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Ist Facebook noch relevant?

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Vier Gründe, warum das größte soziale Netzwerk der Welt noch nicht zum alten Eisen gehört

Haben Sie echt noch einen Account bei Facebook? Denken Sie wirklich darüber nach, dort jetzt mit Ihrem Unternehmen einzusteigen? Haben Sie sich das wirklich gut überlegt? Vielleicht sind Geld und Zeit an einem anderen Ort viel besser investiert?

Schon seit einigen Jahren gibt es immer wieder Abgesänge auf das soziale Netzwerk mit dem blau-weißen Logo. Es heißt, die Zugriffszahlen würden sinken, die Nutzer immer älter. Die Konkurrenz ist stärker, innovativer, attraktiver. Weit kann das Ende also nicht mehr sein.

Doch Facebook ist noch immer da. Und wird voraussichtlich auch so schnell nicht verschwinden. Denn dem Unternehmen als Ganzes sowie dem Netzwerk selbst geht es prächtig. Insbesondere durch die Marketing-Brille betrachtet. Denn für Unternehmen wird es hier immer interessanter, die eigene Marke und seine Produkte zu präsentieren.

# 1: Herausragende Nutzerzahlen

Facebook zählte im Januar 2021 mehr als 2.7 Milliarden Nutzer weltweit. Von diesen sind 1,8 Milliarden täglich aktiv. Das ist der absolut unangefochtene Platz 1 unter den sozialen Netzwerken. Und eine riesige Zahl an Menschen, die sich mit einer guten Ansprache und interessanten Inhalten erreichen lassen.

Zwei weitere Produkte aus dem Hause des Unternehmens, WhatsApp und Instagram, kommen auf 2 Milliarden bzw. 1,2 Milliarden Nutzer. Und da Facebook fleißig daran arbeitet, seine Kanäle enger aneinanderzubinden, können Sie auf diesem Wege eine noch größere Menge Freunde erreichen. Eine so riesige potenzielle Reichweite bietet momentan keine andere Plattform.

# 2: Interessante Nutzergruppen

Einer der am häufigsten genannten Punkte in den Abgesängen auf Facebook ist die immer älter werdende Nutzergruppe. Die Jungen scheuen das Netzwerk und wenden sich lieber innovativen Formaten wie Instagram, Snapchat und TikTok zu. Doch für Unternehmen ist das eine gute Nachricht. Denn die wollen ihre Botschaften schließlich dahin bringen, wo sich die Menschen aufhalten, die über Kapital verfügen, Entscheidungen treffen und diese auch durchsetzen können.

Wenn Sie Ihre Dienstleistung, Ihr Produkt oder Unternehmen auf Facebook bewerben, einen Kanal managen und potenzielle Kunden auf sich aufmerksam machen wollen, dann ist Ihre Wunsch-Zielgruppe in den seltensten Fällen zwischen 13 und 20, sondern meist deutlich darüber. Und in dieser Altersgruppe wächst Facebook noch immer kräftig.

# 3: Konkurrenz

Facebook hat momentan keine ernstzunehmenden Gegner. Der Hauptkonkurrent ist Instagram und kommt damit aus demselben Stall. Alle anderen Plattformen, die in den verschiedensten Grafiken und Analysen zur Nutzung sozialer Netzwerke auf den Plätzen hinter Facebook liegen, seien es YouTube, Pinterest oder TikTok, haben einen komplett anderen Fokus und bieten die Funktionen, die Facebook groß gemacht hat, nur eingeschränkt oder gar nicht an.

Die meisten fahren medial eingleisig. Pinterest lebt von Bildern, TikTok von kurzen und YouTube von langen Videos. Die Möglichkeiten für Werbung sind überschaubar, ein direkter Dialog ist wesentlich komplizierter. Auch die umfangreichen Optionen, seinen Beitrag zu gestalten suchen Sie hier vergeblich. Auch fehlen hier eine ganze Reihe von im Laufe der Zeit bei Facebook eingeführten Komfortfunktionen. So sind all die anderen Kanäle für Marketer zwar durchaus interessant, Facebook ist jedoch für jedes Unternehmen, das im Bereich der sozialen Medien Fuß fassen will, Pflichtprogramm.

# 4: Kommunikation und Service

Werbebanner, Anzeigen und Pop-ups sind im Netz allgegenwärtig. Und sie nerven gewaltig. Schlagen Sie nicht denselben Weg ein. Verwenden Sie die sozialen Medien, um mit Ihren Kunden ins Gespräch zu kommen, um einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen und verzichten Sie darauf, ständig Ihre Ware, Ihre Dienstleistung oder Ihr Unternehmen anzupreisen. Dafür haben Sie Ihre Website.

Die Stärke von Facebook liegt in der direkten Kommunikation. Anfragen können schnell beantwortet, Informationen unmittelbar verteilt und Probleme zügig aus der Welt geschafft werden. Richtig eingesetzt haben Sie damit ein hervorragendes Werkzeug an der Hand, das die Kundenzufriedenheit deutlich erhöhen kann. Ihr Unternehmen wird wesentlich nahbarer. Und Besucher verwandeln sich von Kunden zu Fans.

Fazit: Facebook lebt

Jeder, der behauptet, die Zeit von Facebook wäre bereits vorbei, den belehren die Zahlen vom Gegenteil. Sicher, die Konkurrenz schläft nicht und ringt permanent um Marktanteile. Auch der Niedergang von MySpace oder den diversen VZ-Seiten ist ein mahnendes Beispiel. Aber am Ende führt am Platzhirsch kein Weg vorbei. Und es sieht nicht so aus, als ob sich das in näherer Zukunft ändern würde.
Wenn Sie jetzt darüber nachdenken, Ihre Aktivitäten im Social Media Bereich auszubauen, dann helfen Ihnen vielleicht die Tipps, die Sie im Facebook-Starterguide finden.

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