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Der Einstieg ins Shirt-Business: mit diesen Tipps gelingt euch der Start

Der Einstieg ins Shirt-Business: mit diesen Tipps gelingt euch der Start
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Ecommerce-Geschäftsmodelle – heute im Fokus: Textildruck und Shirtdesign

Viele Menschen träumen von der Selbständigkeit. Vor allem dann, wenn der eigene Chef mal wieder nervt oder wenn die Arbeit als Angestellter nicht ausreichend gewürdigt wird. Doch ein eigenes Business zu begründen ist eine Entscheidung, die gut überlegt sein will. Gute Geschäftsideen gibt es viele, aber nicht selten sind die attraktiven Märkte schon durch andere Anbieter besetzt. Ein Unternehmen zu gründen bedeutet mehr als nur die Gewerbeanmeldung. Von der Buchhaltung bis zur Lagerhaltung gilt es viele Dinge zu beachten und viele Kompetenzen zu erwerben. Etwas betriebswirtschaftliches Denken ist schon vonnöten, damit das neue Unternehmen zum Erfolg wird. Wie wäre es mit einem Shirt-Business? Das ist ein interessantes Geschäftsmodell, das auf ganz unterschiedliche Weise punkten kann.

Was ist interessant am Shirtbusiness?

T-Shirts verkaufen. Kann das ein interessantes Geschäftsmodell sein? Immerhin stehen Sie hier im Wettbewerb mit großen Modehäusern und Textildiscountern. Erfolg im Shirt-Business bedeutet, dass Sie auf interessante Motive für die T-Shirts setzen. Erkennen Sie aktuelle Trends in den sozialen Netzwerken und setzen Sie Themen um, die gerade in Mode sind. Die möglichen Vertriebswege sind hier vielfältig. Das Shirt-Business kann ein aufregendes Geschäftsmodell sein, denn Sie sind hier immer am Puls der Zeit. Setzen Sie auf hochwertige Ware und einen soliden Siebdruck. Denn gute Qualität sorgt für gute Bewertungen und für eine Kundschaft, die immer wieder bei Ihnen bestellt.

Unterschiedliche Geschäftsmodelle für Ihr Shirt-Business

Ein Shirt-Business aufzubauen kann zu recht unterschiedlichen Geschäftsmodellen führen. Sie können die Lizenz an einem Design verkaufen oder auch einen eigenen Shop mit kompletter Lagerunterhaltung betreiben. Oder vielleicht möchten Sie sogar die Ware selbst produzieren? Jedes Geschäftsmodell hat seinen Reiz. Aber auch seine Vor- und Nachteile.

Verkaufen Sie das Design

Ein Arbeitsplatz und ein Desktop-PC. Mehr brauchen Sie nicht, wenn Sie Ihr Shirtbusiness ausschließlich als Designer betreiben. Als Software genügt dann eine Bildbearbeitung. Sie recherchieren aktuelle Trends und erstellen daraus ein interessantes Design. Die Motive können witzig und frech sein. Ja, manchmal überschreiten sie auch die Grenzen des „guten Geschmacks“. Wer auch immer diesen Begriff zu definieren versucht. Vor allem bei jungen Menschen kommen Shirts, die aktuelle Trends widerspiegeln gut an.

Um den Druck brauchen Sie sich dann nicht zu kümmern. Sie verkaufen die Lizenz für das Design an Anbieter wie Spreadshirt, Merch by Amazon (MBA) oder andere Dienstleister. Eine Lagerhaltung ist hier nicht vonnöten. Für jedes verkaufte Shirt erhalten Sie eine Provision. Ist das Design einmal fertiggestellt, dann ist Ihre Arbeit im Grunde genommen auch schon getan. Wird das Design zu einem Erfolg, so brauchen Sie nur noch darauf zu warten, dass die Provisionen auf Ihr Konto überwiesen werden. Da allerdings andere Anbieter einen Großteil der Arbeit erledigen, dürfen Sie nicht damit rechnen, dass Sie all zu schnell Ihren Lebensunterhalt mit diesem Geschäftsmodell bestreiten werden. Denn auch andere begabte Designer haben dieses Geschäftsmodell für sich entdeckt. Die Konkurrenz ist groß.

Aber für einen Einstieg und Test in das Shirt-Business ist dieses Geschäftsmodell ideal, wie man an diesem Beispiel sehen kann. Sie brauchen nicht viel Geld zu investieren und auch keine großen Geschäftsräume anzumieten. Ein gutes Business, um die ganze Sache einmal zu testen.

Betreiben Sie einen eigenen Shop

Wenn Sie einen Schritt weiter gehen möchten, dann bietet sich der eigene Online-Shop an. Hier werden die Herausforderungen an Ihr Geschäft schon etwas anspruchsvoller. Zunächst einmal benötigen Sie einen Partner, der den Druck der Shirts für Sie übernimmt. Hier bietet sich zum Beispiel Shirtfabrik24 als Anbieter für Tshirt Druck im Siebdruckverfahren an. Das hat für Sie und Ihre Kundschaft den Vorteil, dass der Druck direkt auf die Textilien erfolgt. Und dies wiederum sorgt dafür, dass der Aufdruck waschmaschinenbeständig bleibt und sehr haltbar ist. Siebdruck-Motive auf T-Shirts können somit auch als Arbeitskleidung eingesetzt werden. Gute Qualität ist der Schüssel für Ihr Shirt-Business. Denn die ersten Kommentare in Online-Bewertungsportalen werden nicht lange auf sich warten lassen. Und diese sollten nach Möglichkeit gut ausfallen.

Um den Online-Shop anzulegen, benötigen Sie nicht notwendigerweise eigene Programmierkenntnisse. Nicht wenige Online-Hoster bieten entsprechende Pakete an, in denen der Shop bereits vorkonfiguriert ist. Sie können diesen dann entsprechend der Corporate Identity Ihres Unternehmens anpassen und Ihre Produkte einstellen. Mit etwas Online-Erfahrung ist ein solcher Shop innerhalb von wenigen Stunden konfiguriert.

Eine eigene Lagerhaltung

Wenn Sie selbst den Vertrieb der Shirts übernehmen, dann liegt auch eine eigene Lagerhaltung nahe. Je nachdem, wie viele unterschiedliche Produkte Sie anbieten möchten, benötigen Sie auch entsprechende Räumlichkeiten. Achten Sie darauf, die vorausproduzierten Stückzahlen der aktuellen Nachfrage anzupassen. Es ist eine Tugend optimistisch zu denken, aber allzu große Stückzahlen können schnell zu einem Verlustgeschäft werden. Mit Shirtfabrik24 als Partner können Sie bei Bedarf neue Shirts zeitnah nachproduzieren lassen.

Die Shirts selbst produzieren?

Beim Shirt-Business gilt die Faustregel: Je mehr Sie selbst erledigen, desto höher auch die Gewinnmarge. Aber desto höher auch die Investitionen. Wenn Sie selbst zum Produzenten der bedruckten Shirts werden möchten, dann werden die Investitionen anspruchsvoll. Denn mit T-Shirts, die mittels vom Tintenstrahldrucker bedruckter Bügelfolien hergestellt worden sind, können Sie auf dem professionellen Markt sicherlich nicht wettbewerbsfähig werden. Sie müssten schon in einen Halbautomaten für den Siebdruck investieren. Und hier gilt es gegenzurechnen, zu welchem Zeitpunkt die höhere Gewinnmarge diese Investition amortisiert hat. Oder ob der Druck über einen professionellen Partner doch die günstigere Alternative sein kann. Eine Entscheidung, die nur Sie als Unternehmer treffen werden.

Was Sie als Unternehmer noch alles beachten müssen

Wenn Sie ins Shirtbusiness einsteigen, dann sind Sie ein Unternehmer. Spätestens dann, wenn Sie die ersten Umsätze erzielen, sollten Sie Ihr Unternehmen beim Gewerbeamt anmelden. Das ist eine Investition von wenigen Euros. Recht einfach ist es, wenn Sie sich als Einzelunternehmer anmelden. Allerdings haften Sie hierbei auch mit Ihrem Privatvermögen. Wenn Sie eine Kapitalgesellschaft gründen, dann muss auch ein entsprechendes Startkapital vorhanden sein. Bei einer GmbH etwa ist dies die stolze Stumme von 25.000 Euro. Viele Kleinigkeiten müssen geregelt sein, wenn Sie Ihr Shirt-Business starten: Möchten Sie sich selbst in die Regeln der Buchhaltung einarbeiten oder möchten Sie diese Aufgabe gleich zu Beginn an einen Steuerberater übertragen? Wer reinigt eigentlich Ihre Geschäftsräume? Benötigen Sie neue Räumlichkeiten für die Lagerhaltung? Möchten Sie sofort hauptberuflich in Ihrem neuen Business tätig sein oder die ganze Sache erst nebenberuflich testen?

Es ist kein Schaden, ein Seminar für Unternehmensgründer zu besuchen, bevor Sie sich „ins kalte Wasser stürzen“. Mit guter Vorbereitung und solider Planung, mit einem Businessplan und guten Partnern an Ihrer Seite stehen die Chancen dann nicht schlecht, dass Ihr Shirt-Business zu einer interessanten Einnahmequelle werden kann.

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