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Guten Online-Shop erkennen – Tipps für Sie als Kunde

Guten Online-Shop erkennen – Tipps für Sie als Kunde
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Online-Shopping ist bequem, überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich und hat sich in den Lebensalltag vieler geschlichen. Wer online einkauft und worauf es zu achten gilt, um einen seriösen Online-Shop ausfindig zu machen, verrät dieser Beitrag.

Ein Blick in die Statistik

Eine statistische Erhebung zum Thema zeigt: 31 Prozent der Befragten shoppen mindestens einmal im Monat online, 29 Prozent gaben an einmal pro Woche im Internet einzukaufen und weitere 29 Prozent erklärten mindestens einmal binnen zwei Wochen ein Kunde im Online-Shop zu sein. Mit Blick auf die E-Commerce-Verbreitung in den Ländern der EU zeigt sich: Deutschland liegt mit 77 Prozent an online-shoppender Bevölkerung über dem EU-Durchschnitt, der mit 60 Prozent beziffert wurde. Spitzenreiter sind Dänemark mit 84 Prozent, Großbritannien mit 83 Prozent und die Niederlande mit 80 Prozent.

Tipp 1: Gütesiegel machen den Online-Shop seriös

Die vier mitunter bekanntesten Gütesiegel, die es für Online-Shops heute gibt, sind diese:

  • das e-TRUSTED-SHOPS-Gütesiegel.Das Trusted-Shops-Siegel erhält ein Online-Shop nach einer sorgfältigen Abwägung diverser Qualitätskriterien. Das Siegel gilt als Vorstufe zum Europäischen Gütesiegel und zeichnet wichtige Online-Shop-Eigenschaften aus, wie etwa ein Händlerbewertungs-System und eine Geld-zurück-Garantie.
  • das s@fershopping-Gütesiegel vom TÜV Süd.Wer dieses Gütesiegel trägt, hat als Online-Shop ein dreigliedriges Prüfverfahren durchlaufen. Ein Audit, eine Online-Prüfung und ein Security-Check sind Teil des Prüfverfahrens.
  • das ips-Datenschutz-Gütesiegel.Bei diesem Gütesiegel handelt es sich um eine Bewertung des Daten- und Informationsschutzes. Bewertet werden Prozesse, Verfahren, Produkte und Systeme der IT-Landschaft des Shop-Betreibers.
  • das EHI-geprüfter-Online-Shop-Gütesiegel.Dieses Gütesiegel zeigt an, wie gut es um die Verbraucherfreundlichkeit des Online-Shops bestellt ist. Dabei stehen Informationspflichten sowie die telefonische Erreichbarkeit gleichermaßen auf dem Prüfstand.

Tipp 2: Ein guter Service macht einen guten Online-Shop aus

Trotz oder gerade wegen dem „Aufenthaltsort“ des Shops im Internet, darf es auch online nicht an Serviceangeboten fehlen. Wichtige Serviceangebote, die Kunden schätzen, sind Beratungsleistungen und Angebote wie etwa Produktversicherungen.

Ein guter Kundenservice kann aktiver oder passiver Natur sein. Das heißt: Die transparente Ausweisung von Zahlungs- und Lieferbedingungen ist ebenso eine passive Form des Kundenservice wie Kontaktdaten, die es dem Kunden ermöglichen, per E-Mail oder telefonisch mit dem Verkäufer in Kontakt zu treten. Eine aktive Form des Kundenservices ist beispielsweise eine Live-Chat-Variante oder ein aktives Nachfragen seitens des Händlers – um beispielsweise die Kundenzufriedenheit zu ermitteln.

Eine weitere, beliebte Variante des Kundenservice sind Produktversicherungen, die direkt beim Online-Händler mit angeboten werden. Häufig werden technische Geräte wie Smartphones, Laptops und Tablets versichert. Allerdings lassen sich bei den entsprechenden Servicepartnern auch Fahrräder, Elektronikteile sowie Garantieverlängerungen initiieren.

Und natürlich kommen auch die netten Geschenke an, die Online-Händler hier und da anbieten. Gutscheine und Boni sind dabei die beliebtesten Geschenk-Optionen, aber Achtung: Das Kleingedruckte sollte genau studiert werden, um zu verhindern, dass der Bonus oder der Gutschein an „unrealistische Bedingungen“ geknüpft ist. Ein Beispiel: Natürlich ist ein Mindest-Bestellwert legitim, allerdings sollte dieser im erreichbaren Rahmen liegen, sonst ist das Geschenk oder der Bonus lediglich ein marketingtechnisches „Lockangebot“. Einige Shop-Betreiber lösen das Geschenk-Problem auch so: Sie legen der Lieferung eine kleine Aufmerksamkeit bei – entweder in Form einer kleinen Nascherei oder in Form eines Kunden-Werbegeschenks.

Tipp 3: Die Zahlung auf Rechnung ist bei Kunden am beliebtesten

Je breiter die Möglichkeiten gefächert sind, die ein Online-Shop seinen Kunden mit Blick auf die Zahlungsvarianten offeriert, desto angenehmer ist das natürlich für die Kunden. Mit Blick auf die möglichen Zahlungsarten zeigt sich:

Die Rechnung ist der Kundenliebling, denn bezahlt wird diese erst, wenn die Ware angekommen und im besten Fall getestet wurde. Auch bei einer Rücksendung müssen nur die Produkte bezahlt werden, die wirklich beim Kunden verbleiben. Das ist für viele Verbraucher deutlich angenehmer als auf die Rückerstattung der im Vorfeld bezahlten Rechnung zu hoffen. Beim Händler hingegen ist die Rechnung nicht sehr beliebt, birgt sie doch die Gefahr, dass ein Kunde nicht bezahlt.

Die Sofort-Überweisung klingt im Übrigen nur wie ein Rechnungskauf. In der Praxis handelt es sich dabei um einen Rechnungskauf – und zwar per Vorkasse.

Paypal ist eine Zahlungsvariante, die Händlern und Kunden Vorteile bietet. Grundvoraussetzung für dieses Bezahlverfahren ist ein entsprechendes Konto. Paypal ist in der Praxis eine Zwischenstation zwischen Händler und Kunde. Der Endverbraucher hat es hier besonders leicht, das im Vorfeld bezahlte Geld „zurückzufordern“, wenn er die Ware nicht behält.

Beim Lastschriftverfahren darf der Händler sich das Geld vom Kundenkonto nehmen, was er dem Kunden für die Ware belasten darf. Auch wenn es sich dabei um eine Vorab-Zahlung handelt, so hat der Käufer doch die Chance, binnen acht Wochen das eingezogene Geld zurückzuhalten. Wer sich auf das Lastschriftverfahren einlässt, signalisiert auch, dass er dem Shop traut.

Selbst bei der Bezahlung mit Kreditkarte, die in Deutschland deutlich weniger Anhänger hat, als beispielsweise in den USA, gilt: Kunden könnten falsche Abbuchungen wieder zurückholen.

 

Bilquelle: pixabay.com

 

 

 

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