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Online-Werbemarkt erstmals vor TV

Online-Werbemarkt erstmals vor TV
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Das Internet boomt und ist nun sogar das Werbemedium Nummer 1. Dies geht zumindest aus einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Pricewaterhouse Coopers (PWC) hervor.

Demnach gehen die Analysten bei den Online-Werbespendings (Netto) von einem Marktanteil von 23 Prozent aus.  Das bisher führende Medium TV kommt in der Studie lediglich noch auf 20,8 Prozent.

Anders als der Online-Vermarkterkreis (OVK), der erst zur diesjährigen dmexco seine aktuellen Prognosen abgab, liegt damit das Internet erstmals vor der Gattung TV: Der OVK bewertet seine Zahlen Brutto, also ohne Abzug diverser Rabatte und kam für das Internet seinerzeit auf einen Marktanteil von 21,8 Prozent, während TV mit 38,2 Prozent prognostiziert wurde.

Wenn beide Studien also in sich stimmen und PWC die Netto-Werbespendings und der OVK die Brutto-Werbeumsätze einbeziehen, wird deutlich aufgezeigt, mit welch hoher Brutto-Netto-Schere das Fernsehgeschäft weiterhin zu kämpfen hat. Wichtig zu wissen ist auch, dass der gesamte Suchmaschinenmarkt eigentlich als Netto-Werbeerlöse betrachtet werden muss. Anders als bei der klassischen Werbung, hat Google vor einiger Zeit bereits, die in der Branche ansonsten üblichen Agenturrabatte gestrichen. Weitere Rabatte sind ebenfalls nicht in diesem Segment relevant.

Für beide Studien gilt festzuhalten, dass es sich um eine ungefähre Schätzung/Hochrechnung der Zahlenwerte handelt. Durchaus imposnat ist jedenfalls, wie sich der Werbemarkt insgesamt verändert und sich immer mehr in die digitale Welt verlagert. Dabei muss an dieser Stell erwähnt werden, dass die Großen sich immer häufiger zusammenschließen, sich Scaleneffekte erhoffen und immer mächtiger werden. Ob bei Vermarkten oder Agenturen – in beiden Fällen ist es nicht immer nur positiv für den Kunden.

PWC jedenfalls sieht, dass sich die beiden Mediengattungen TV und Internet in den kommenden Jahren weiter entfernen werden – zugunsten des Internets. Auch die Aussichten für den deutschen Online-Werbemarkt sieht die PWC-Studie durchaus positiv und rechnet mit einem robusten Wachstum. Bis 2016 soll aufgrund des günstigen Werbe-und Konsumklimas in Deutschland sogar die Hürde von 70 Milliarden Euro erreicht werden können. Ein mächtiges Wachstum, wenn es so kommt. Fest stehen sollte, dass der Online-Werbemarkt erneut in diesem Jahr eine neue Bestmarke erreichen wird.

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