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Standort Deutschland – diese 4 E-Commerce-Unternehmen sollte man sich merken

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Da sind wir uns doch einig: Die Frage, ob man als Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen auf E-Commerce setzen sollte, stellt sich schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Spätestens während des harten Lockdown 20/21 mussten sich auch die “standhaftesten” Offline-Only-Händler mit dem Online-Vertriebskanal auseinandersetzen, um nicht gnadenlos unterzugehen. Am einfachsten erschien vielen die Nutzung vorbereiteter Plattformen oder proprietärer Market-Places, um die anfängliche Lernkurve so flach und kurz wie nur möglich zu halten – und zügig einzusteigen. Mittlerweile haben sich etliche Akteure mit der Thematik und den technologischen Hintergründen angefreundet und suchen Lösungen, die mehr Individualität erlauben – aber auch Spezial-Anbieter von sinnvollen Erweiterungen/Plug-Ins, die sich einfach und schnell integrieren und nutzen lassen. Folgende E-Commerce-Unternehmen aus Deutschland sollte man diesbezüglich auf dem Schirm haben:

FACT-Finder

Quelle: FACT-FINDER

Aus dem baden-württembergischen Pforzheim kommen die Entwickler von FACT-Finder. Zwar beinhalten heutzutage fast alle E-Commerce-Komplettlösungen eine mehr oder weniger ausgefeilte und fehlertolerante Such-Funktion. FACT-Finder wartet mit einer KI-basierten und erstaunlich lernfähigen Such-Vorschau auf, ermöglicht darüber hinaus aber noch weitere pfiffige Features. Zum einen lässt sich mit einem Klick eine zu große Ergebnisliste mit einem vorher angelegten Nutzerprofil erheblich eingrenzen – zum anderen stellt die E-Commerce-Technologie der Omikron Data Solutions GmbH interessierten Händlern auch eine Option zur Verfügung, die generisch erstellte Trefferliste mit besonderen Angeboten oder Abverkaufs-Kandidaten anzureichern. Das Ranking lässt sich dann noch z.B. über das Geo-Modul von der Entfernung zum Kunden beeinflussen – oder mit Filial-individuellen Preisen versehen.

Seven Senders

Quelle: SEVEN SENDERS

Produkte online zu präsentieren, auffindbar zu machen und zu verkaufen, ist die eine Seite der E-Commerce-Medaille. Sie dann auch sicher und schnell zum regional, national oder international ansässigen Kunden zu bringen, die andere. Hier eröffnen sich gerade für kleinere Anbieter oder Einzel-Unternehmer etliche Stolperfallen. Von der Bundeshauptstadt Berlin – und einem der wichtigsten Logistik-Knotenpunkte in Deutschland aus – agiert das Team um Gründer Dr. Johannes Plehn und Thomas Hagemann. Die Grundidee – das unproblematische Anbinden von Versanddienstleistern an E-Commerce-Lösungen – entstand 2014 nach eigenen Angaben auf einem Bierdeckel. 7 Jahre später sind bereits über 100 Carrier in 50 Ländern angebunden, 2020 erfolgte zudem die Eröffnung eines Standortes in Amsterdam. Mit im Produktportfolio – und besonders relevant für den wichtigen Aspekt der Kundenbindung – befindet sich eine proaktive Trackinglösung. Diese eröffnet findigen Retailern zusätzliche Möglichkeiten, ihre Kunden mit ansprechender Kommunikation auf dem Laufenden zu halten und das Shoppingerlebnis zu verbessern.

Get It Done

Quelle: GET IT DONE

B2C-Produkte oder -Geräte, die beim Verbraucher erst noch (mehr oder weniger) aufwändig montiert, aufgestellt, installiert oder angeschlossen werden müssen, lassen sich online üblicherweise nicht “einfach so” verkaufen. Entweder werden sie direkt über Fachbetriebe abgesetzt, die sich um Installation und Wartung kümmern – oder befinden sich im Sortiment von großen Retailern. Diese greifen dann entweder auf ein eigenes Netz von regionalen Partnern zurück – oder unterhalten ressourcenaufwendig interne Support-Abteilungen. Kleinere Online-Shops, Mittelständler oder Produzenten, die Geräte mit Installationsbedarf auch bundes- oder europaweit vertreiben wollen, können sich jetzt mit Get It Done ein eigenes Service-Netzwerk aufbauen. Das Berliner Start-up übernimmt dabei den gesamten Papierkram und stellt über Qualitätsstandards und einem entsprechenden Siegel sicher, dass die Erwartungen von Lieferanten und Kunden gleichermaßen erfüllt werden.

SmartStore

Quelle: Smartstore

Bereits seit 1999 bietet das Dortmunder Unternehmen (damals noch als XternData) eine E-Commerce-Lösung auf .NET-Basis an. Mittlerweile als SmartStore AG am Markt aktiv, halten die weiterhin im Herzen des Ruhrgebiets beheimateten Open-Source-Fans vier Editionen bereit: Die “Community”-Version ist nach wie vor kostenlos, erlaubt aber schon die Einbindung einer unbegrenzten Anzahl von Produkten und kommt mit einem flexiblen und responsiven Frontend-Theme daher. “Premium”, “Professional” und “Enterprise” nennen sich die drei kostenpflichtigen Varianten, die – je nach Ausstattung – gemietet oder mit einer einmaligen Zahlung erworben werden können. Der Ausstattungsumfang umfasst inzwischen natürlich nicht nur Produktverwaltungs-, Verkaufs- und Zahlungsoptionen, sondern wartet auch mit vielfältigen Marketing-, SEO-, Such- und Design-Funktionalitäten auf. Die User-Experience soll die der Wettbewerber übertreffen.

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