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Konkurrenzfähig bleiben auf dem umkämpften Modemarkt

Konkurrenzfähig bleiben auf dem umkämpften Modemarkt
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Kaum eine Branche ist so trendlastig wie die Modebranche. Was heute total in ist, kann morgen schon so alt sein wie die Nachrichten vom letzten Jahr. Dann interessiert es niemanden mehr, ob die Hose stylisch aussieht oder der Kragen einen schlanken Hals macht. Die Teile werden zum Ladenhüter. Für Onlinehändler in der Modebranche ist es wichtig, die aktuellen Trends zu kennen. Genauso wichtig ist es, die Kunden und deren Bedürfnisse zu kennen. Bereits 30 Prozent der Verbraucher kaufen ihre Kleider online. Hier steckt noch viel Potenzial.

Daten, Daten, Daten – das ist der größte Wettbewerbsvorteil

Konkurrenzfähig bleiben auf dem umkämpften Modemarkt
Modehändler haben es nicht einfach – weder online noch offline. Ständige Trendwechsel sind in der schnelllebigen Branche normal. Hier muss jeder Händler versuchen, die Bedürfnisse seiner Kunden frühzeitig zu erkennen.

Amazon hat beispielsweise mit Alexa einen großen Wettbewerbsvorteil. Denn Alexa entwickelt sich zum persönlichen Modeberater für die User. Damit erhält Amazon Detailkenntnisse über die User, die traditionellen Marken und Einzelhändlern komplett verborgen bleiben. Omnichannel ist hier das Zauberwort. Dieser Begriff meint die Integration aller denkbaren Kontaktpunkte mit den Kunden: in den Verkaufsräumen, in sozialen Medien, per App, Voice-Search und auch online. Damit wollen die Händler den Kunden ein bequemes, einheitliches und nahtloses Kundenerlebnis liefern. Viele Marken setzen auf ein uniformes Omnichannel-Erlebnis. Für viele andere steht zunächst die Auswertung einer großen Menge an Kundendaten an, aus denen sie wichtige Erkenntnisse gewinnen.

Kundenbedürfnisse frühzeitig erkennen

Die wichtigsten Berührungspunkte in einer Omnichannel-Strategie sind Filialen, Online-Präsenz, mobile Apps, Social-Media-Präsenz und Kundenservice. Sie sollten ganz weit oben auf der Prioritätenliste stehen. Dennoch hat jedes Unternehmen einen anderen, eigenen Fokus. Eine Marke ist gerade dabei, das In-Store-Erlebnis seiner Kunden zu verbessern, während der Konkurrent eine neue App entwickelt. Sie verfolgen beide das gleiche Ziel. Sie wollen jederzeit und überall das richtige Kundenbedürfnis ansprechen. Dazu gehören auch Serviceleistungen. Der eine Kunde will online bestellen und dann in der Filiale seine Waren abholen, während der andere im Laden einkaufen möchte und eine Lieferung nachhause wünscht. Darüber hinaus müssen die Online-Modehändler diese Trends im Blick haben.

Konkurrenzfähig bleiben auf dem umkämpften Modemarkt
Abbildung 2: Fransen und alles, was irgendwie glitzert, sind wieder in.

Diese Materialtrends muss jeder Online-Händler im Blick haben

Schwingende Fransen sind jetzt total in, ein wenig wie die Mode in den 1920er-Jahren. Kleider, Jacken und Blusen brauchen Fransenverzierungen. Sie lassen sich mit Strick, Denim und Leder kombinieren und sind damit nicht nur für glitzernde Party-Outfits gut geeignet, sondern auch für den Alltag.
Im Winter immer nur Grau und Schwarz zu tragen, wird irgendwann unerträglich langweilig. Deshalb gibt es Glitter all-over. Damit schillern auch Nichtfarben. Es ist alles erlaubt, was glitzert. Der Look, der durch Pailletten, Zierknöpfe und Strass entsteht, wirkt ungewöhnlich elegant.
Strick als Statement-Wear ist im Kommen. Es gibt schöne Wollpullover mit Mustern und in bunten Farben, beispielsweise in Regenbogenfarben gestreift. Auch ein asiatischer Touch ist hier durchaus erwünscht, beispielsweise mit der koreanischen Mode von YesStyle.
Leder hat erst kürzlich sein Comeback gefeiert. Nun ist Latex dabei, zum neuen Modetrend zu mutieren. Das glänzende, hautenge Material hat Saint Laurent zu einem Latex-Look von Kopf bis Fuß inspiriert. Auch andere Designer, wie Balmain, spielen mit diesem extravaganten Material. Allerdings ist es fraglich, ob Latex sich für Alltagskleidung wirklich eignet. Doch wer weiß – es gibt bereits schicke Leggings und Trenchcoats, die einen nicht gleich an Fetisch denken lassen.

Auch Schnitte und Silhouetten sind Trends unterworfen

Mäntel, Kleider und Röcke sind endlos lang mit einer fließenden Silhouette. Sie reichen mindestens bis zu den Knöcheln, besser noch bis zu den Füßen. Dabei gelten Oversize und Cocooning als die neuesten Trends.
Frauen tragen vermehrt Hosenanzüge. Dabei verändert sich die Form immer wieder. Angesagt sind Bundfaltenhosen, Hemdblusen und Jacken, die aussehen wie maßgeschneidert. Alles sitzt perfekt. Das Hemd in Oversize rückt dabei in den Mittelpunkt.
Ein kleines Detail beeinflusst dabei den Look ganz signifikant: der Peter-Pan-Kragen. Der XL-Kragen ziert Blusen und wird über Pullovern getragen.

Trendige Farben und Muster reichen von gedeckt bis knallig

Die Farbpalette ist eher dunkel bis gedeckt. Braun und Schwarz, dazu Creme für Eleganz und harmonische Orangetöne sind angesagt. Richtig trendy wird es mit Green Sheen, ein Mittelding zwischen Kiwi und Limette. Das knallige Hellgrün bringt ein wenig Abwechslung in die Farbpalette. Dazu kommt ein kräftiges Scharlachrot als Farbe der Saison. Sie steht für Eleganz und Selbstbewusstsein.
Muster gehören einfach dazu. Es gibt Karos und Nadelstreifen, verrückte Animal-Prints sind definitiv out. Vichy-, Glencheck- oder Gingham-Karos sind tonangebend. In Naturtönen sind sie besonders in. Florales kommt in neuer Interpretation daher – und zwar im Streublumenmuster im Miniformat. Manchmal sind die Blüten so klein, dass sie erst auf den zweiten Blick erkennbar werden.

Konkurrenzfähig bleiben auf dem umkämpften ModemarktSteigende Konkurrenz durch ständig neue Akteure

Doch in der Modebranche sind für die Händler noch ganz andere Dinge wichtig. Denn was die Verbraucher heute mögen und trendy finden, kann morgen schon wieder total out sein. Das Wachstum der Branche ist nicht aufzuhalten. Die High-End-Modemarken bekommen immer mehr Konkurrenz durch eine steigende Zahl neuer Akteure auf dem Markt. Dazu gehören auch Billig-Labels und Direct-to-Consumer-Anbieter, die ihre eigenen Produkte über einen Web-Shop verkaufen. Auch der Online-Riese Amazon mischt hier kräftig mit. Hinzu kommen Fast-Fashion-Anbieter wie Zara oder H&M, die Trendkleidung und -Trendaccessoires zu niedrigen Preisen anbieten und damit ein bislang noch nicht erschlossenes Verbraucherbedürfnis befriedigen. Die Fast-Fashion-Anbieter schaffen es, eine neue Kollektion in weniger als sechs Wochen zu konzeptionieren, zu produzieren und in die Shops zu bringen. Sie sind damit erfolgreich. Wer bei den trendbewussten Verbrauchern punkten möchte, muss hier mithalten. Bei den großen Marken ist Innovation ein wichtiges Thema. Dazu gehören auch Effizienz- und Produktivitätssteigerungen in der Lieferkette und der Lagerverwaltung.

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