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Icons: Mit Textlabeln zur besseren Usability

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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – lässt sich das auch auf den E-Commerce übertragen? Es ist kein Geheimnis, dass Bilder einen Artikel ansprechender erscheinen lassen, für einen Online-Shop und seine Produktwelt sind sie sogar unverzichtbar. Aber es gibt noch weitere wichtige Bildelemente für eine Website, nämlich die Icons. Im besten Fall wirken Icons nicht nur bunt und anschaulich, sondern tragen dazu bei, durch ihre selbsterklärende Verwendung die Usability eines Shops zu optimieren.

Klein, aber oho

Icons, die kleinen grafischen Elemente, eignen sich durch ihr kompaktes Design perfekt für Toolbars, Menüs und Navigationspunkte, in denen sich der User schnell zurechtfinden soll. Ihre platzsparende Eigenschaft und ihre klar umrissene Fläche macht sie vor allem für Nutzeroberflächen mit Touch-Bedienung und mobile Interfaces interessant. Aber Icons sind nicht zuletzt ästhetische Elemente und tragen maßgeblich zu einem harmonischen und modernen Erscheinungsbild einer Website bei. Sie betonen die Interaktivität und Übersichtlichkeit einer Seite. Ein gutes Icon wird schnell vom Kunden erkannt und mit dem entsprechenden Produkt oder Prozess assoziiert. Für internationale Shops hat dies zudem den Vorteil, dass keine Übersetzung des Menüpunkts in andere Sprachen notwendig ist, da Icons den Vorteil haben, universell verständlich zu sein. Warum ist die Icon-Usability dennoch nicht immer gegeben?

Viele Icon-Symbole sind noch längst nicht Standard

Tatsächlich gibt es nur relativ wenige Icons, die keiner Erklärung bedürfen. Dazu gehören zum Beispiel das Haus-Symbol für die Menüseite “Home” oder die Lupe für die Suchfunktion. Für Icons gibt es keine generellen Standards, wohl aber eine unendliche Vielfalt an möglichen Symbolen. Sie tauchen oft in anderen Farben oder leicht verändertem Design auf. Kunden haben folglich mitunter Mühe, sie sofort zuzuordnen. Viel gravierender wirken sich allerdings die fehlenden Standards bei der Funktion der Icons aus. Sogar eine minimale Bedeutungsverschiebung auf einer Website im Vergleich zu einer anderen kann den User verwirren. Das wollen Online-Shop-Betreiber im Hinblick auf die Kundenbindung und die Customer Journey natürlich vermeiden.

Trotzdem sind Icons zu Recht beliebt. Eine ansprechende, lebendige Benutzeroberfläche sorgt schließlich für einen guten ersten Eindruck und damit für ein generelles Interesse der potenziellen Kunden am Online-Shop. Eine gängige Kompromisslösung ist das Hinzufügen von Textlabeln. So müssen Sie weder auf die grafischen Vorteile der Icons verzichten noch Abstriche bei der Usability machen. Ein Beispiel für eine gelungene Icon-Label-Umsetzung findet sich auf der Homepage des Modeherstellers Peter Hahn. Das Herz-Symbol, das dort für die Merkliste steht, wird auf anderen Websites zur Bewertung von Artikeln beziehungsweise Produkten verwendet und hat im zweiten Fall eine weitaus eingeschränktere Funktion. Solche nicht eindeutigen Icons sollten also immer mit einem Textlabel verbunden werden, damit ihr sinnvoller Einsatz gelingt.

Bildrechte: Flickr Icons! (161 / 365) Casey Fieser CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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