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Leitfaden E-Commerce – der Markt, die Idee und der eigene Shop

Leitfaden E-Commerce – der Markt, die Idee und der eigene Shop
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Zum Start von ecommerce-vision.de haben wir einen Leitfaden umgesetzt, der mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Daher wird es Zeit, dass wir den Leitfaden noch ein mal neu aufsetzen und aktualisieren. In den kommenden Tagen und Wochen werden wir alle Seiten und Artikel somit auf den aktuellen Stand bringen und gleichzeitig auf einer Seite für euch zusammenfassen.

Definition E-Commerce

E-Commerce ist die englische Abkürzung für Electronic Commerce. Übersetzt heisst es so wie elektronischer Handel. Dieser elektronische Handel findet im Internet statt. Grob gesagt versteht man unter E-Commerce den Handel im Internet – Werben, Kaufen oder Verkaufen ohne das Haus zu verlassen, ganz bequem vom eigenen Rechner, Tablet oder Smartphone aus. Das ist aber noch nicht alles, was zum E-Commerce gehört – auch Leistungen im Bereich Kundenservice und Online-Banking finden unter dem Deckmantel des E-Commerce statt. Seinen Fokus findet der elektronische Handel oder allgemeiner elektronische Geschäftsverkehrt im Bereich der B2C- und B2B-Online-Geschäfte.

Vorteile von E-Commerce

Für Unternehmen bietet der E-Commerce einige Vorteile. Neben der Tatsache, das ein Online-Shop 24 Stunden an sieben Tagen die Woche geöffnet ist, zeichnet den digitalen Handel insbesondere die Tatsache aus, dass Kaufprozesse praktisch ohne jegliche Verzögerung getätigt werden können. Der Kunde kann von zu Hause via Desktop-Rechner, Smartphone oder Tablet-PC online Kataloge durchstöbern, online bezahlen und das gekaufte Produkt wird ihm zeitnah zugeschickt. Online-Händler können ihre Kunden beraten und inspirieren. Im E-Commerce besteht eine riesige Möglichkeit zu einem breiten Informationsaustausch zwischen Kunde und Händler – ob visa Email, Kontaktformular oder Live-Chat.

Das Thema E-Commerce ist in den letzten Jahren immer komplexer und der Markt erwachsener geworden. Dabei kommt es beim Business-Modell E-Commerce insbesondere darauf an, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den einzelnen Marketing-Kanälen wie Affiliate-Marketing, Display-Advertising, Suchmaschinenmarketing (SEM), Suchmaschinenoptimierung (SEO), E-Mail Markeitng und den anderen relevanten Kanälen hinzubekommen. Das E-Commerce-Geschäft in Deutschland wird von Amazon dominiert. Viele andere Online-Händler schauen, wie sich das Unternehmen weiterentwickelt und versuchen ähnliche Strategien für den E-Commerce zu entwicklen.

Insbesondere das Thema Amazon FBA (Fullfilment by Amazon), aber auch andere Marktplätze und Kanäle bieten auch den Unternehmen eine niedrige Eintrittsbarriere, die sich bisher nicht so getraut haben, den Weg in den E-Commerce zu wagen.

Die Versandhandelsbranche hat im letzten Jahrzehnt eine enorme Entwicklung genommen und beim Umsatz mit Waren im Internet ein zweistellige Wachstum hingelegt – pro Jahr! Mittlrwele ist es aber so, dass immer mehr Pure Player wie Zalando, Amazon oder Home24, Westwing, etc. den Online-Markt in ihrer Branche dominieren und viele alteingesessene stationäre Händler den konsequenten Schritt entweder gar nicht erst gewagt haben oder aber einfach noch nicht die PS auf die Straße bekommen haben.

Aus reinen Katalogversendern sind moderne, technologiegetriebene Unternehmen mit einer Multi-Channel-Strategie geworden. Neben dem klassischen Katalog, der immer weniger die Haushalte erreicht, werden dem Kunden heute zunehmend Angebote im E-Commerce angeboten.

Der Online-Handel boomt und ist längst erwachsen gworden. Die Generation eBay von der ich an dieser Stelle 2011 sprach ist längst erwachsen und die Marktbedingungen haben sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt auch durch Amazon geprägt, stark verändert.

Insbesondere die Anzahl der reinen Internet-Händler hat in den letzten Jahren weiter signifikant zugelegt. Der begrenzt finanzielle Spielraum, die Barrieren, die häufig zu meistern sind, hat so machen Händler davon abgehalten, den Weg im Internet konsequent zu beschreiten. Mittlerweile ist es so, dass sich der Markt nach und nach bereinigt und die große Anzahl der Online-Shops sich kaum noch unterscheiden. Hersteller launchen ihre eigene Online-Shops und machen ihren Händlern direkte Konkurrenz. Das Thema Eigenmarken ist ein wichtiger Indikator, um sich vom Wettbewerb überhaupt unterscheiden zu können.  Ideen gibt es einige, jedoch gehört auch eine Menge Mut dazu, das Risiko ein eigene Marke aufzubauen und umzusetzen.

Private Labels haben sich dank Amazon in den vergangenen Jahren weiter sehr stark entwickelt und stellen sich der Konkurrenz auf dem Marktplatz.

In einer über 20-teiligen Artikelserie möchte ich den kleinen Händlern einen Leitfaden an die Hand geben, der ihnen zeigen soll, worauf beim Aufbau eines eigenen Online-Shops zu achten ist, mit welchem Gegenwind zu rechnen ist und wie man das eigene Boot in ruhige Gewässer fahren kann. Mein Leitfaden soll Wissenswertes zu Themen wie Auswahl der richtigen Shop-Software, Domainwahl, Online-Marketing, Web-Controlling, Online-Recht, Internationalisierung und andere, in dem Zusammenhang hilfreiche Themen, vermitteln.

Am Ende dieser Artikelserie entsteht eine Informationsquelle, die Online-Händler unterstützt und vielleicht den ein oder anderen Impuls gibt, auch mal neue, vielleicht unkonventionellere Wege zu gehen.

Ich jedenfalls freue mich auf die kommenden Wochen und den Dialog mit euch. Anregungen, Kritik und Ergänzungen sind immer gerne gesehen.

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