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Revolution in der Mundhygiene: Vermarktung und Erfolg der Zahnputztablette

Revolution in der Mundhygiene: Vermarktung und Erfolg der Zahnputztablette
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Aufmerksamen Einkäufern ist in den letzten Jahren möglicherweise bereits eine Veränderung in der Zahnputz-Abteilung aufgefallen, die als kleine Revolution gefeiert wird: Zahnputztabletten. Die kleinen, an Pillen erinnernden Tabletten werden vor dem Zähneputzen in den Mund genommen und in möglichst kleine Stücke zerkaut. Anschließend wird ganz normal wie mit handelsüblicher Zahnpasta geputzt.

Dieser Prozess ist zwar ungewohnt, aber erstmal nichts besonderes. Das Zahnputz-Erlebnis selbst ist schließlich trotzdem ähnlich zu herkömmlicher Zahnpasta. Nicht mal eine besonders schonende oder gründliche Reinigung ist zwingend mit den Tabletten verbunden. Doch warum sind die kleinen Pillen dann so revolutionär? Was macht sie so besonders?

Plastikfreie Alternative im Zahnputz-Regal

Als einer der wichtigsten Gründe kann wohl genannt werden, dass die Zahnputztabletten plastikfrei hergestellt werden. Damit sind die nachhaltiger und umweltfreundlicher als herkömmliche Zahnpasta. Das in den meisten handelsüblichen Produkten enthaltene Mikroplastik ist mittlerweile nicht nur nachweislich in den Meeren zu finden und schadet den dort lebenden Organismen, sondern wurde sogar auch bereits als Ablagerung im menschlichen Körper entdeckt.

Dementsprechend ist die plastikfreie Version in Tablettenform nicht nur besser für die Umwelt, insbesondere vor dem Hintergrund der Klimakatastrophe und Zerstörung ganzer Ökosysteme durch den Menschen, sondern auch für die Endverbraucher selbst. Außerdem ist die Herstellung dank des fehlenden Mikroplastiks Ressourcen schonend und dementsprechend signifikant nachhaltiger als die Produktion von Tuben-Zahnpasta.

Auch die Verpackung besticht mit Nachhaltigkeit

Eine weitere Reduzierung von Plastik ist jedoch nicht nur in den Tabletten selbst enthalten, sondern ebenso in der Verpackung dieser. Die Zahnputz-Alternative kommt in ökologischen Papiertüten oder nachhaltigen Baumwollsäckchen auf den Markt. Dadurch wird die oftmals aus Plastik bestehende Tube vermieden und so der ökologische Fußabdruck des Produktes weiterhin verbessert.

Durch die Verpackung in Baumwollsäckchen oder Papiertüten sowie dem Verzicht auf Mikroplastik ist das Produkt also umweltschonend und daher empfehlenswert. Dass sie dennoch in vielen Haushalten bisher nicht angekommen sind und trotz der Vorteile für Umwelt und Mensch nicht zum Kassenschlager wurden, hat vornehmlich mit zwei Eigenschaften zu tun, die manch einen wieder zur herkömmlichen Paste greifen lässt.

Kleine Mängel der Tablette mindern ihre Beliebtheit

Die Alternative zu herkömmlicher Zahnpasta überzeugt nämlich beispielsweise nicht im Geschmack. Die oftmals nur leicht nach Minze oder anderen Kräutern schmeckenden Tabletten hinterlassen trotz Zahnreinigung keinen frischen Geschmack. Zudem schäumte das Produkt für viele Verbraucher nicht genug für die tägliche Zahnreinigung und sorgt für ein eher wässriges Zahnputz-Erlebnis.

Neuere Varianten mit verbesserten Formeln jedoch versuchen genau diese Probleme zu minimieren und so die Beliebtheit der nachhaltigen Tabletten zu erhöhen. Dies gelingt auch durchaus, da keine Argumente mehr gegen die Verwendung der Zahnputz-Tabletten spricht. Sobald es beim Putzen schäumt und am Ende ein erfrischtes Gefühl existiert, stehen die Tabletten der handelsüblichen Zahnpasta in nichts mehr nach.

Mittlerweile auch nachhaltige Paste erhältlich

Wem die Tabletten aufgrund des notwendigen Zerkauen des Produktes und die dementsprechend ungewohnte Verwendung dennoch suspekt sind, hat mittlerweile auch eine zunehmende Auswahl an plastikfreier sowie veganer Zahnpasta, die ebenfalls in mit einer nachhaltigen Verpackung überzeugt. Die ökologische Variante wird meistens in recycelten Plastiktuben oder ähnlichen umweltfreundlichem Verpackungsmaterial angeboten.

 

Foto Von Wayhome Studio@adobe.com

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