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Internationalisierung im E-Commerce

Internationalisierung im E-Commerce
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Heutzutage kommt es noch immer eher selten vor, dass Onlineshops und E-Commerce-Angebote, die eine grenzüberschreitende Vermarktung verfolgen, internationalisiert werden. Grund dafür ist, dass sich die Wirtschafts- und Rechtsordnungen, Konsumgewohnheiten und Kulturen schlichtweg zu stark voneinander unterscheiden. 

Allerdings bedeutet E-Commerce auch, als Benchmark Onlineshops aus anderen Ländern zu betrachten und über das Internet internationale Märkte zu beobachten und zu analysieren. Schließlich lassen sich dadurch nicht nur hilfreiche Best-Practice-Strategien ableiten, sondern ebenfalls Strategien hinsichtlich einer zukünftigen Internationalisierung. 

E-Commerce-Anbieter oder Onlineshops, die ihre Internationalisierung in Angriff nehmen möchten, sollten dabei grundsätzlich nicht auf eine professionelle Unterstützung verzichten, beispielsweise in Form eines Dienstleisters für Dokumente übersetzen in Berlin.

Welche Herausforderungen es bei einer Internationalisierung im E-Commerce-Bereich zu meistern gilt, erklärt der folgende Beitrag. 

 

Die Herausforderungen der Internationalisierung im E-Commerce 

Geht es darum, eine Strategie zur Internationalisierung im E-Commerce-Bereiche zu entwickeln, sollte dieses Vorhaben grundsätzlich als eine Art der Neugründung angesehen werden, auch, wenn es sich im eigentlichen Sinne lediglich um eine Expansion in neue Absatzmärkte handelt. 

Die Neugründungs-Perspektive ist deshalb essentiell, weil in vielen Ländern erhebliche rechtliche, logistische und kulturelle Unterschiede berücksichtigt werden müssen, die erfordern, das bestehende Geschäftsmodell in vielfältigen Bereichen anzupassen. Durch die sogenannte „Zero-Based“-Planung werden Unternehmen gezwungen, sämtliche Faktoren ihres vorhandenen E-Commerce-Modells hinsichtlich der Kompatibilität mit dem jeweiligen Land zu prüfen. 

Sprache und Kultur bei der Internationalisierung 

Die Berücksichtigung und Einschätzung der kulturellen Unterschiede, die ebenfalls die Sprache umfassen, stellen im Zuge der Internationalisierung die Herausforderung dar, die am schwierigsten zu greifen ist. 

Es geht dabei keinesfalls um eine einfache Übersetzung der relevanten Inhalte, sondern um eine Übertragung der Informationen zu Handling, Unternehmen und Produkten an die ausländische Zielgruppe. Dafür müssen jedoch die spezifischen kulturellen und sprachlichen Besonderheiten bekannt sein. 

Desto größer sich die Unterschiede zwischen den Kulturen der Länder gestalten, desto umfassender gestalten sich die Veränderungen, die für eine erfolgreiche Internationalisierung nötig sind. Empfehlenswert ist es generell, für diese Aufgabe Mitarbeiter zu finden, die in den jeweiligen Zielländern heimisch sind und ebenfalls den betreffenden Onlineshop gut kennen. 

Die logistischen Herausforderungen 

Die Organisation der Logistik stellt eine weitere, nicht zu vernachlässigende Herausforderung bei der Internationalisierung eines Onlineshops dar. 

Maßgeblich sind in diesem Zusammenhang vor allem die konkreten geografischen Reichweiten. Können diese mit der bestehenden logistischen Infrastruktur internationalisiert werden oder ist der Aufbau einer selbständigen Infrastruktur nötig? Daneben müssen auch der Entwicklungsgrad der Dienstleister sowie die Verkehrsinfrastruktur des Ziellandes berücksichtigt werden, um den Erfolg der Internationalisierung sicherzustellen.  

Aufgrund dieser Herausforderungen ist es oft sinnvoll, die Internationalisierungsstrategie im ersten Schritt in den Nachbarländern der Europäischen Union anzuwenden. 

Die rechtlichen Aspekte der Internationalisierung 

Nicht ausgeklammert werden dürfen natürlich auch die rechtlichen Aspekte. Unabhängig davon, wie weit das Zielland entfernt ist, müssen stets rechtliche Differenzen in Betracht gezogen werden, die weit mehr als lediglich die grundlegenden Prozesse im Onlineshop betreffen können. 

Für eine erfolgreiche Internationalisierung besteht eine wesentliche Voraussetzung darin, die rechtlichen Gegebenheiten zu kennen und sich nach diesen zu richten – Kunden erwarten schließlich einen rechtskonformen Onlineshop. Allerdings drohen daneben bei einer Nichtbeachtung ebenfalls zum Teil empfindliche Strafen, die den Erfolg der geplanten Internationalisierung im Handumdrehen zunichte machen können. 

Foto: © momius/adobe.com

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