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Neue Werbeformate auf Twitter geplant

Neue Werbeformate auf Twitter geplant
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Die Schlacht der Social-Media-Plattformen um Werbekunden tobt unvermindert weiter. Nachdem jüngst Pinterest angekündigt hatte, erstmalig bezahlte Werbeplätze einführen zu wollen (wir berichteten), hat nun das Wall Street Journal (WSJ) recherchiert, dass der Kurznachrichtendienst Twitter eine ganze Palette neuer Anzeigenformate einführen wolle.

Nach Informationen des WSJ hat die Führungsebene von Twitter potenziellen Werbekunden im Rahmen einer Road-Show durch die Vereinigten Staaten bereits nicht weniger als 15 neue Anzeigenformate präsentiert, die kurz vor ihrer Einführung stehen sollen.

Die Zielgruppen eines dieser neuen Werbeformate seien dabei augenscheinlich Anbieter von Apps und Spielen. Der Ansatz hierbei sei es, ähnlich wie beim Wettbewerber Facebook bereits seit Jahren möglich und wirtschaftlich sehr erfolgreich demonstriert, Apps direkt kaufen und herunterladen zu können. Hiermit möchte man bei Twitter offensichtlich klar kommunizierten Kundenwünschen besser entsprechen. „Dass es keinen Direktlink zur App-Installation gibt, ist ein Problem“, meint etwa Edward Chin vom Spiele-Entwickler Supersolid über den Kurznachrichtendienst.

Auch in einem weiteren Punkt scheint das Zuckerberg-Imperium eine gewisse Vorbildfunktion für die Pläne des Twitter-Managements auszuüben. So habe man sich auf die Fahnen geschrieben, die Auswertung der Nutzerdaten künftig deutlich zu intensivieren und zu optimieren. Hierzu habe das Social Media-Netzwerk bereits bestehende Partnerschaften mit großen Datenvermarktern ausgeweitet.

Die beschriebenen Planungen bei Twitter spiegeln offensichtlich den Druck auf das Management wider, die Ertragskraft der Plattform signifikant zu verbessern. Das Unternehmen hat die Gewinnzone noch nicht erreicht und schreibt trotz seiner Popularität und großen Verbreitung nach wie vor rote Zahlen. Die Entwicklung des Aktienkurses ist für Anleger enttäuschend.

Der wirtschaftliche Erfolg der nun laut WSJ bevorstehenden Neuerungen bleibt abzuwarten. Gleiches gilt allerdings auch für die Reaktion der User. Begeisterte Jubelstürme innerhalb der traditionell eher puristischen Twitter-Anwendergemeinde scheinen da wohl eher unwahrscheinlich zu sein.

 

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