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Influencer Marketing Kampagnen – die 5 häufigsten Fehler

Influencer Marketing Kampagnen – die 5 häufigsten Fehler
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Die Methoden im Online Marketing haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten gewandelt. Wohingegen früher noch im Fernsehen, Radio oder durch Plakate auf der Straße für ein Produkt geworben wurde, gibt es heutzutage effektivere und günstigere Wege, sein Produkt bekanntzumachen. Einen besonders großen Aufschwung hat in letzter Zeit das Influencer Marketing erfahren, durch das eine völlig neue Zielgruppe erreicht werden kann. Influencer Marketing ist voll im Trend, in unserem früheren Beitrag haben wir erläutert: Wie man mit Influencer Marketing den Umsatz im Ecommerce steigern kann. Influencer sind auf den unterschiedlichsten Netzwerken (Facebook, Twitter, YouTube und Instagram) unterwegs und dafür bekannt, bei der jeweiligen Zuschauerschaft besonders überzeugend und einflussreich zu sein. Dies ist im Laufe der Zeit auch Unternehmen aufgefallen, die neue Produkte bewerben möchten und auf der Suche nach neuen Werbemöglichkeiten sind.

Die Attraktivität von Influencer Marketing besteht erst seit einigen Jahren. Durch die stetig wachsenden Communitys auf den verschiedensten Plattformen erhalten nun auch Firmen und Marken die Möglichkeit, Produkte in den sozialen Netzwerken zu platzieren. Dadurch, dass dieser Marketing-Zweig aber relativ neu ist, schleichen sich auch bei etablierten Firmen schnell Fehler ein, die das kostbare Werbebudget kosten können. Es gibt eine Reihe an Punkten, auf die besonders geachtet werden sollte, wenn man auf einen Influencer bei einer Werbekampagne zurückgreift. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen die häufigsten Fehler vor, die sie bei der Erstellung einer Kampagne mit einem Influencer unbedingt vermeiden sollten.

Auf falsche Zahlen vertrauen

In der Welt des Internets brüstet man sich sehr gerne mit Zahlen. So wird in der Öffentlichkeit und in den Medien häufig von sehr hohen Abonnentenzahlen geredet, doch erfahrene Marketer sind sich darüber im Klaren, dass man diesen Zahlen in der heutigen Zeit nicht mehr ohne Weiteres vertrauen kann. Erfahrene Influencer wissen längst, wie sich die wichtigen Zahlen auf dem Kanal oder Profil so manipulieren lassen, dass nur mit Hintergrundwissen herausgefunden werden kann, wie die Zahlen in Wirklichkeit aussehen müssten. Teils kaufen sich Influencer sogar die Follower gezielt, um für Werbekampagnen attraktiv zu sein. Glücklicherweise gibt es einige Tricks, mit denen man ziemlich sicher herausfinden kann, ob an den Zahlen manipuliert worden ist.

Bei YouTube herausfinden, ob es sich um echte Abonnenten handelt

Um bei der Videoplattform YouTube herauszufinden, ob es sich um echte Abonnenten handelt, sollte man nicht nur die Followerzahl an sich, sondern auch die geposteten Videos und Beiträge betrachten. Hat ein YouTuber beispielsweise eine sehr hohe Anzahl an Abonnenten, aber nur sehr wenige Klicks, Kommentare und Likes pro Video, kann davon ausgegangen werden, dass die Abonnenten entweder sehr inaktiv, oder schlicht und ergreifend gekauft sind. In beiden Fällen ist der Influencer für eine Werbekampagne eher unattraktiv.

Wie kann man bei Instagram herausfinden, ob es sich um echte Follower handelt?

Auch Instagram ist für Marketing Zwecke dank der immer steigernden Reichweite eine attraktive Werbefläche. Genau aus diesem Grund wird hier bei den offensichtlichen Zahlen aber immer wieder geschummelt. Es lohnt sich für Unternehmen, nicht nur die Followerzahl, sondern auch die Kommentare und Likes unter geposteten Bilder zu analysieren. Auch kann ein Blick in die Profile der Follower zeigen, ob es sich um echte Menschen handelt. Sind sehr viele Profile aus Ländern, diese sich von der Sprache des eigentlichen Contents unterscheiden, sollte nochmals genauer analysiert werden. Ebenfalls ist es verdächtig, wenn die Profile nicht authentisch wirken und selbst keine veröffentlichen Beiträge besitzen.

Alternativ lässt sich auch anhand einer Statistik (socialblade.com) herausfinden, ob der Influencer über einen stetig anhaltenden Abonnentenwachstum verfügt. Sollte dies der Fall sein, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es sich um echte Fans handelt.

Falschen Influencer auswählen

Wenn eine Influencer Kampagne gestartet wird, sind die Absichten des Unternehmens meist ähnlich. In der Regel soll ein Produkt beworben oder eine Marke etabliert werden. Nur, weil ein Influencer aber über echte Follower verfügt, muss das nicht zwingend heißen, dass die Kampagne ein Erfolg wird. Im Vorfeld sollte geschaut werden, ob sich die Community überhaupt in der richtigen Branche befindet. Dazu empfehlen wir immer, Profis aus dem SEO- und Influencer Marketing hinzuzuziehen, wie zum Beispiel die Onma Online Marketing GmbH mit ihrer Go-Digital Kampagne. Im besten Fall kann das Produkt nämlich so authentisch wie möglich beworben werden, ohne dass der Influencer dann mit diesem Beitrag seinen Content zu sehr ändern muss.

Beispiel für eine gelungene Kampagne

Wenn beispielsweise eine Creme, eine Lotion oder ein Make-Up beworben werden soll, eignet sich zum Beispiel eine weibliche Influencerin, die auch sonst auf Ihrem Kanal Videos zu dieser Thematik hochlädt. Scheitern würde diese Kampagne mit Sicherheit, wenn man einen Gaming-Influencer beauftragt, das gewünschte Produkt zu bewerben.

Bezahlen und abwarten

Viele Unternehmen stecken viel zu wenig Zeit in die Recherche. Bevor ein Influencer kontaktiert werden sollte, lohnt es sich häufig zu schauen, ob bereits in der Vergangenheit gesponsorte Produkte vorgestellt oder gezeigt wurden. Normalerweise wirkt es nicht sehr authentisch und auch unseriös, wenn ein Influencer mehrere ähnliche Produkte in einem kurzen Zeitraum vorstellt. Ebenfalls lässt sich analysieren, ob die gewünschte Influencer Kampagne überhaupt Geld kosten muss. Häufig reicht es bereits, wenn die Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt werden (klappt vor allem bei kleineren YouTuberin). Voraussetzung dabei ist, dass die Produkte mit der Qualität überzeugen können, denn hier würden die Influencer in jedem Fall Ihre echte Meinung preisgeben.

Falsches Tracking

Auch beim Influencer Marketing ist es von größter Bedeutung, dass nach einer entsprechenden Kampagne genau analysiert werden kann, was die Kooperation tatsächlich gebracht hat. Es ist empfehlenswert, dass nur eine einzige Werbekampagne gleichzeitig läuft, um ein ausführliches Tracking möglich zu machen. Alternativ können den verschiedenen Influencern auch unterschiedliche Tracking-Links ausgehändigt werden, anhand derer die genauen Traffic-Zahlen ausgemacht werden können.

Falsche Angaben und Anforderungen an die Werbekampagne

Bei einer Werbekampagne durch einen Influencer sollten gewisse Angaben und Richtlinien gegeben werden, an die sich gehalten werden muss. Häufig klagen Firmen darüber, dass das Produkt entweder zu wenig oder fehlerhaft beschrieben wurde. Dieses Szenario können Unternehmen mit einem richtigen und ausführlichen Briefing allerdings vorbeugen. Ein gutes Beispiel für eine gelungene Job-Beschreibung aus dem Online Marketing Bereich finden Sie zum Beispiel hier: https://onma.de/jobs/. Ebenfalls sollte aber auch beachtet werden, dass zu viele Vorgaben ein Video oder einen Beitrag sehr schnell gestellt aussehen lassen. Es ist wichtig, dass der Influencer trotz Vorgaben und Details noch eine ausreichende Freiheit hat, um ein kreatives und eigenes Werk zu schaffen. Sind die Vorgaben zu streng, wirkt das Video oder der Beitrag sehr schnell wie ein reiner Werbefilm. Wenn genaue Vorstellungen mit dem Influencer genauer beredet werden müssen, kann sich auch ein persönlicher Austausch lohnen.

Bevor ein Werbepost oder ein Werbevideo veröffentlicht wird, sollte festgelegt werden, dass der Influencer es zur Überprüfung an den Auftragsteller schickt, um es abnehmen zu lassen. So können mögliche Änderungswünsche in die Tat umgesetzt werden.

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