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Online-Werbemarkt in USA wächst kräftig

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Das Geschäft mit Online-Werbung entwickelt sich weiter positiv. Laut der Studie “Internet Advertising Report” konnten die Einnahmen mit Online-Werbung in den USA um 22 Prozent auf mittlerweile 31 Milliarden Dollar gesteigert werden. Ein Rekordwert, der alleine in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres mit einem Wert von über 9 Milliarden Dollar geebnet wurde. Der größte Anteil macht in den USA der Bereich Suchmaschinenmarketing mit 14,8 Milliarden Dollar (2010: 11,7 Milliarden Dollar) aus.

Wenig überraschend, aber mit einem ähnlich geringen Anteil noch wie in Deutschland, wächst der Bereich mobile Advertising derzeit am schnellsten in den USA. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 1,6 Milliarden Dollar (2010: 0,6 Milliarden Dollar). Der Bereich klassische Online-Werbung (Banner, Video) hat in den USA ebenfalls ein rasantes Wachstum im Vergleich zum Jahr 2010 hingelegt. So konnte der Bereich in den USA um 35 Prozent zulegen, was einem Gesamtvolumen von 11,1 Milliarden Dollar entspricht. Video-Werbung konnte mit rund 1,6 Milliarden einen sehr beachtlichen Teil zu diesem Ergebnis beitragen.

Der in den letzten Jahren stattgefundene Preisverfall bei den CPM (CPM = TKP = Tausender Kontakt Preis) hielt auch in 2011 weiter an. Wenn auch nicht ganz so dramatisch wie in den Jahren zuvor, bleibt die Hoffnung, dass der Preisverfall bei den CPMs die Talsohle erreicht hat. In wie weit neue Technologien wie beispielsweise Retargeting ein Grund für die Abschwächung sind, ist nicht nachweisbar.

Um einen ungefähren Eindruck über den US-Markt im Vergleich zu Deutschland zu erhalten, haben wir die Bereiche Suchmaschinenvermarktung, klassische Online-Werbung und Mobile einmal in einem Diagramm verglichen.

Online-Werbemarkt Deutschland vs USA

Es wird deutlich, mit welchem Marktvolumen man in den USA arbeiten kann. Bei uns in Deutschland macht Suchmaschinenwerbung (SUMA) rund 2,93 Milliarden Dollar aus, im klassischen Bereich sind es 4,82 Milliarden Dollar. Vergleicht man den Mobile-Sektor sind es in Deutschland rund 53 Millionen Dollar. Der Bereich steckt definitiv sowohl in Deutschland als auch in den USA noch in den Kinderschuhen. In beiden Länden wächst der Bereich überdurchschnittlich und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Budgets sich weiter in den Mobile-Sektor verlagern.

Quelle

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