Fairlingo.

Das Übersetzungsbüro Fairlingo

Gegründet wurde Fairlingo durch die niederländische Organisation “MKB-Nederland”. Sam van Gentevoort, ebenso ein Niederländer hatte die Idee zu Fairlingo. Auf der Übersetzer Plattform geht es darum den Kunden eine möglichst schnelle und optimale Übersetzung ihrer Texte zu ermöglichen.

Hierfür stehen Kunde und Übersetzer in direktem Kontakt, um ein optimales Ergebnis zu garantieren. Dafür wird der zu übersetzende Text in einer Art Cloud hochgeladen, damit der Übersetzer Änderungen und Wünsche des Kunden möglichst schnell und problemlos umsetzen kann.

Übersetzer aller Sprachen können sich beim Übersetzungsbüro Fairlingo unverbindlich und kostenlos registrieren und somit als Freelancer tätig werden.

Ebenso wissenswert

Die meisten Übersetzer, die in Deutschland wohnen, üben ihren Beruf als Freelancer aus. Frauen liegen bei der Geschlechterverteilung des Berufes weit vorne, auch wenn es einige Männer in dem Beruf gibt.

Den wohl größten Anteil an Übersetzung hat die Sprache Englisch. Dies könnte daran liegen, dass Englisch die Weltsprache ist. Übersetzer, die ein sehr gutes Englischverständnis in Sprache und Wort werden deshalb benötigt, es gibt allerdings auch einige die, diese Sparte schon abdecken. Deshalb sind seltenere Sprachen im Übesetzungsberuf äußerst gern gesehen.

 

Foto von schab@adobe.com

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