HomeAllgemein

Marketing: Verhaltensdaten werden noch nicht ausreichend genutzt

Marketing: Verhaltensdaten werden noch nicht ausreichend genutzt
Like Tweet Pin it Share Share Email

Es ist das Thema der Zukunft. Big Data und der richtige Umgang mit den Daten seiner Kunden. In diesem Zusammenhang hat Silverpop und Forrester Consulting eine Untersuchung vorgenommen, inwieweit Unternehmen verhaltensorientierte Daten ihrer Kunden bei Marketingstrategien berücksichtigen.

Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass dass Unternehmen, die Verhaltensdaten ihrer Kunden für Marketingkampagnen nutzen, erhebliche wirtschaftliche Vorteile gegenüber ihren Kollegen erzielen und somit der ROMI (Return on Marketing Investment höher ausfällt. Insgesamt wurden 157 amerikanische Marketing-Experten befragt, ob sie auf  Behavioral Marketing Automatisierung für die Unterstützung von Kommunikationsstrategien und Kampagnendurchführung setzen.

„Der Kunde von heute fordert eine persönlichere Betreuung und um diese zu erreichen, müssen Marketers stärker automatisieren”, sagt Lori Wizdo, Principal Analyst bei Forrester Research, Inc., in seinem Blog-Beitrag „Buyer Behavior Helps B2B Marketers Guide the Buyer’s Journey”. „Marketing- Automation erfasst Kundenverhalten – das für Marketer größte unerschlossene Kapital. Durch Marketing Automation erfahren wir, welche spezifischen Produkte konsumiert werden, wo Kunden unsere Produkte finden und was sie als nächstes kaufen werden. Mit diesen Daten und diesem Wissen können Marketers zielgerichtete Produkte anbieten und Angebote auf den Markt bringen, die besser auf die Kunden zugeschnitten sind und schließlich den Umsatz steigern. ”

Wichtige Vorteile von Behaviour Marketing

  • Behavioral-Marketing steigert Umsatz und Kundenzufriedenheit/Loyalität: Marketers berichten von einer Steigerung des Return on Marketing Investment (ROMI) und Kundenzufriedenheit/Loyalität um 44 bzw. 42 Prozent, hervorgerufen durch gezielt getroffene Maßnahmen, die sich am Verhalten der Kunden auf bestimmten Kanälen orientieren.
  • Positiver Einfluss auf Vertriebskanäle und Ertrag: B2B-Behavioral-Marketers schreiben 34 Prozent ihres gesamten Umsatzes dem Behavioral-Marketing zu – das sind fast 10 Prozent mehr als ihre Kollegen (26 Prozent). B2C-Behavioral-Marketers beziffern den Wert auf 26 Prozent. Vergleichsgruppen lagen hier bei lediglich 21 Prozent.
  • Kunden-Verhaltensdaten bleiben das größte ungenutzte Marketing-Kapital: Forrester fand heraus, dass bisher nur 45 Prozent der Unternehmen Verhaltensdaten tatsächlich in einer

„Marketers haben bei der Automation bereits einen weiten Weg hinter sich. Allerdings nutzen nicht alle das volle Potential und beziehen Kundenverhalten immer noch nicht in ihre Kampagnen mit ein”, so Bryan Brown, Director of Product Strategy bei Silverpop. „Daten sind der Treibstoff, der die digitalen Marketingkampagnen von heute antreibt. Denn nichts hat einen höheren Wert als das Wissen über zukünftiges Kundenverhalten. Durch die Erfassung der Daten und schnelles Handeln können Marketers individuelle Beziehungen aufbauen und den Unternehmenserfolg langfristig sichern. ”

Wer also im Online-Handel effiizienter agieren möchte und sich nicht nur auf seine Trackingtools verlässt und anhand dieser Werte seine Kampagnen optimiert, sollte einen Schritt früher anfangen und Daten über seine Kunden sammeln. Das wird in Zukunft ein echter Wettbewerbsvorteil und in der Masse der Informationen wird der Konsument dankbar sein, nur die Informationen zu erhalten, die ihn wirklich aktuell interessieren.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)
Marketing: Verhaltensdaten werden noch nicht ausreichend genutzt, 5.0 out of 5 based on 1 rating

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen