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Progressive Web App: Wie die neuen Anwendungen die Conversion Rate steigern können

Progressive Web App: Wie die neuen Anwendungen die Conversion Rate steigern können
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Wie wahrscheinlich es ist, dass im Netz aus einem Webseitenbesucher ein zahlender Kunde wird, gehört zu den wichtigsten Fragen des E-Commerce. Die Conversion Rate lässt sich dabei mit verschiedenen Mitteln wie etwa Übersichtlichkeit und Ladezeiten optimieren. Neu in der Riege der potenziellen Helfer sind nun die sogenannten Progressive Web Apps. In der Tat könnten sie großes Potenzial bergen.

Progressive Web Apps: Die Mobilität der Zukunft

Als Progressive Web App bezeichnet man Anwendungen für Mobilgeräte und Desktopcomputer, welche die Vorzüge einer Website mit jenen einer App verknüpfen. Diese Anwendungen basieren auf einem Code, der der gültigen Web-Technologie, also etwa HTML, entspricht.

Optisch und in ihrem Funktionsumfang sind Progressive Web Apps zunächst nicht von echten Webseiten zu unterscheiden. Hinzu kommt jedoch, dass sie außerdem sinnvolle Funktionen nativer Apps bieten. Hierzu gehören beispielsweise die Verfügbarkeit unabhängig von der Internetverbindung und der direkte Zugang von Startbildschirm oder Desktop aus. Sinnvoll aus Nutzersicht ist außerdem die Tatsache, dass diese neue App-Form weniger Speicherplatz benötigt.

Für Unternehmen liegt ein weiterer Vorteil der Apps darin, dass sich diese deutlich zügiger entwickeln lassen und nicht für einzelne Plattformen individualisiert werden müssen. Das bedeutet nicht nur Zeit- sondern auch Kostenersparnis. Kein Wunder also, dass Progressive Web Apps schon 2020 zu den bestimmenden Trends gezählt wurden.

Mobile Nutzerfreundlichkeit erhöht das Potenzial im E-Commerce

Nutzfreundlichkeit spielt im E-Commerce eine außergewöhnlich große Rolle. Wie schnell Webseiten laden, wie gut sich Kunden im Shop zurechtfinden und wie attraktiv die Oberfläche designt ist, bestimmen unter anderem darüber, ob der Nutzer abspringt oder ob er bleibt. Dabei ist die Usability längst nicht mehr nur am Destop-PC ein wichtiges Thema. Da immer mehr Kunden für das Online-Shopping ihr Smartphone verwenden, braucht es mobiloptimierte Oberflächen.

Zu spüren bekommen dies viele Branchen derzeit. Von Modehändlern über Fahrzeugmarken bis hin zu Urlaubsanbietern und Online-Casinos: Der Kunde muss sich auf der Website und in der App so wohl wie möglich fühlen. Erst dann kann darüber nachgedacht werden, weitere Werkzeuge aus dem Marketing-Mix zu nutzen und so die Konkurrenzfähigkeit auszubauen.

Ein zentrales Marketinginstrument sind beispielsweise Willkommensboni für Neukunden. Damit Nutzer trotz der enormen Auswahl an Anbietern auf dem digitalen Markt zu Stammkunden werden, ist ein positiver Erstkontakt entscheidend. Und hier fließen Boni sowie Usability zusammen: Wird etwa ein potenzieller Neukunde dank eines Online Casino Willkommensbonus auf einen Anbieter aufmerksam, kann die schnelle und unkomplizierte Nutzung dieses Bonusangebotes darüber entscheiden, ob der Kunde den Erstkontakt ausschöpft und im Anschluss auch auf die Internetseite des Anbieters zurückkehrt.

Wie Progressive Web Apps die Conversion Rate optimieren

Eine Frage, die sich Unternehmen aus der E-Commerce-Branche nun stellt: Warum sollte die Progressive Web App sinnvoller sein als die Kombination aus klassischer App und Website? Die folgenden sechs Punkte gewähren einen Einblick:

  1. Progressive Web Apps sind suchmaschinentauglich

Die Progressive Web App ist dank ihres Aufbaus und der dahinterstehenden Technologie dazu in der Lage, sich als natürliches Element des Internets zu positionieren. Es ist mit Hilfe des Service Workers und der Web-App-Manifeste möglich, auf die Progressive Web App zu verlinken und diese von Suchmaschinen indexieren zu lassen.

  1. Die Inhalte sind auch offline verfügbar

Ein klarer Vorteil der Progressive Web Apps ist, dass diese auch dann nutzbar bleiben, wenn gerade keine Internetverbindung besteht. Auch wenn Nutzer von heute häufig zuhause mobile Lösungen nutzen und dort auf stabiles WLAN zugreifen können, schließt die Progressive Web App eine potenzielle Lücke. Wer beispielsweise im Urlaub ohne konstanten Zugriff auf das Internet in einem Shop stöbern möchte, kann das mit Hilfe dieser Hybridlösung tun.

  1. Kurze Ladezeiten verbessern das Nutzererlebnis

Kunden von heute sind angesichts des steigenden Angebots im Web nicht mehr darauf angewiesen, auf einzelne Webseiten zu warten. Die sinkende Aufmerksamkeitsspanne und die immer geringere Geduld der potenziellen Kundschaft können bereits im Millisekunden-Bereich für erhebliche Unterschiede sorgen.

Hierüber berichten auch Experten: „Wenn Sie mehr potentielle Leads bekommen und Ihre Conversions verbessern wollen, ist es essenziell, dass die Webseite in unter zwei Sekunden lädt. Denn knapp 50% der Nutzer erwarten eine solche Ladezeit und verlassen die Seite, wenn diese erst in drei Sekunden oder noch länger lädt. Amazon hat 2009 demonstriert, dass schon eine um 100 Millisekunden längere Wartezeit beim Kunden das Unternehmen 1% Umsatz kostet. Walmart hat in einer Studie belegt, dass jede Sekunde weniger Wartezeit die Conversion um 2% steigert.“ (Quelle: https://www.leonex.de/blog/e-commerce/progressive-web-apps-das-allheilmittel-fuer-hoehere-conversion-rates-und-neue-leads/)

Die Progressive Web App zeichnet sich durch schnelle Ladezeiten aus, da die Inhalte grundsätzlich nicht abhängig von einer Internetverbindung sind.

  1. Progressive Web Apps sind plattformübergreifend

Ein weiterer Vorteil: Eine Progressive Web App muss nur einmal programmiert werden und passt dann zu allen Plattformen. Es ist folglich nicht notwendig, etwa eine Version für iOS und eine für Android zu gestalten. Dies vergrößert den Kreis der potenziell erreichbaren Nutzer deutlich und hält den zugrundeliegenden Aufwand klein.

  1. Service Worker halten Inhalte aktuell

Dass die Angebote innerhalb der Progressive Web Apps stets auf aktuellem Stand sind, verdanken Anwender den sogenannten Service Workers. Hierbei handelt es sich um eine moderne Technologie, welche im Hintergrund läuft und eine fortwährende Aktualisierung ermöglicht.

  1. Progressive Web Apps machen unabhängig von App Stores

Eine Progressive Web App funktioniert sowohl auf dem PC als auch auf dem Smartphone oder Tablet. Hinzu kommt die Tatsache, dass die App nicht etwa über einschlägige Stores vertrieben werden muss. Unternehmen profitieren hier vom Wegfall eventueller Ausgaben für Provisionen.

Das sind die Vorteile für Unternehmen im E-Commerce

Zusammenfassend lässt sich über das Konzept der Progressive Web Apps sagen, dass diese sich gerade für E-Commerce-Unternehmen anbieten, um die eigene Conversion Rate zu optimieren. Im Vergleich zu einer klassischen App liegen die Kosten auf einem niedrigeren Niveau und die Usability verhält sich vorteilhaft. Weil auch Suchmaschinen Progressive Web Apps nicht nur indexieren, sondern lieben, profitieren Unternehmen von einem verbesserten Ranking.

Hinzu kommt laut ecommerceinstitut.de, dass eine Progressive Web App die Aufmerksamkeit des Nutzers länger zu binden scheint. Dies auch, weil der Zugriff jederzeit und unabhängig von der Internetverbindung möglich ist. Mit Push-Nachrichten lässt sich das eventuell noch zusätzlich optimieren.

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