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Newsletter-Marketing: Tops und Flops liegen nah beieinander

Newsletter-Marketing: Tops und Flops liegen nah beieinander
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Große Unternehmen machen vor, wie ein erfolgreiches Newsletter-Marketing aussehen muss. Doch nicht nur die positiven Beispiele der Szene, sondern auch negative Beispiele können helfen die eigenen Newsletter-Kampagnen zu verbessern und die Conversion-Rate zu stärken. Wenn Ihr Euch und Euer Unternehmen voranbringen möchtet, ist Newsletter-Marketing ein wichtiges Hilfsmittel zum Erfolg.

Newsletter-Marketing als Teil der Vertriebsstrategie

Sich als Unternehmen nur auf einen Marketing-Kanal zu verlassen kann sich in der heutigen Zeit schnell rächen. Vor allem, da E-Mail-Marketing weder mit sonderlichem Aufwand noch mit sonderlich hohen Kosten verbunden ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Marketing-Kanälen kann das Unternehmen mit geringstem Einsatz eine große Zahl an Kunden erreichen und die Kundenkontakte und den Erfolg der Kampagnen sogar anhand nachvollziehbarer Analyse-Daten erfassen. Dies ist bei kaum einer anderen Marketing-Strategie so einfach möglich.

Dennoch scheuen viele kleine und mittelständische Unternehmen und auch StartUps vor dem Einstieg in ein umfassendes Newsletter-Marketing zurück. Denn die Anforderungen scheinen auf den ersten Blick sehr hoch zu sein. Aus dem Bauch heraus sollte ein solches Projekt nicht entschieden und gestartet werden.

E-Mail-Marketing muss geplant und strukturiert werden

Projektierung ist das Zauberwort, welches Ihr beim E-Mail-Marketing Euch in jedem Fall vor Augen halten solltet. Denn ein gutes und erfolgreiches Newsletter-Marketing will geplant und vor allem strukturiert werden. Das betrifft nicht nur die Gestaltung der verschiedenen Newsletter, sondern beginnt zunächst bei der Definition der Ziele.

Die große Flexibilität von E-Mails erlaubt es dem Unternehmen die verschiedenen Ziele mit den Newslettern zu verknüpfen. Sollen neue Kunden gewonnen, Bestandskunden retargetet werden, sollen bestimmte Produkte oder Dienstleistungen angeboten oder allgemein die Umsatzzahlen optimiert werden? Je nach Ziel müssen die Newsletter unterschiedlich aufgebaut und adressiert werden. Die Ziele und somit die Zielgruppe definiert dementsprechend die Standards, nach welchen die Newsletter erstellt werden müssen, um erfolgreich zu sein.

Darüber hinaus gibt es einige Punkte zu beachten, wenn die Newsletter erfolgreich sein und die Kunden und die Zielgruppe erreichen sollen.

Interesse wecken und Leser animieren

Der Newsletter muss von Anfang an das Auge des Betrachters einfangen und diesen dazu animieren den Newsletter zu öffnen. Hierfür sind zwei Elemente von entscheidender Bedeutung.

Der Betreff: Der Betreff ist der Schlüssel, um das Interesse Eurer Leser zu wecken. Beim Betreff habt Ihr nicht viel Platz und müsst Euch dementsprechend kurz halten. Durch die Nutzung von Sonderzeichen und verschiedenen Satzzeichen könnt Ihr die Aufmerksamkeit des Betrachters wecken und ihn somit motivieren die E-Mail zu öffnen.

Der Preheader: Als Preheader wird die kurze Vorschau bezeichnet, welche bei vielen E-Mail-Programmen an Computer, Smartphone und Tablet angezeigt wird. Diese kann von Euch in einem Newsletter extra gestaltet werden. Ihr erhaltet somit mehr Raum, um den Vorteil für den Kunden herauszuarbeiten, sein Interesse zu wecken oder allgemein den Inhalt Eures Newsletters schmackhafter darzustellen.

Beide Elemente kommen ohne grafische Möglichkeiten aus. Ihr seid ausschließlich auf die Möglichkeiten der Typographie angewiesen, um das Interesse Eurer Empfänger zu wecken. Damit habt Ihr allerdings auch die Chance die Leser schnell und ohne viel Aufwand von Eurem Newsletter zu überzeugen. Durch Personalisierung und die Anpassung von Betreff und Preheader an die jeweilige Zielgruppe könnt Ihr bereits wichtige Erfolge feiern.

Passende Newsletter-Vorlagen erleichtern die Arbeit

Inhalt und Design müssen sich bei einem Newsletter optimal ergänzen. Vor allem das Design bereitet allerdings vielen Unternehmern ganz besondere Schwierigkeiten. Dabei lässt sich dank passender Newsletter-Vorlagen viel Arbeit einsparen. Denn die Kosten für ein individuell gestaltetes Newsletter-Template können vor allem kleine Unternehmen und StartUps schnell überfordern. Durch den Einsatz von allgemeinen Newsletter Templates hingegen kann passend zum Anlass und zur Zielgruppe eine passende Vorlage einfach ausgewählt werden. Diese muss nun nur noch an die eigene Corporate Identity angepasst werden, um einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen.

Der Wiedererkennungswert: Stringenz ist bei der Gestaltung von Newsletter-Kampagnen besonders wichtig. Zwar dürfen und müssen die Inhalte der Newsletter beständig wechseln und angepasst werden, doch ein grundlegendes Design mit hohem Wiedererkennungswert ist von unschätzbarer Bedeutung. Einige der erfolgreichsten Newsletter, welche wir später noch vorstellen möchten, arbeiten mit simplen, aber dennoch sehr klaren Design-Entscheidungen und können sofort dem jeweiligen Unternehmen zugeordnet werden.

Designs anpassen: Wenn die grundlegende Designentscheidung getroffen wurde, solltet Ihr diese nur noch selten ändern. Allerdings kann ein Bruch mit der bekannten Tradition durchaus die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wenn Ihr beispielsweise Sonder-Kampagnen zu Feiertagen fahren möchtet, kann hier ein besonderes Design die Aufmerksamkeit der Leser schärfen und Euch somit deutlich besser positionieren.

Ihr seht wie wichtig das Design für eine erfolgreiche Newsletter-Kampagne ist. Hochwertige und leistungsstarke Newsletter-Tools bieten Euch eine ganze Reihe an Newsletter-Templates, welche Ihr schnell und mit wenig Aufwand an Eure Ansprüche und Euer Unternehmen anpassen könnt. Somit könnt Ihr die verschiedensten Newsletter-Kampagnen einfacher gestalten und entwickeln.

Inhalt und Design als in sich geschlossene Lösung

Neben dem Design spielen natürlich auch die Inhalte bei einem Newsletter eine wichtige Rolle. Diese müssen für die Leser eine hohe Relevanz oder einen hohen Mehrwert haben, um den Leser vom Sinn des Mailings zu überzeugen. Natürlich ist es unmöglich mit jedem Newsletter immer exakt die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu treffen. Aus diesem Grund müssen Newsletter-Marketing-Kampagnen begleitet und ausgewertet werden.

Durch das Feedback der Leser-Reaktionen auf das Mailing können die eigenen Inhalte und auch die eigene Außendarstellung immer wieder verbessert und optimiert werden. Somit schleift sich eine Newsletter-Kampagne immer weiter zurecht, bis sie exakt den Bedürfnissen der Zielgruppe entspricht. Je mehr Übung und Routine sich hierbei entwickeln und je besser die Datenlage über den eigenen Kundenstamm wird, umso einfacher und zielgerichteter lassen sich neue Kampagnen realisieren.

Gute Beispiele für gelungenes Newsletter-Marketing

In den verschiedenen Märkten haben sich einige kleine und große Unternehmen durch besonders gelungene und optimierte Newsletter-Kampagnen einen Namen gemacht. Oftmals kann man sogar sagen, dass die Newsletter in Teilen für den Erfolg der Unternehmen verantwortlich gemacht werden können. Wichtig ist, dass bei den verschiedenen Beispielen immer auch die Branche mit erfasst wird. Denn je nach Branche und Angebot des Unternehmens können die Kunden mehr oder weniger Newsletter-affin sein und sich entsprechend gut oder schlecht für diese Form des Marketings eignen.

Unterschiedliche Schwerpunkte in verschiedenen Branchen

Um die Unterschiede der verschiedenen Branchen zu verdeutlichen, präsentieren wir die Top-Newsletter-Versender in den Branchen Lieferservice, Bekleidung, Blumen, Dekoration und Erlebnis & Freizeit. So kann eine große Bandbreite an Kunden und Zielgruppen optimal abgebildet werden. Diese Newsletter-Versender überzeugen ganz besonders durch die Qualität ihrer Newsletter:

Der Lieferservice Nordsee: Mit einer personalisierten Ansprache, einem im Firmen-Branding perfekten Design und vielen Informationen und Links bereits im Header weiß der Newsletter von Nordsee auf ganzer Linie zu überzeugen. Das Interesse des Betrachters wird geweckt und vom Newsletter gleich direkt zufriedengestellt.

Nordsee

Bekleidung von Zalando: Alle Newsletter von Zalando sind in einem einheitlichen Design gestaltet, welches professionell aufgebaut und umgesetzt wurde. Die gebotenen Vorteile für den Kunden sind sofort ersichtlich und können mit einem perfekt integrierten Link direkt aufgerufen werden. Der Mehrwert für den Kunden ist dementsprechend hoch.

Blumen von Bloomydays: Sehr edles Design der Newsletter in schwarz/weiß mit klaren Akzentuierungen. Die Call-to-action ist sofort erkennbar und zentral platziert. Alle Bilder sind geschmackvoll und in bester Auflösung. Hier kann der Kunde bereits den Anblick des Newsletters genießen.

Dekoration von Ikea: Die Newsletter von Ikea konzentrieren sich auf das Wesentliche. Das Firmen-Branding ist sofort erkennbar und einheitlich über alle Newsletter gestaltet. Die beworbenen Inhalte sind mit einer klaren Call-to-action versehen. Ablenkende Elemente werden in diesem Newsletter vollkommen vermieden.

Erlebnis & Freizeit mit Mydays: Das runde und professionell gestaltete Design ist gänzlich im Stile des Firmen-Brandings gehalten. Viele Informationen für den Leser sind auf den Seiten vorhanden, ohne dass dieser von den einzelnen Informationen erschlagen wird. Gut platzierte Links und verschiedene CTAs sorgen für schnelle Reaktionsmöglichkeiten des Lesers.

Durchdachte Strategien und Designs bieten beste Ergebnisse

Wie an den oberen Beispielen sehr gut erkannt werden kann spielt das Design bei vielen Newslettern eine enorm starke Rolle. Dabei haben die oben genannten Unternehmen es geschafft, sich bei den verschiedenen Newsletter-Kampagnen einen eigenen Stil zu schaffen und diesen gezielt weiterzuentwickeln. Durch den gezielten Einsatz des Marken-Brandings und ein entsprechend hochwertiges Newsletter-Template können die verschiedensten Inhalte auf einer passenden Plattform präsentiert werden.

Aus fremden Fehlern lernen: Darauf solltet Ihr verzichten

Neben all den guten Beispielen gibt es auch einige Unternehmen, deren Newsletter bei weitem nicht diese Qualität erreichen. Hier hat man oftmals das Gefühl, dass die Newsletter nur erstellt werden, weil man das eben so macht. Hier Namen zu nennen wäre weder fair noch zielführend. Allerdings gibt es einige Fehler bei den verschiedenen Unternehmens-Newslettern, welche immer wieder präsent sind. Diese Fehler wären unter anderem:

Schlechte Bilder: Bilder und grafische Elemente machen Newsletter lebendig. Sind die Bilder jedoch in einer zu geringen Auflösung, unscharf oder von allgemein schlechter Qualität, kann dies den Newsletter schnell schlecht aussehen lassen.

Kaum Design: Ein schlankes und elegantes Design kann zielführend sein. Auf Design-Elemente beinahe vollständig zu verzichten und nur einen großen und hässlichen Link zu präsentieren ist hingegen ein echtes No-Go und sollte in jedem Fall vermieden werden.

Fehlende Fokussierung: Nicht fokussierte Newsletter werden kaum gelesen. Wenn die Inhalte erst nach einem Viertel des Newsletters anfangen, wird sich kaum ein Leser die Zeit nehmen so weit nach unten zu scrollen. Wichtige Inhalte müssen schnell erfassbar und klar formuliert sein.

Ihr seht: Es gibt eine Menge Fehler, die man beim Erstellen von Newslettern machen kann. Wir empfehlen vor allem die Lektüre der verschiedensten Newsletter, um sich selbst ein Bild von guten und schlechten Exemplaren machen zu können. Von guten Kampagnen lernen und die Fehler der schlechten Kampagnen nicht zu wiederholen ist ein wichtiger Prozess auf dem Weg zum eigenen, perfekt gestalteten Newsletter und zur eigenen erfolgreichen Newsletter-Kampagne.

Gastautor
Michelle Büchler, Business Development Managerin D-A-CH bei Mailify

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