HomeAllgemein

Online Banking kommt eCommerce zugute

Online Banking kommt eCommerce zugute
Like Tweet Pin it Share Share Email

Einkaufen im Internet ist salonfähig geworden. Ein entscheidender Faktor im eCommerce ist das Online-Banking, das den Kauf und Verkauf von Produkten im Internet erst möglich gemacht hat.

84 Prozent der Deutschen nutzen Online-Banking, um ihre Finanzgeschäfte bequem von zu Hause aus zu erledigen. Und auch den Banken kommt der Trend gelegen. Sie sparen Personalkosten und können ihre Dienste günstiger anbieten. Die Postbank ist nun noch einen Schritt weiter gegangen und verlangt ab dem 1. April dieses Jahres extra Gebühren für Kunden, die das Online-Banking scheuen. So wird dort eine Überweisung, die Einrichtung eines Dauerauftrags oder das Einlösen eines Schecks in Zukunft mit 99 Cent berechnet. Finanzexperten sagen voraus, dass andere Kreditinstitute mit ähnlichen Gebühren folgen werden.

In der Regel haben Online-Banking-Skeptiker Bedenken, ihr Konto könne von Dritten leer geräumt werden. Dabei gibt es heutzutage effektive Verfahren, um genau dies zu verhindern. Die Norisbank bietet beispielsweise drei verschiedene TAN Sicherheitsverfahren. Kunden können Überweisungen und andere Bankgeschäfte mit Hilfe einer papierhaften TAN-Liste (iTan) tätigen, oder alternativ per SMS mit der mobilen TAN und per Foto-TAN. Für jeden Vorgang wird eine einmalige Transaktionsnummer generiert und eingegeben. Ein Ausspionieren dieser bringt Kriminellen also keinen Erfolg, da die TAN direkt nach der einmaligen Verwendung wieder verfällt.

Mit guter Sicherheitssoftware online Banking kein Problem

Mit einer guten Sicherheitssoftware braucht niemand Online-Banking zu scheuen. Gegen Viren, Trojaner und andere Malware helfen eine gute Firewall und ein aktueller Virenscanner. Darüber hinaus sollten die Passwörter regelmäßig geändert werden und immer aus einer Kombination von Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen bestehen. Name von Kindern und Haustieren sowie Geburtstagen sind Tabu. PINs, TANs und Passwörter sollten Kunden nicht auf dem Computer speichern und ebenso wenig im Portemonnaie mit sich herumtragen.

In der Zukunft werden Passwörter vermutlich gänzlich von Fingerabdruckscannern abgelöst werden. Mit einer Software namens Crealogix könnten sich Kunden per Fingerabdruck auf ihrem Handy zum Online-Banking anmelden und ihre Rechnungen bezahlen. Die sogenannte Touch ID ist einmalig. Auch wenn das Scannen von Fingerabdrücken aktuell noch wenig gebräuchlich ist, sollte der Online-Handel es im Blick behalten. Die Zukunft kommt oft schneller, als man denkt, und nur wer Neuerungen schnell adaptiert, besteht im Wettbewerb.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen