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Uber steigt in Markt mit selbstfahrenden Autos ein

Uber steigt in Markt mit selbstfahrenden Autos ein
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Google hat es vorgemacht. Tesla und andere auch. Das nun auch Uber in den Markt der autonomen Autos einsteigt, überrascht. Zumal man Uber diese Kompetenz nicht so schnell zugetraut hätte. Wie Bloomberg berichtet, will das Unternehmen noch in diesem Monat erste selbstfahrende Autos auf die Straße bringen.

Uber will für den Test Volvo XC90 einsetzen, die speziell mit Sensoren, Kameras, Radar und GPS-Empfängern ausgestattet wurden. Die Tests werden sukzessive erweitert. Bis Ende des Jahres will Uber die autonome Flotte auf rund 100 aufstocken.

Uber kooperiert mit Volvo

Das Uber auf Volvos setzt ist dabei kein Zufall. Beide Unternehmen vereinbarten in diesem Jahr bereits einen Kooperationsvertrag, der ein Volumen von rund 300 Millionen Dollar aufweisen soll. Ziel dieser intensiveren Kooperation ist es, bis 2021 ein selbstfahrendes und automatisiertes Auto auf die Straßen zu bringen.

Das Jahr 2021 ist dabei scheinbar auch die Benchmark. Denn auch Ford hat angekündigt, bis 2021 serienreife Autos zu liefern, die selbstfahrend auf der Straße unterwegs sein können.

Herausforderung selbstfahrende Autos

Die große Herausforderung – egal ob für Uber, Tesla, Ford oder sonst wen wird sein, die Autos nicht nur sicher über die Autobahnen oder Highways zu steuern, sondern eben auch unfallfrei durch die Städte. Bislang ist es so, das die heutigen Autos eigentlich nur für den Highway oder die Autobahn konzipiert wurde. Nun gilt es in den kommenden Jahren die Tests weiter auszubauen und sukzessive für den dichten Verkehr in den Innenstädten auszulegen. Eine besondere Herausforderung.

Ob Uber die Flotte zunächst ausschließlich in den USA testet, ist nicht bekannt, aber wohl wahrscheinlich. Das Besondere an Tesla für den Consumer sind die flächendendeckend vorhandenen Ladestationen, mit denen man praktisch schon durch ganz Europa fahren kann. Auf die Autobauer warten eine Menge Veränderungen, Herausforderungen und ggfs. Kooperationen mit hiesigen Tankstellenbetreibern.

Insgesamt muss festgehalten werden – der Markt für selbstfahrende Autos ist sicherlich da, auch wenn aktuell die Entwicklung noch am Anfang ist. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass ein Tesla-Fahrer beim Einsatz des Autopiloten ums Leben kam.

Uber steigt auch in Logistik-Geschäft ein

Nicht nur mit dem klassischen Geschäftsmodell will Uber in Zukunft Einnahmen generieren, Mit dem Kauf des Start-Ups Otto hat Uber ein Unternehmen gekauft, welches herkömmliche Lastwagen mit Technologie für autonomes Fahren ermöglichen soll. Otto ist dabei ein sehr hoch dekoriertes Unternehmen mit ehemaligen Miarbeitern von Google, Apple und Tesla. Sie sollten also wissen, wie das Prinzip funktioniert.

Die Intention, auch in das lukrative Logistik-Geschäft einsteigen zu wollen und so das Geschäft zu erweitern ist sicherlich ein pfiffiger Schritt. Einige Experten gehen sogar davon aus, dass die Logistik-Branxhe eher auf marktreife autonome Fahrzeuge zurückgreifen wird als im Personenverkehr. Das ist alleine aber der Tatsache geschuldet, dass LKWs größtenteils auf Autobahnen oder Highways unterwegs sind und somit der Logistik-Branche in den kommenden Jahren einige Neuerungen bevorstehen.

Bei uns in Deutschland will die Bundesregierung das Geschäft mit Elektroautos, die als neues Fundament für selbstfahrende und autonome Autos gesehen wird, subventioniert. Bisher wurde die Elektroprämie allerdings nur mäßig angenommen. Der Markt ist in Bewegung. Die Frage ist, wie schnell kommen die Unternehmen hinterher und können noch weitere notwendige Veränderungen umsetzen.

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Comments (1)

  • Da folgen die Marketingabteilungen der Autohersteller dem Medienhype zum Automomen Fahren auf Hochtouren – wohl auch, um von den nicht beherrschten Klima-und Umwelt-Problemen der schmutzigen, veralteten Otto-bzw. Diesel-Motor-Technologien abzulenken (Nicht umsonst werden die entsprechenden Vorschriften auf EU-Ebene nicht verschärft! Nicht umsonst genießt Tesla eine derartige Aufmerksamkeit!) Da wird dann aber auch schon über die ersten schweren Unfälle beim Autonomen Fahren berichtet. Dumm gelaufen! Man erkennt aber mittlerweile, dass das Autonome Fahren nicht nur eine technische Herausforderung darstellt – insbesondere in Bezug auf die technische Sicherheit -, sondern mehr noch ungelöste ethische, rechtliche und Informationssicherheitstechnische Probleme mit sich bringt. Vom Stand der vergleichbaren PC- und Smartphone-Sicherheit kann jeder Nutzer ein Lied singen. Doch die Politik gebärdet sich weiterhin autohörig!

    „TaTü TaTa TaTü TaTa.
    Freude am Fahren, wenn kein Fahrer da!
    TaTü TaTa TaTü TaTa.
    Vorsprung durch Technik, wenn kein WLAN da.“

    Freud und Leid des fahrerlosen Fahrens auf den Punkt gebracht:

    http://youtu.be/fU0QDDxDcy8
    http://youtu.be/WzvpF6JR1cE

    Viel Spaß beim Anhören! Und lasst Euch die Realität nicht vermiesen!

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