Viele Hersteller versagen im E-Commerce – Nike macht es vor

Das viele Hersteller, insbesondere in unserem Mittelstand, es nicht schaffen, die Digitalisierung so voran zu treiben, wie es notwendig wäre, um im E-Commerce-Business eine relevante Rolle zu spielen.

Nike jedenfalls scheint es vor zu machen und es anderen Herstellern zu zeigen. Denn immerhin hat Nike im vergangenen Geschäftsquartal seinen E-Commerce Umsatz um 46 Prozent steigern können. Auch die selbst gesteckten Ziele des Unternehmens, bis zum Jahr 2020 rund 7 Milliarden US-Dollar im Online-Handel erwirtschaften zu wollen, ist ein Indiz dafür, wie ernst es dem Unternehmen ist.

Die aktuellen Zahlen sprechen für sich und nicht nur der eigene Online-Shop wird künftig eine Relevanz haben. Auch Marktplätze sind Thema, wobei man sehen muss, wie Nike sich hier entwicklen wird und die eigene Marke dort nachhaltig platzieren will.

Wie in der Grafik von Internet Retailer (Link) zu sehen, muss das Wachstum jährlich um über 40 Prozent bis 2020 steigen. Ein sportliches Ziel, was dennoch, aufgrund des Potenzials, durchaus möglich ist.

Nike Wachstum

© Internet Retailer

Insbesondere der Markt in Asien wird für Nike ein zunehmend wichtiger Markt werden. Insgesamt ist der Sport-Fashion-Markt in Asien sehr stark in Bewegung und es gilt für die Hersteller hier offensiv Präsenz zu zeigen.

Wie gering der Anteil dennoch zum Gesamtumsatz ist, zeigen die Zahlen auch. Für das erste Geschäftsquartal 2017 hat Nike insgesamt 17,24 Milliarden Dollar erwirtschaftet, rund 1,5 Mrd. US Dollar davon eben aus dem Verkauf im E-Commerce Business. Insgesamt ist Nike damit um knapp 7 Prozent gewachsen.

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