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UX-Design vs. UI-Design: Was ist der Unterschied?

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UX-Design und UI-Design hängen eng miteinander zusammen. Sie bezeichnen jedoch unterschiedliche Design-Ansätze mit jeweils verschiedenen Schwerpunkten.

Wofür steht UI-Design?

UI steht für User Interface und bezeichnet die Schnittstelle, über die User mit einer Anwendung interagieren. UI-Design bedeutet, dass diese Schnittstelle so praktikabel und ansprechend gestaltet ist, dass eine App, eine Website oder eine andere Oberfläche so einfach und effektiv wie möglich genutzt werden kann.

Ein UI-Designer ist also dafür zuständig, dass beispielsweise eine Website für ein Online-Casino intuitiv zu bedienen ist. Sie sollte viele logische Schaltflächen haben und der Nutzer muss ohne sich zu verirren die wichtigsten Funktionen der Seite sofort erkennen, um zum Beispiel mit wenigen Klicks ein Benutzerkonto einzurichten oder um einen Online Casino Willkommens Bonus zu erhalten. Dies kann über Schriftgröße und Schriftart, über Farben, über die Anordnungen von Schaltflächen oder über Pop-Ups passieren.

Auch bei einer Website für Reisebuchungen ist es wichtig, dass Nutzer ohne eine langwierige Suche in einer übersichtlichen Maske direkt die besten Angebote angezeigt bekommen. Gleiches gilt auch für Online-Shops, Info-Seiten, Vergleichsseiten für Versicherungen oder für Gaming-Portale. Sie alle sollten den User abholen und ihm ein möglichst angenehmes Web-Erlebnis bieten.

Kein UI-Design ohne UX: Die User Experience steht immer im Vordergrund

Dabei ist UI aber bloß ein Teil der UX. UX steht für User Experience und ist das übergeordnete Ziel, über Design und Funktionalität ein maximal angenehmes Erlebnis für einen Anwender zu schaffen. Dies funktioniert weniger über die konkrete Gestaltung einer einzelnen Anwendung, also ob eine Schaltfläche nun gelb oder grün ist, als über den gesamten Aufbau. Die subjektive Wahrnehmung steht beim UX-Design im Vordergrund und weniger das rein Funktionale.

UX-Design hat das Ziel, die User Experience so positiv wie möglich zu gestalten und die Emotionen und Erfahrungen einer Person positiv zu prägen. So werden Produkte oder Services mit größerer Wahrscheinlichkeit gekauft oder in Anspruch genommen, wenn hinter ihnen ein durchdachtes Konzept steht. Eine positive User Experience wird zum Beispiel über einen einheitlichen Look und Auftritt sowie einen homogenen Kommunikationsstil geprägt.

Das kann über verschiedene Mechanismen passieren und stellt immer den User in den Fokus. UX-Designer sind daher stets mit der Frage konfrontiert: Wie können das Produkt, der Service oder die Anwendung dem User so präsentiert werden, dass möglichst viele positive Emotionen ausgelöst werden?

ux-design

Was macht gutes UX- und UI-Design aus?

Gutes UX-Design ist von Funktionalität geprägt. Es hat seinen Auftrag dann erfüllt, wenn Menschen nach der Nutzung einer Anwendung in ihrem Anliegen rundum befriedigt wurden. Das heißt, sie haben nicht nur das gefunden, wonach sie gesucht haben, sondern hatten dabei auch noch eine angenehme Erfahrung, da die Anwendung besonders benutzerfreundlich, ansprechend oder unterhaltsam gestaltet war.

Auch gutes UI-Design ist von Konsistenz geprägt. In allen angebotenen Anwendungen findet sich ein ähnlicher Look wieder, der den Wiedererkennungswert steigert. Eine ansprechende Gestaltung ist das A und O, damit eine Oberfläche ihr volles Potenzial entfalten kann. Nur wenn das Design stimmt, können Nutzer auch wirklich eine positive Anwendererfahrung machen.

So können sich UX- und UI-Design bestmöglich unterstützen

Während UX-Design auf das Gefühl beim Anwenden zählt, zielt UI-Design verstärkt auf den Look ab. Beide Ansätze hängen eng zusammen, schließlich kommt ein gutes Gefühl auch von einem guten Look. Für UX-Designer geht es im Entwickeln einer neuen Anwendung häufig darum, Fehler zu finden, die eine reibungslose Bedienung stören.

Oft werden dafür mehrere Personen hinzugezogen, die die Anwendung durchtesten und eventuelle Bugs melden. Auch mit Prototypen und Beta-Tests zu arbeiten ist sinnvoll. Letztere können dann ausgewertet werden unter den Aspekten, wieso Nutzer nicht auf eine gewisse Schaltfläche klicken oder welcher Button besonders häufig geklickt wird etc. Zusammen mit dem UI-Designer werden solche Feinheiten dann optimiert.

Schon eine andere Farbe, Schriftart oder Platzierung eines Buttons kann dafür sorgen, dass sich das Nutzerverhalten komplett verändert. UX- und UI-Design können daher nur schwer getrennt werden und arbeiten in der Regel eng zusammen.

Welche Kompetenzen brauchen UX- und UI-Designer?

Die Kompetenzen eines UX-Designers konzentrieren sich auf den Nutzungskontext sowie die Erlebnisse während der Nutzung einer Anwendung. UX-Designer müssen die Zielgruppe einer Anwendung kennen und diese bei der Entwicklung einer Anwendung immer im Kopf haben.

Der UI-Designer muss sich darauf fokussieren ein Produkt herzustellen, das visuell ansprechend und leicht zu bedienen ist. Ästhetik und Optik spielen beim UI-Design eine große Rolle. Eine intuitive Nutzung sollte im Vordergrund stehen und durch das Design unterstützt werden. Diese beiden Bereiche sind bei einer guten Web-Anwendung untrennbar miteinander verbunden.

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