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Warum Messenger-Marketing für den Ecommerce sinnvoll ist! #094

Warum Messenger-Marketing für den Ecommerce sinnvoll ist! #094
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Kundenbindung und personalisierte Ansprachen sind im Ecommerce ein Erfolgsfaktor. Insbesondere die Email wird gerne und erfolgreich dafür verwendet. Wenn man sich die Entwicklung in den letzten Monaten anschaut, hat die E-Mail vielleicht nicht an Relevanz eingebüßt. Dennoch sollte man immer auch den Blick über den Tellerrand hinaus werfen und schauen, wie sich das Online-Marketing mit all seinen Facetten verändert. Das Thema Messenger Marketing ist eine solch neue Facette, die sich in der letzten Zeit immer wieder mal in den Vordergrund schiebt. Im heutigen Podcast gehe ich auf das Thema genauer ein.

Wer schreibt heute noch klassische SMS-Nachrichten?

Die gesamte Kommunikation hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr in unserer Gesellschaft verändert. Die SMS ist längst tot, zumindest scheintot scheint sie zu sein. Selbst beim Telefonieren gibt es Veränderungen. Wir nutzen mehr und mehr Apps zur Kommunikation, beispielsweise den Facebook Messenger oder Whatsapp. Die jüngere Generation spricht sogar die Nachrichten und tippt immer weniger. Wer mag, kann mit Whatsapp auch telefonieren.

Messenger erobern auch das Online-Business

Und immer wenn sich neue Entwicklungen und Trends zeigen, gibt es neue Optionen im Online-Marketing. Das Messenger Marketing ist ein neuer Kanal, den man auch im Ecommerce gezielt einsetzen kann. Mit Facebook oder Whatsapp seid ihr beispielsweise in der Lage, personalisierte Nachrichten zu versenden und mit eurer direkten Zielgruppe zu interagieren.

Die ersten Anbieter nutzen Messenger für ihr Marketing. Der große Vorteil im Vergleich zum Email-Marketing ist, dass die Öffnungs- und Interaktionsraten wesentlich besser sind als bei der klassischen Email.

Messenger Marketing vs. Email-Marketing

Schaut man sich rein die Performancewerte an, bewegen sich klassische Mailings bei rund 15-25% Öffnungsrate im Schnitt. Klickraten liegen bei rund 2-5 Prozent.

Im Vergleich dazu liegen Öffnungsraten bei Whatsapp-Nachrichten bei 80-90 Prozent. Klickraten liegen zwischen 70-90 Prozent. Ihr kennt es selbst. Wenn ihr eine Whatsapp-Nachricht erhaltet, schaut ihr euch diese auch in der Regel an. Ist der Inhalt noch passend und ggfs. ein Link in der Nachricht integriert, klickt ihr den Link in der Regel an. Es gibt aber auch weitere Gründe. Das Messenger-Marketing steckt nahezu noch in den Kinderschuhen. Abnutzung oder der „Nervfaktor“ wie bei der email ist noch nicht gegeben. Zudem gibt es aktuell noch keine Spamfilter wie bei eMails.

Wenn ihr Messenger-Nachrichten an eure Abonnenten versendet, stehen unterschiedliche Formate zur Verfügung. Eben so, wie man es von Whatsapp & Co. her kennt.

Wie kann man Messenger-Marketing erfolgreich im Ecommerce einsetzen?

Der Einsatz von Messenger im Online-Marketing ist eine neue Option, die man testen sollte. Wie in den sozialen Medien oder bei der eMAil auch, gilt für den Messenger ebenfalls. Ihr solltet eure Abonnenten nicht zu häufig mit Botschaften nerven. Schicke ihm nur interessante Inhalte und Botschaftern, gepaart mit den verschiedenen Content-Formen, die eben Messenger anbieten.

Mit dem Messenger-Dienst gibt es unterschiedliche Ziele, die man verfolgen kann. Sinnvoll ist die Verwendung eines Call-to-Action. Zwar bieten die Messenger-Dienstleister Statistiken, darüber hinaus sind weitere Infos aber hilfreich.

Der nächste Schritt: Messenger-Automation

Wie im klassischen eMail-Marketing besteht auch im Messenger Marketing die Möglichkeit, die Zielgruppen in verschiedene Segment einzuteilen und diesen dann nach einem vorgegebenen Plan entsprechend Messeges zukommen zu lassen. Aber Obacht: Der Messenger darf nicht zum Nervobjet bei deiner Zielgruppe werden. Achte also darauf und gehe das Thema sensibler an als mit eMails.

Die Automation von Messenger-Nachrichten kann aber im Ecommerce auch eine ganz andere Bedeutung einnehmen und eMails ebenfalls ergänzen oder gar ersetzen. Und zwar, wenn es um Transaktionen beispielsweise geht. Ist eine Bestellung getätigt, kann die Bestätigung via eMAil erfolgen. Gleichzeitig könnt ihr euch bei der Bestellung bestätigen lassen, dass ihr dem Kunden künftig entsprechende Nachrichten via Whatsapp oder Facebook Messenger zusenden dürft. Auch beim weiteren Bestellprozess kann der Messenger eine Option darstellen. Beispielsweise als Bestellbestätigung, Versandtracking oder als aktiver Kommunikationskanal, wenn es um Versand und Terminverzögerungen geht.

Praxisbeispiele für Messenger Marketing

Es gibt einige Szenarien, die man als Online-Händler mit dem Messenger umsetzen kann. Einige habe ich bereits erwähnt:

  • Hinweise auf Produktneuheiten
  • Umfragen
  • Versandbestätigung- oder tracking
  • Support
  • Sollte ein Produkt vergriffen sein, kann man dem Nutzer anbieten, dass man ihn kontaktiert, wenn das Produkt wieder lieferbar ist.
  • Service, wenn bestimmte Preisschwelle unterschritten wird
  • Auch das Couponing könnte mit dem Messenger-Dienst gesteuert werden
  • Theoretisch könnte das Crosselling darüber gefeuert werden und individuelle Infos zu komplementären Produkten, Services, etc. umgesetzt werden.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Jedoch muss man schon vorsichtig an das Thema herangehen und schauen, was die jeweilige Zielgruppe erwartet und will.

Ergänzung durch Chat-Boss

Theoretisch könnte man sogar noch einen Schritt weiter gehen und Chat-Bots in diesen Prozess mit integrieren. Für die meisten Messenger-Systeme gibt es jedenfalls die Möglichkeit, ein Chat-Bot auf bestimmte Ergebnisse reagieren zu lassen. Im Support, aber auch im direkten Marketing-Prozess.

Fazit

Messenger Marketing ist eine Thema, was man als Online-Händler unbedingt auf dem Schirm haben sollte. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ergänzen das Service-Angebot. Gleichzeitig kann der Messenger aber auch als Vertriebs- und Informationskanal genutzt werden. Interaktionsraten und Klickraten sind um ein vielfaches höher als bei der eMail. In den kommenden Jahren wird das Thema weiter an Fahrt aufnehmen und Chat-Bots, Messenger-Services und die daraus resultierende individuelle Kommunikation mit Stamm- oder Bestandskunden mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Wieso also nicht heute schon erste Erfahrungen im Messenger-Marketing gewinnen?

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