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Online-Werbung im E-Commerce: Die wichtigsten Begrifflichkeiten (Teil 2)

Online-Werbung im E-Commerce: Die wichtigsten Begrifflichkeiten (Teil 2)
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In unserer 15-teiligen Artikelreihe „Online-Werbung im E-Commerce“ geht es heute im zweiten Teil zunächst einmal um ein paar wichtige Begrifflichkeiten, von denen einige sicherlich im weiteren Verlauf der Artikelreihe immer wieder vorkommen. Sollte es Fragen geben oder wichtige Ergänzungen, einfach kurz melden oder die Kommentarfunktion nutzen.

Inhalt des Artikel

Display-Advertising

Beim Begriff Display-Advertising umfasst alle Maßnahmen, die online mit grafischen Werbemitteln umgesetzt werden (z.B. Banner-Werbung)

AdImpression

Als Adimpression wird die Ausspielung eines Werbemittels durch einen Ad Server gesehen.

Adserver   

Ein Adserver dient zur Verwaltung, Auslieferung und das Tracking von Online-Werbemitteln. Anstelle der direkten Einbindung eines Werbemittels wird an der entsprechenden Stelle der Website ein sogenannter AdTag eingebunden, sodass auch auf Wunsch mehrere Kampagnen gleichzeitig auf diesem Werbeplatz ausgesteuert werden können. Beim Aufruf der Seite wird über den AdTag automatisch eine Anfrage an den Ad Server geschickt, ein verfügbares Werbemittel aus dem Kampagnenpool dann letztlich eingeblendet. Mit Hilfe  des Adressiert erhält der Werbetreibende zudem ein umfassendes und transparentes Reporting über ausgelieferte Impression, Klicks, CTR oder Konversion.

Affiliate-Marketing 

Beim Affiliate-Marketing verlinken Partnerseiten auf die zu bewerbenden Produkte/Dienstleistungen. Dabei stellt der Händler seinem Affiliate-Partner Werbemittel & Content zur Verfügung, die mit einem Link versehen und dem Partner eindeutig zugewiesen sind. Gelangt der Nutzer über den Link auf die Seite des Händlers und kauft beispielsweise ein Produkt, erhält dieser eine entsprechend vorher festgelegte Provision. Es gibt insgesamt unterschiedliche Abrechnungmodelle, beispielweise pay per click, Lead, etc.

Behavioral Targeting

Unter Behavioral Targeting versteht man die Auslieferung digitaler Werbung basierend auf dem vergangenen Surfverhaltens (Behavior) der Nutzer. Im Bereich Online-Werbung gibt ed verschiedene Varianten des Targetings. Das Behavioral ist eine Variante.

Predictive Behavioral Targeting

Predictive Behavioral Targeting ist die Auslieferung digitaler Werbung an Nutzergruppen, denen anonymisiert bestimmte Attribute (Soziodemographie, Produkt- und Kaufinteressen, Psycho-graphische Merkmale, etc.) mit Hilfe von statistischen Prognosen basierend auf Surfverhalten, Befragung und ggf. externen Daten zugeschrieben werden. Das prädikative Behavioral Targeting soll dabei noch gezielter die Zielgruppe ansprechen, wobei man dies jeweils immer im Verhältnis zu den Mehrkosten für diese Art von Werbung setzen und somit testen muss.

Retargeting

Bei Re-Targeting werden die Werbemittel der Nutzergruppe erneut angezeigt, die bereits vorher schon einmal eine bestimmte Aktion (z.B. Besuch der Webseite) auf der eigenen Webseite ausgelöst hat.

Conversion Rate (CVR)

Die CVR beschreibt das Verhältnis der Konvertierungen (Order, Leads, etc.) zur definierten Messgröße (Impressions, Clicks, User etc.). Insbesondere als Shop-Betreiber sollte man die Conversion optimieren und so die Kampagne sukzessive effizienter gestalten.

Cost per Action (CPA)   

Unter dem CPA werden die Kosten einer werbeinduzierten Aktion (Order, Lead, etc.) eines Users bezeichnet.

Cost per Click (CPC)

Cost per Klicks sind die Kosten im Bezug auf die Anzahl von Klicks, die durch ein Online-Werbemittel generiert wurden. CPC ist eine von mehreren Abrechnungsformen in der Online-Werbung.

Cost per Lead (CPL) 

Unter Cost per Lead versteht man die Werbekosten bezogen auf die Kontakte in Form von Datenbankeinträgen (Leads). Dies können beispielsweise eMail-Adressen, etc.. sein. CPL ist ebenfalls eine Abrechnungsform, die aber nicht so verbreitet ist wie CPC oder TKP.

Cost per Mille (CPM oder TKP) 

Kosten-pro-Tausend sind also die Kosten, die für die Buchung von 1.000 AdImpressions anfallen.

Frequency Capping (FC) 

Technisches Verfahren vom Adressier zur Einhaltung einer maximalen Kontaktanzahl mit einem Online-Werbemittel. Im Displaybereich sagt man, dass es meist mehrere Kontakte benötigt, damit der Nutzer auf die Produkte/Dienstleistungen aufmerksam wird. Letztlich ist dies aber immer individuell zu sehen und zu testen.

Keyword Advertising

Keyword-Advertising ist eine weitere Möglichkeit, die Werbung gezielt auszusteuern. Die Ausspielung von Werbung basierend hier auf Keywords, die im SEA oder Display-Bereich ausgesteuert und je nach Anbieter und Technik Verwendung findet.

Mobile Advertising

Werbung auf mobilen Endgeräten

Real-Time-Bidding (RTB)

Real-Time-Bidding ist ein Auktionsverfahren, bei dem Werbungtreibende ein Gebot für eine Werbefläche (meist Bannerwerbung, immer mehr auch Videowerbung) bieten. Dabei wird eine verfügbare Werbefläche in Echtzeit mit dem Werbemittel des Höchstbietenden ausgeliefert.Es gibt sicherlich einige weitere Bergrifflichkeiten. Für unsere Artikelreihe reicht dies und dient für unsere neuen Leser gerne auch als Auffrischung.

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