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Macht Kapitalflucht in Kryptowährungen Sinn?

Macht Kapitalflucht in Kryptowährungen Sinn?
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Die Bargeldabschaffung ist eines der großen Themen unserer Zeit. Natürlich sind auch viele andere wichtige Dinge passiert, die sicherlich in den Geschichtsbüchern auftauchen werden, aber die Bargeldabschaffung und damit die volle Kontrolle über den gesamten Zahlungsverkehr und jedwede Eigentumsbewegungen wird wohl eine der Geschichtsträchtigsten Ereignisse sein. Rückblickend werden wir vielleicht in 20 oder 30 Jahren sagen können das Kryptowährungen nie so wichtig waren wie heute. Kryptowährungen sind in Zukunft vermutlich die Einzige Möglichkeit sein Eigentum noch halbwegs in Sicherheit zu bringen, weit weg von staatlichem Zugriff und der Möglichkeit Besitz einfach einzuziehen, einzufrieren oder zu entwenden.

Was bisher in Form von Bargeld jederzeit möglich ist, wird in Zukunft wohl durch ein digitales System ersetzt. Bereits heute arbeitet die europäische Zentralbank an einem anonymen Konzept für einen digitalen Euro. Dieser digitale Euro soll anfangs das Bargeld ergänzen und wird vielleicht in 5-10 Jahren einsatzbereit sein. Das wird aber grundlegend, so ist zu erwarten, lediglich der Anfang der Bargeldabschaffung werden. Schon länger ist in der EU die Diskussion im Gange ob man Bargeldzahlungen einschränken soll. Die EU hat eine Obergrenze, vor allem auf drängen von Deutschland und Italien, von 10.000€ vorgeschlagen, während es diese Grenze in Frankreich bereits gibt. Hier sind Zahlungen bis maximal 1000€ mit Bargeld erlaubt, alles andere muss über digitale Methoden laufen.

In dem Moment in dem dann der E-Euro mit einer Wallet Obergrenze von 1000€ bis 2000€ kommen wird und Bargeldzahlungen, also auch mit dem E-Euro, über 1000€ nicht mehr möglich sein werden ist klar das Bargeld keinerlei Sinn mehr machen wird. Es ist also durchaus möglich das Alternative Bezahlmethoden ins Spiel kommen müssen, denn auf diese Art und Weise lassen sich in 20-30 Jahren vermutlich nicht mehr viele Dinge in Bar bezahlen, Waschmaschinen, Fernseher, Computer, Spielkonsolen, Auto Reparaturen und all solche Dinge müssen dann digital bezahlt werden, sprich per Banküberweisung oder anderer Bezahlmethode die jederzeit nachvollziehbar bleibt

Aktuell haben wir noch keine echte Alternative zum Bargeld. Auch eine Kryptowährung die in der Lage wäre auf Dauer als Bargeldersatz herzuhalten ist nicht in Sicht. Das Problem liegt einfach auf der Hand. Während wir mit Kryptowährungen mittlerweile ganz einfach, sogar schon Handy App, wie zum Beispiel mit https://bitcoinmotionapp.de/ , handeln können, ist es schwierig Bitcoin auszugeben. Aber das ist nicht nur beschränkt auf Bitcoin, die meisten Kryptowährungen sind schwer in der realen Welt auszugeben.

Klar gibt es den Ein oder Anderen Internetshop wie zum Beispiel Alza die Dinge auch gegen Bitcoin verkaufen. Trotzdem ist der Bitcoin ja nur eine von ca. zwei Dutzend großen Kryptowährungen und selbst diese 2 Dutzend großen Kryptowährungen sind nur ein Bruchteil der mittlerweile fast 11.000 existierenden Kryptos, von denen zugegebenermaßen mindestens 80% nutzlos sind.

Doch in der realen Welt haben wir mehrere große Probleme, denn wer mit Bitcoin oder Ethereum bezahlen möchte, der zahlt für jede Transaktion Gebühren oder muss damit leben sehr lange auf die Ausführung seiner Zahlung zu warten. Wer eine Bitcoin Transaktion mit geringen Gebühren durchführen lässt muss in der Regel zwischen 65 und 24 Stunden warten bis diese ausgeführt ist. Will der Empfänger sichergehen das alles mit rechten Dingen zugegangen ist muss dieser noch einmal 6-24 Stunden warten, bis mehrere Blöcke in der Blockchain die Transaktion bestätigt und gespeichert haben. Das wäre für den Einsatz im Alltag komplett unpraktisch. Alternativ kann man Gebühren zahlen um mit hoher Priorität behandelt zu werden. Das können aber, je nach Anbieter 8-15 Euro gebühren werden.

Überraschend wenn man bedenkt das die Transaktion alleine Stromkosten von mehr als 350€ nach sich zieht. Ein weiterer Punkt warum Bitcoin nie als Bargeldersatz dienen kann.

Neben den hohen Transaktionskosten sind aber auch schwankende Preise ein No-Go für den Ersatz von Bargeld und können Werte schnell zur Nichte machen. Als Zahlungsmittel für größere Summen, beim Hauskauf, dem kauf einer Yacht oder ähnlichem kann das schon mal interessant werden, aber für den Bezahlalltag sind Kryptowährungen eher ungeeignet. Es macht also keinen wirklichen Sinn große Mengen Bargeld in Kryptowährungen zu tauschen um später dafür gewappnet zu sein wenn es kein Bargeld mehr geben sollte. Da lohnt sich viel eher die Investition in Edelmetalle, Edelsteine oder Kunstgegenstände. Eben Dinge die einen gewissen Wert haben und diesen auch vermutlich Inflationsbereinigt behalten werden.

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