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Tupperware steigt ins Online-Business ein

Tupperware steigt ins Online-Business ein
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Tupperware steigt in den Ecommerce ein und bringt in Deutschland bietet in Deutschland nun auch ein Online-Shopangebot.

Bisher hatte sich Tupperware konsequent gegen einen eigenen Online-Shop ausgesprochen. Tupperparties und gefühlt hat nahezu jeder Haushalt Tupperware in seinem Bestand. Legendär sind die Tupperparties noch heute. In Zukunft soll man zumindest, wie die Kollegen vom “Handelsblatt” erfahren haben, auch Online seine Lieblingsstücke bestellen können.

Wie der Deutschland-Chef von Tupperware aber mitteilte, will man mit dem Schritt in den Ecommerce keinesfalls die Tupperparties ersetzen, sondern das Online-Angst praktisch ergänzend anbieten:

“Die Party wird auch in Zukunft im Mittelpunkt der Geschäfte stehen”, versichert Dorner gegenüber dem “Handelsblatt”.

Auch Tupperware merkt den Druck des Internets

Zwar setzt man weiterhin die Tupperparty in den Vordergrund der Vertriebskanäle. Die Entwicklung der letzten Jahre im Ecommerce und auch die Tatsache sicherlich, dass Tupperware selbst auch ein Restrukturierungsprogram fährt und rund 100 Millionen Dollar einsparen muss, zeigt, dass auch bei Tupperware der Druck aus dem Netz nicht komplett vorüber gegangen ist. Geplant waren mal 500 Tupperware-Studios, die CEO Rick Gongs vor zwei Jahren angekündigt hatte. Aufgrund der hohen Kosten und der Tatsache, dass man bei Tupperware einsparen muss, liegt die Vermutung zumindest nahe, dass es in absehbarer Zeit zumindest diese Anzahl an Studios wohl eher nicht geben wird.

Der weltweite Umsatz von Tupperware stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht auf 2,26 Milliarden Dollar. 2013 aber lag er noch bei 2,67 Milliarden Dollar. Unabhängig vom leichten Umsatzgewinn musste das börsendotierte Unternehmen einen Verlust im Jahr 2017 von über 200 Millionen Dollar hinnehmen. Ein Grund also, die Strategie komplett zu verändern und von den Studios zumindest Abstand zu nehmen und auf die virtuelle Einkaufswelt zu setzen.

In den kommenden Tagen werden wir den Online-Shop von Tupperware ein wenig näher unter die Lupe nehmen. Ob man mit aller Konsequenz und Zielstrebigkeit den Online-Shop umgesetzt hat und ein ernsthaftes Interesse verfolgt, höhere Umsätze mit diesem zu generieren, werden wir dann sehen.

 

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