Die Rakuten rüsten im Kampf um weltweite Marktanteile weiter auf. Wie bekannt wurde, haben die Rakuten die internationale Video-Streaming-Plattform Viki übernommen. Mit dem Kauf stärkt das Unternehmen ein ganz besonderes Raketen-Ökosystem aufzubauen und den Händlern eine einzigartige Plattform für den Abverkauf ihrer Waren zu bieten.
In 200 Ländern bietet Viki international gefragte TV-Serien, Filme und Musikvideos über seine Streaming-Plattform an. Für die Übersetzung setzt Viki auf Social-TV und Crowdsourcing: Die mehr als 22 Millionen Viki-Nutzer haben inzwischen Untertitel in mehr als 160 Sprachen erstellt und über 400 Millionen Wörter übersetzt. 2012 hatte Rakuten bereits den spanischen Video-On-Demand-Anbieter Wuaki.tv übernommen.
Mit dem Kauf von Viki sollte die weitere Strategie klar vorbestimmt sein, wobei das Zukunftsszenario in verschiedene Richtungen gehen kann. So könnten die Rakuten als einer der ersten Anbieter professionelle Produktvideos anbieten und seinen Händlern eine technologische Plattform dafür bieten. Außerdem geht es bei dem Kauf um Inhalts- und Sprachanalysetechnologie, die ebenfalls richtig eingesetzt, den Rakuten weitere Wettbewerbsvorteile gegenüber den anderen Big Playern bringen könnte.
Rakutens Investitionen in digitale Medien begannen 2012 mit der Übernahme von Kobo, einem der am schnellsten wachsenden E-Reader-Anbieter, dessen Angebot inzwischen mehr als vier Millionen E-Books, Magazinen und Zeitungen umfasst und Kunden in 190 Ländern findet. Es folgte die Übernahme des spanischen Video-On-Demand-Anbieters Wuaki.tv im gleichen Jahr hat bereits zu einer Expansion der Wuaki.tv-Angebote nach Großbritannien geführt. Mit der neuen Errungenschaft fügt Viki neben Wuaki.tv in diese Strategie ein und erweitert Rakutens Angebot um gefragte Primetime-, Mid- und Longtail-Inhalte von führenden TV-Sendern und Verleihern.
Viki beschäftgite an den Standorten in San Francisco, Singapur, Seoul und Tokio rund 50 Mitarbeiter. Die Community umfasst mehr als 22 Millionen Nutzer, die mehr als 40 Millionen Minuten pro Tag die Streams von 40 TV-Sendern anschauen. Bisher lag der Schwerpunkt eher in den Regionen rund um Nordamerika, Südamerika und Asien. Mit der Übernahme durch die Rekuten könnte sich die Community auch international schnell weiterentwickeln.
Wie genau Viki in das Angebot der Raketen implementiert werden soll, bleibt indes offen. Da das Thema Video-SEO aber immer wichtiger wird, sind wir gespannt, ob sich die Rakuten als einer der ersten Anbieter trauen, neue Wege zu gehen.
Rakuten setzt weiter auf digitale Inhalte, Ausbau des eigenen Online-Ökosystems,