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LinkedIn Marketing – Ein Traum für B2B-Marketer

LinkedIn Marketing – Ein Traum für B2B-Marketer
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Warum LinkedIn Marketing?

“LinkedIn Marketing” – 11.09.2019 – Na, auch bei Linkedin? Allein in der DACH Region nutzen zwölf bis dreizehn Millionen User die Plattform. Einfach erklärt, ist es ein soziales Netzwerk, mit dem die berufliche Laufbahn erfasst und alle beruflichen Kenntnisse gesammelt werden können. Fangen wir doch beim derzeitigen Job an. Auf LinkedIn kann nahezu alles angegeben werden. Welchen Beruf übt man aus, wo ist man angestellt, wann hat man angefangen und was treibt man da eigentlich die ganze Zeit? Fragen über Fragen, die am Ende auch für vorherige Arbeitsstellen beantwortet werden können. Heraus kommt ein Social Media Account, der eher einem digitalen Lebenslauf ähnelt.

Das Geschäft hinter LinkedIn

Und genau diesen Lebenslauf wünscht sich LinkedIn. Denn man soll sich auf der Plattform aufgrund seiner beruflichen Kenntnisse vernetzen. Klar, man addet auch Freunde. Aber eigentlich ist es dafür gedacht, seine Kollegen, die Chefs oder firmenübergreifende Menschen kennenzulernen, die einem beruflich interessant erscheinen.

Für Firmenabteilungen wie Human Resources oder Head Hunter-Agenturen ist LinkedIn eine wahre Schatztruhe. Denn sie können Stellenanzeigen offerieren, die gegen ein bestimmtes Entgelt direkt auf der Plattform angeboten und direkt bei passenden Kandidaten geschaltet werden. LinkedIn bietet aber mittlerweile mehr, als nur das Rekrutieren von Personal. Es hat sich zu einem Traum für B2B-Marketer entwickelt.

LinkedIn als Werbeplattform

Der größte Vorteil an LinkedIn? Es handelt sich um ein absolut zielgerichtetes Social Media-Netzwerk. Jeder User weiß, es geht ums Geschäft. B2B 24/7. Besonders interessant ist dabei die eigentliche Struktur der Plattform. Nahezu jeder User hat nicht nur seinen derzeitigen Beruf angegeben, sondern auch seine Position innerhalb seiner Firma.

LinkedIn nutzt diesen Aspekt für Werbung optimal aus. Die Zielgruppe kann auf exakte Details targetiert werden. Firmenfeier-Akquise als Eventlocation? Diese Werbung sollten doch nur Firmenchefs und Sekretärinnen erhalten. Und genau das ist mit LinkedIn möglich. Selbst spezialisierte Werbung nach angegeben Kompetenzen oder zugehörigen Gruppen innerhalb des Netzwerks stellen für den Kampagnen-Manager kein Problem dar. Wem das noch nicht spezifisch oder detailliert genug ist, der kann persönliche Nachrichten an eine vorgegebene Zielgruppe schreiben und bewerben. B2B-Marketing par excellence zur Leadgenerierung.

Mögliche Formate für LinkedIn Marketing

LinkedIn ist mittlerweile genauso gut aufgestellt, wie andere große soziale Netzwerke oder Google. Mithilfe des Kampagnen-Managers kann man unterschiedlichste Inhalte bewerben. Text-, Bild- und Video Ads können gegeneinander laufen. Die Perfomances lassen sich dann auch direkt im Manager miteinander vergleichen – wichtig für eine stetige Optimierung im PPC-Marketing.

Textanzeigen sind typische Ads, die man bereits von Webseiten oder Facebook kennt und zu einer beliebigen URL führen. Sponsored Content sind zumeist Blogartikel oder Videos mit Neuigkeiten aus einem Unternehmen. Ähnlich wie bei Facebook können diese Inhalte gegen Gebühr in den Newsfeed der Zielgruppe eingeblendet werden. Zielführend für Leads ist es dennoch, in diesen Artikel einen Call to Action einzubauen, der zu einer Landingpage führt. Visuell maximale Aufmerksamkeit erhält man natürlich mit Carousel oder Video Ads. Sehr interessant ist zudem das Format Sponsored InMail. Hier werden Nachrichten in den Messenger der Zielgruppe gesendet und als gesponsert gekennzeichnet. Nichtsdesdotrotz sind die Öffnungsraten sehr hoch. Außerdem kann der Empfänger direkt persönlich angesprochen werden, was eine gewisse Distanz, die bei allgemeineren Werbemitteln besteht, abbaut.

Hier geht es zu einer vollständigen Übersicht aller LinkedIn Ads Formate.

Wertvolle Klicks oder teure Werbung?

Eines gleich vorab, die detaillierten Möglichkeiten der Zielgruppenerstellung mit LinkedIn Marketing lässt sich LinkedIn natürlich gut bezahlen. Egal bei welchem Format, es wird per PPC (Pay per Click) oder per CPM (Cost per Mille) abgerechnet. Verbraucht wird dabei ein vorgegebenes Tagesbudget, dass den unterschiedlichen Anzeigenkampagnen zugeordnet wird. LinkedIn beginnt bei mindestens 10,00 € am Tag. Die Anzeigen werden solange ausgeliefert, bis das Budget erschöpft ist.

Allerdings können allein die PPC-Kosten gleich mehrere Euro betragen, je nachdem, für welche Branche oder Zielgruppe man Werbung schalten möchte. Ein Test mit einem niedrigeren Budget ist deswegen ratsam. Auch exakt definierte KPIs (Key Perfomance Indicators) sind von Vorteil.

Sollte das angebotene Produkt allerdings für LinkedIn-User passend sein, dann kann das Targeting eine hohe Relevanz erzeugen. Gute Conversions bzw. Leads würden dann die hoch anmutenden Klickkosten mehr als Wett machen.

Ein Beispiel für LinkedIn Marketing

Ein Onlineshop für Bürobedarf möchte gezielt und ohne Umschweife Geschäftskunden aquirieren. Auf der Webseite gibt es einen gezielten Geschäftskundenbereich mit dessen URL er auf LinkedIn-Werbung schalten kann. Genau dieser Aspekt ist perfekt für LinkedIn. User, die auf der Plattform gerade aktiv sind, denken ans Business. Der Chef einer Firma schaut sich vielleicht gerade neue Bewerber seiner Firma an. Die Sekretärin soll eventuell gerade sowieso online neues Material für die Mitarbeiter im Büro bestellen oder der CPO (Chief Purchase Officer) sucht neue Anbieter zur Waren- oder Materialbeschaffung. Zum Beispiel könnte der Shop-Betreiber mit einem kräftigen Rabatt auf die erste Bestellung für Geschäftskunden werben.

Aufgrund der großen Zielgruppe sind die PPC-Kosten relativ hoch. Diese rentieren sich jedoch sicherlich für den Onlineshop-Betreiber, da er schnell und einfach an Leads für seinen Geschäftskundenzweig gekommen ist und die Neukunden i.d.R. Einen entsprechenden Customer-Lifetime-Value mit sich bringen.

Fazit

Obwohl LinkedIn lange zeit nicht wusste, was das Netzwerk eigentlich bezwecken sollte, hat es sich mittlerweile zu einem der erfolgreichsten Business Networks weltweit entwickelt. Auch in Deutschland ist noch ein deutliches Wachstum zu verzeichnen, Durch die detaillierten Angaben der User und der klaren Ausrichtung auf B2B, hat es bei der Werbeschaltung deutliche Vorteile gegenüber anderen Netzwerken. Allerdings sind diese Vorteile auch mit höheren Kosten verbunden.

Bildquelle: Shutterstock.com

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