Es erinnert irgendwie an den „Fall“ Amazon. Vor einigen Monaten ging ein Medienecho um angeblich schlechte Arbeitsbedingungen bei Amazon umher. Mit RTL hat gestern über ein scheinbar ähnliches Problem bei Zalando.de berichtet. Von Bespitzelung, Gängelung und Verstöße gegen das Arbeitsrecht ist die Rede im dem von RTL ausgestrahlten Bericht. Drei Monate lang ging eine RTL-Journalistin Undercover bei Zalando,de in Erfurt als Lagermitarbeiterin anheuern.
Bis zu 27 Kilometer müssen die Mitarbeiter dort zu Fuß laufen und die Pakete für die Kunden packen. Auch sonst soll es arbeitsrechtlich nicht einwandfrei bei Zalando ablaufen. Das Video bei Extra zeigt ein Interview mit der Journalistin, die für die drei Monate vor Ort bei Zalando undercover gearbeitet hat.
Was lernen wir von Amazon?
Bei Amazon hatten wir das Beispiel bereits vor einiger Zeit. Was wir erfahren haben, ist, dass die öffentliche Berichterstattung so gut wie keine Auswirkung für Amazon hatte. Die Zahlen bei Amazon entwickeln sich rasant und weiterhin positiv. Daran konnten auch die zahlreichen Shitstürme nichts ändern. Spannend bleibt es nun zu sehen, ob es bei Zalando ähnlich sein wird und die öffentliche Berichterstattung Einfluss auf das Kaufverhalten der Konsumenten haben wird. Was meint ihr?
RTL: Zalando in der Kritik,