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Kryptowährungen als Bezahlmethode im E-Commerce

Kryptowährungen als Bezahlmethode im E-Commerce
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Der Bitcoin rückt immer stärker in den Mittelpunkt. Dadurch haben sich in letzter Zeit auch neue Fragen ergeben. So etwa, wie sich die Kryptowährung im E-Commerce entwickeln wird oder auch, welche Firmen bereits digitale Währungen als Zahlungsmethode anbieten.

Zwischen Höhenflügen und Rekordabstürzen

Der Bitcoin, die Mutter aller Kryptowährungen, erblickte vor über einem Jahrzehnt das Licht der Welt. Das Wort Kryptowährung kommt von Kryptographie und beschreibt Geld in Form eines digitalen Zahlungsmittels. Bei der Kryptographie handelt es sich sozusagen um die Wissenschaft der Informationsverschlüsselung. Das heißt, so ist es möglich, ein dezentrales wie auch sicheres Zahlungssystem anbieten zu können. Kryptowährungen werden durch Privatpersonen geschaffen – es gibt also keine Zentralbank, die ihre Gelddruckmaschine anwirft.

Und obwohl der Bitcoin noch relativ jung ist, so erlebte er bereits einige Höhen wie Tiefen. Lag man zu Beginn noch unter einem US Dollar, so übersprang man 2017 die 1.000 US Dollar-Grenze und kratzte Ende desselben Jahres an der 20.000 US Dollar-Marke. 2018 folgte der Absturz – auf einmal bewegte man sich bei 3.000 US Dollar. 2019 folgte das Comeback – doch als der Bitcoin im Bereich der 14.000 US Dollar lag, ging es wieder in Richtung 6.500 US Dollar. Zu Beginn des Jahres 2020 übersprang der Bitcoin die 10.000 US Dollar-Hürde – und stürzte Mitte März unter 4.800 US Dollar, als das Coronavirus den Kryptomarkt infizierte.

Immer mehr Händler akzeptieren Bitcoin und Co.

Man kann Kryptowährungen kaufen und spekulieren, aber man kann Bitcoin und Co. auch als Bezahlmöglichkeit nutzen. Es stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, wenn man Bitcoin im Alltag benutzen will. Einige Händler akzeptieren bereits Zahlungen in Bitcoin. Doch wie werden Waren mit der Kryptowährung bezahlt? Der Kunde benötigt eine Wallet – das ist ein digitales Portemonnaie, in dem die digitalen Coins aufbewahrt werden. Nun geht es um die Frage, welche Möglichkeit von Seiten des Händlers zur Verfügung gestellt wird, um mit Bitcoin zu bezahlen:

Variante 1: Im Online Shop findet sich eine Schaltfläche, die sodann das digitale Portemonnaie des Nutzers öffnet – die Bezahladresse wird automatisch eingefügt.
Variante 2: Es steht ein QR Code zur Verfügung, der sodann gescannt werden muss.
Variante 3: Die Bitcoin-Adresse des Händlers wird angezeigt, die der Kunde in das Bezahladressfeld einfügen muss – hier handelt es sich sozusagen um die manuelle Version von Variante 1.

Heute kann man beispielsweise bei Steam Videospiele mit Bitcoin bezahlen, kann aber unter anderem auch bei Lieferando seine Essensbestellung mit der digitalen Währung begleichen. Auch auf einigen Spenden-Seite wird der Bitcoin als Bezahlmethode zur Verfügung gestellt. Die Zahl jener Anbieter, die Bitcoin und Co. akzeptieren, steigt.

Kunden darauf hinweisen

Wer als Geschäftstreibender die Kryptowährung Bitcoin akzeptiert, darf sich über ein paar Vorteile freuen. Einerseits wird hier eine neue Zielgruppe angesprochen, die Tag für Tag größer wird. Andererseits ist der Zahlungsempfang über das Bitcoin-Netzwerk kostenlos – das heißt, der Händler muss hier keine Gebühren befürchten. Zudem werden Bitcoin-Zahlungen wesentlich schneller als übliche Banküberweisungen verarbeitet. Während internationale Überweisungen oft erst nach ein paar Tagen am Konto aufscheinen, sind es bei der Bitcoin-Transaktion gerade einmal ein paar Minuten.

Wichtig ist, dass man als Händler klar kommuniziert, dass man Bitcoin akzeptiert. Das heißt, auf der Homepage muss bereits ein klarer Hinweis vorhanden sein. Betreibt man einen klassischen Offline-Laden, so kann ebenfalls die Kryptowährung als Zahlungsmethode angeboten werden. So etwa über klassische Hardware-Terminals, über QR Code-Wallets oder auch per Touchscreen-Apps.

Warum man keine Angst vor Kursschwankungen haben muss

Zudem steigt auch die Zahl der Bitcoin-Payment Provider. Zu den bekanntesten Zahlungsanbietern gehört Bitpay. Hier werden dem Online-Händler ein paar Möglichkeiten geboten, um die Zahlungsabwicklung genauso sicher wie einfach wie bei der Banküberweisung zu gestalten.

Akzeptiert der Händler die Zahlung in Bitcoin, so bekommt er den Betrag in Euro überwiesen. Das heißt, der Händler muss keine Angst vor Kursschwankungen haben – schlussendlich kann es innerhalb von Minuten nicht nur nach oben gehen, sondern auch nach unten. Damit also keine Veränderung des Verkaufspreises stattfindet, findet eine sofortige Umwechslung in Euro statt.

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