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Was muss beim Impressum im E-Commerce beachtet werden?

Was muss beim Impressum im E-Commerce beachtet werden?
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Das Impressum ist eine Standardseite, die auf jeder Webseite, in jedem Online-Shop und selbst bei kleinen Web-Visitenkarten gefunden wird. Das liegt daran, dass Betreiber von Seiten im Internet aus Deutschland dazu verpflichtet sind, ein Impressum mit den eigenen Daten zu pflegen, das die wichtigsten Informationen über die Betreiber beinhaltet. Mit dem Telemediengesetz werden klare Vorgaben gemacht, welche Daten vorhanden sein müssen. Diese Vorgaben dienen vor allem dem Verbraucherschutz. Onlineshops profitieren dabei von dem Vertrauensvorschuss, der gerade gegenüber deutschen Shops mit der Hilfe der Impressumspflicht gegeben wird. Was sollte beachtet werden, wenn ein solches Impressum für die eigene Seite erstellt wird?

Wie muss das Impressum erstellt werden?

Generell ist für das Impressum vor allem wichtig, dass es auf jeder Seite und mit nur einem Klick gefunden werden kann. Ob man es nun in die Header-Navigation einbaut oder in den Footer setzt, ist dabei alleine dem eigenen Geschmack überlassen. Wichtig ist nur, dass es bei einer normalen Auflösung gefunden werden kann. Das gilt natürlich übrigens auch bei einem mobilen Design, auch hier ist eine einfache Erreichbarkeit Pflicht, damit sich die Besucher auf der Seite einfach orientieren können, wo sie Informationen über den Betreiber finden.

Das Impressum selbst muss mit einigen ganz konkreten Daten gefüllt werden. Diese Vorgaben zählen übrigens für jeden, dessen Webseite auch nur entfernt einen möglichen kommerziellen Zweck verfolgt. Ob man nun kostenlose Bilder anbietet und einen Werbebanner hat oder über das Internet sein Geschäft für Dropshipping vermarktet – alle Seiten, die nicht vollkommen privat sind, brauchen das Impressum. Darein gehört unter anderem der Name des Betreibers mit einer klaren Anschrift. Für einen guten Kontakt sollte entweder die Telefonnummer im Impressum zu finden sein oder eine E-Mail-Adresse, die regelmäßig geprüft wird. Im Fall von Unternehmen ist es zudem wichtig, dass sich hier die Steuernummer und das zuständige Finanzamt befinden. Damit wären die Daten abgedeckt, die der Gesetzgeber erwartet.

Was muss neben dem Impressum noch beachtet werden?

Nach dem Impressum erstellen geht es daran, auch noch die anderen Pflichtseiten zu erstellen, die heute mit den Onlineshops verbunden sind. An erster Stelle steht dabei die DSGVO, die zuletzt dafür gesorgt hat, dass die Bedingungen für den Datenschutz ein bisschen strenger geworden sind. Eine Datenschutzerklärung gehört daher heute zu jeder Seite im Internet. Hier muss genau aufgelistet sein, welche Cookies gespeichert werden und ob etwaige dritte Anbieter, beispielsweise Google Analytics, ebenso auf der Seite zu finden sind. Nur so kann man sicher sein, dass es keine Abmahnung wegen Verstößen gegen diese neue EU-Richtlinie gibt.

Viele der Shops im Internet haben sich nicht automatisch auf die Vorschriften angepasst, die mit dem deutschen Markt verbunden sind. Wer also beispielsweise einfach ein Shopsystem aus dem Internet herunterlädt und auf dem eigenen Webspace installiert, sollte prüfen, ob die entsprechenden Module für das System vorhanden sind oder ob man die Seiten noch selbst erstellen muss. Mit diesen beiden Unterseiten ist man aber zu erst einmal gut gerüstet und muss nun nur noch die Widerrufserklärung in den eigenen Shop einbauen, um wirklich alle Bereiche abzudecken.

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